Phönix-Tagebuch
- Februar 2026 -

28.02.2026

Noch 5 Tage! Wir befinden uns im Endspurt!

Ihr wisst ja sicherlich, dass wir uns bei der VETO-Spendenaktion "Die stillen Opfer der Jagd" mittlerweile auf der Zielgeraden befinden. Die so wichtige Petition haben bisher 91.000 Menschen unterschrieben. Geplant sind 100.000 Unterschriften. Es geht hier um das Ende der Ausbeutung, mit eurer Stimme setzt ihr euch für den Schutz von Spaniens Jagdhunden ein.

Für die Infrastruktur vor Ort wurde bisher 15 % der geplanten Summe eingenommen. Es geht hierbei um ein neues VETO-Tierschutzzentrum in Sevilla. Hier sollen die Hunde Schutz, medizinische Nachsorge und Zeit zur Heilung bekommen. Du unterstützt den Bau eines Zufluchtortes.

Für das so dringend benötigte Futter wurden bisher 8 von 10 geplanten LKW gespendet. Hier wird eure Hilfe ebenfalls noch gebraucht!

In Portugal und Spanien werden in jedem Jahr über 1 Million Jagdhunde gezüchtet, ausgebeutet und entsorgt. Deine Spende stärkt Tierschutzvereine vor Ort, die diese Hunde retten, versorgen und ihnen eine Zukunft ohne Ausbeutung ermöglichen.

Jede Spende hilft, Leben zu retten!

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27.02.2026

Wir sind noch sehr angeschlagen und Pheusy ist permanent in unseren Gedanken. Jeder, der einen Freund verloren hat, wird wissen, wie man sich dann fühlt und so beschäftigen wir uns ständig, um auf andere Gedanken zu kommen. Arbeit gibt es im Frühling genug, der Garten will auf den Sommer vorbereitet werden, die Rosen werden geschnitten, die ersten Kübelpflanzen kommen nach draußen und die Gemüsesaat wird vorbereitet. Meine Tomaten sind schon vorgetrieben und dürfen bei warmen Temperaturen stundenweise an die frische Luft. So geht das Leben weiter und nimmt keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Menschen.

Wir haben den kleinen Pezzy daheim und sehen, wie er sich alle Mühe gibt, keine Fehler zu machen. Alle Hunde aus dem Tierschutz haben eine Geschichte, wir fragen nie nach und nehmen die Hunde so, wie sie sind. Bei Pezzy merkt man allerdings ganz deutlich, dass auch er nicht ungeschoren davon gekommen ist. Schnelle Bewegungen oder ein lauteres Wort lassen ihn zusammenzucken. Er ist trotzdem ein fröhlicher kleiner Kerl, aber er ist auch sehr vorsichtig, wenn er meint, dass er etwas falsch gemacht haben könnte.

Pezzy und Christian spielen jetzt immer öfter. Es macht Spaß zuzusehen, wie die beiden hin und her wuseln, sich jagen, übereinander kullern und sich gegenseitig zum Toben auffordern. Für Christian ist das alles Neuland, er hatte noch nie jemanden, der mit ihm gespielt hätte. Umso toller finden wir, dass Pezzy keinerlei Aggressionen zeigt und es Christian wirklich leicht macht.

Wir hoffen, dass Pezzy sich genau so weiter entwickelt. Noch ist er hier ganz neu und in vier Wochen kann das durchaus anders aussehen. Wir warten es ab und hoffen, dass Pezzy und Christian ein gutes Team werden.

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Gestern ist in Flonheim ein kleiner grauer Spitz entlaufen. Wir haben versucht, der Besitzerin Tipps zu geben und Hilfe angeboten, wir waren mit der Polizei auf der Verbindungsstraße zwischen Armsheim und Flonheim unterwegs, haben ihn im Feld gesichtet und immer wieder darauf hingewiesen, dass man den Hund nicht jagen darf... Wir haben Erfahrung mit dem, was wir tun und wir würden uns wünschen, dass die Menschen uns zuhören und glauben. Tatsächlich passiert das Gegenteil, es wird gemacht, was einem so in den Sinn kommt, man weiß alles besser und statt sofort Plakate aufzuhängen, verlässt man sich auf das Internet und die eigene Reichweite von 300 (!) Menschen.

Jetzt ist das Hundchen die erste Nacht draußen gewesen. Er war erst 2 Tage im neuen Zuhause und wurde dort auch nicht mit den anderen Hunden vergesellschaftet, sondern im Flur separiert. Einen Hund zu finden, der keine Bindung entwickelt hat und die Umgebung nicht kennt, wird schwierig. Wenn so ein Tier anfängt zu laufen, weil ihm eben rein gar nichts bekannt vorkommt, dann ist die Situation noch schwieriger. Gestern ist der Hund von Flonheim nach Wallertheim gelaufen, von Wallertheim zurück nach Armsheim, dann in Richtung Gau-Bickelheim, dann Wöllstein... wo er jetzt ist, wissen wir nicht.

Die Züchterin kam gestern eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang und lief die Strecke der letzten Sichtung bis zum jetzigen Zuhause ab. Sie ist der Meinung, dass sie damit eine Spur gelegt hat, die der Hund zurückverfolgen kann. Ein Spitz ist kein trainierter Mantrailer und deshalb halte ich diesen Ansatz für nicht sinnvoll. Wir haben gestern schon angeregt, Tanja Axmann mit ins Boot zu holen und hoffen, dass sie der Besitzerin vermitteln kann, was jetzt zu tun ist. Da man sich allerdings gestern schon entschlossen hat, den Hund, sollte er gefunden werden, wieder an die Züchterin zurückzugeben, hoffe ich wirklich, dass der 5 Jahre alte Bub schnell geortet wird und nicht auf der Strecke bleibt. Die Autobahn ist nicht allzu weit entfernt und eine Bahnlinie haben wir auch. Ich habe deshalb auch direkt nachgefragt ob eine Haftpflichtversicherung für den Hund besteht, doch leider wusste die Besitzerin nicht einmal, dass es so etwas für Hunde gibt (sie hat noch 2 weitere Hunde). Sollte er einen Unfall verursachen, wird es natürlich nichts bringen, ihn jetzt nachträglich versichert zu haben. Drücken wir dem Hundchen mal ganz feste die Daumen!

Wir haben Christian vor fast 2 Jahren 11 Tage lang gesucht und ihn dann mit Hilfe von Tanja Axmann einfangen können. Christian kannte die Umgebung nicht und rannte um sein Leben, er hatte keine Bezugsperson und wusste nicht wohin. Solche Hunde wieder einzufangen ist schwierig, alleine hat man da kaum eine Chance. Wir haben 11 Tage nichts anderes gemacht als Plakate geklebt, sind durch die Gegend gefahren, sobald eine Sichtung gemeldet wurde, haben Futterstellen angeboten, mit Jägern und Bürgermeistern gesprochen (Genehmigungen eingeholt) usw. So etwas ist viel Arbeit und man lässt Federn dabei, der Stress ist enorm. Ich kann nur hoffen, dass der kleine Spitz ebenfalls jemanden findet, der sich für ihn engagiert - ansonsten kann man wohl nur auf das Glück hoffen. Vielleicht läuft er ja jemandem in den Garten und der macht einfach die Tür zu. Dafür muss man aber erstmal alle Leute darüber informieren, dass ein Hund gesucht wird...

 

26.02.2026

Hallo Ihr Lieben,

wir haben die ersten 9 Hundehütten auf die Reise nach Spanien geschickt. 10 weitere Hütten sind gespendet worden und liegen jetzt bei uns schon auf der Palette für die nächste Lieferung nach Spanien. Wir hoffen, dass noch einige Hütten dazu kommen, freuen uns aber auch so schon über das jetzige großartige Ergebnis.

Hier nochmal die Kontonummer der Tierhilfe Phönix e.V. sowie PayPal.

IBAN: DE82 5509 1200 0022 2751 00 (kompakt: DE82550912000022275100)
BIC: GENODE61AZY (Volksbank Alzey-Worms)

PayPal-Spenden-Button

Eine Hütte kostet 100 Euro, wir haben die Hütte in 4 Anteile zu je 25 Euro aufgeteilt.

Wir sagen jetzt schon einmal DANKE für eure Hilfe!

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25.02.2026

Gestern war noch alles wunderbar. Wir haben uns so sehr über die schon gespendeten Hütten gefreut und waren glücklich, dass die ersten 9 heute schon auf die Reise nach Spanien gehen.

Heute begann der Tag mit einem Blick in Pheusys Auge und nichts war mehr so wie vorher.

Pheusy hatte Schmerzen und fiepte ganz leise, sein Auge tränte stark und er hatte es halb geschlossen. Nachdem wir im letzten Jahr bei ihm einen Abriss der Linse hatten und wir seit dieser Zeit das Äugelchen regelmäßig tropften, um die frei im Auge schwebende Linse im hinteren Augenbereich zu halten, waren wir extrem aufmerksam. Sollte sich das Auge nochmal verschlechtern, hätten wir wahrscheinlich keine Chance mehr, Pheusy zu helfen. Eine Entfernung des Auges kam nicht mehr in Betracht, da der kleine Mann nicht mehr narkosefähig war.

Wir sind also heute morgen direkt in die Augenpraxis nach Wiesbaden-Schierstein gefahren und haben Pheusy dort vorgestellt. Die Untersuchung ergab, dass sich die Netzhaut abgelöst hatte und dabei wohl ein Blutgefäß gerissen war. Der Augendruck war extrem hoch und das ist furchtbar schmerzhaft. Wir haben also sofort versucht, den Druck mit ständigem Eintropfen eines Medikaments zu senken, leider ohne Erfolg. Man hätte dann noch die Möglichkeit gehabt, das Auge zu punktieren, allerdings ist die Gefahr, dass durch diese Verletzung das Auge noch mehr einblutet, sehr hoch. Wir wollten, dass die Schmerzen für unseren kleinen Freund enden und da Pheusy schon seit vielen Wochen auf die andere Seite geschaut hat, haben wir entschieden, ihn dort hin gehen zu lassen.

Wenn die Zeit unserer Schätzchen zu Ende geht, kann man oft beobachten, dass sie fast nur noch schlafen, das Essen schmeckt nicht mehr und der Bewegungsradius wird immer kleiner. Pheusy musste seit Monaten eine kleine Windel tragen, weil er sonst in einer Pfütze wach wurde, toll fand er das nicht. Er konnte nicht mehr richtig laufen, da er zentralnervöse Störungen hatte. Uwe hat ihm jedesmal geholfen, seine Pfütze im Stehen zu machen und nicht in sein Häufchen zu fallen. Das Ende ist nie schön und wenn das Leid überhand nimmt, muss man eine Entscheidung treffen, die sicher schmerzhaft für uns, aber auch eine Erlösung für das Hündchen ist. Wir haben Pheusy gehen lassen und ihn dann anschließend selbst nach Budenheim in den Rosengarten gebracht. Es war ein schreckliches Gefühl, ihn dort zurückzulassen. Pheusy wurde 14 Jahre alt.

Irgendwie ist mit den beiden Kleinen - Gulliver ist vor 2 Monaten gestorben - eine Ära zu Ende gegangen. Die Zwerge haben immer zusammengehangen, sich bis zum Exzess gegenseitig abgeleckt und verfolgt. Sie waren ein tolles Pärchen. Jetzt ist Christian bei uns und seit Samstag auch noch Percy, den wir Pezzy genannt haben. Sie sind jung und toben zusammen durch die Wohnung. Es ist wohl normal, dass die eine Generation die andere ablöst, trotzdem ist der Verlust der beiden Oldies für uns sehr schmerzhaft und wir vermissen Gulliver und Pheusy sehr.

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Die drei Spendenpaletten sind heute natürlich abgeholt worden und auf dem Weg nach Spanien.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern. Ihr seid einfach großartig!

Danke für eure Unterstützung!

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24.02.2026

Wir haben heute bei der Kontrolle des Tierschutzkontos eine Spende für die Hundehütten gefunden, die uns umgehauen hat. Jetzt können wir auf einen Schlag 10 weitere Hütten bestellen denn Frau Christa Hofner hat uns genau für diesen Zweck 1000 € überwiesen. So eine Spende ist für uns der Wahnsinn und natürlich freuen wir uns mit unseren Kollegen in der Protectora Villena gerade wie verrückt. Wir hatten gedacht, dass wir vielleicht nur 10 Hütten nachkaufen könnten, das Geld ist knapp und alle überlegen sich dreimal, was sie damit machen. Dass wir jetzt doch über 20 - vielleicht sogar 25 Hütten - nach Villena schicken können, ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. Wir sagen allen Spendern, die uns bis jetzt so toll unterstützt haben, DANKE und hoffen, dass wir noch einige Hütten mehr dazubekommen.

Mit der Einzahlung von Simone Kramer, die 2 Anteile gespendet hat, konnten wir heute noch eine Hütte mehr auf die Palette packen. Morgen werden die ersten 9 Hundehütten mit allen anderen Spenden bei uns abgeholt und sind sicher Anfang nächster Woche schon in Spanien!

Bisher wurden gependet:

S. Kramer: 2 Anteile - 1/2 Hütte
C. Hofner: 40 Anteile - 10 Hütten
P. + D. Schulz: 8 Anteile - 2 Hütten
G. + K.-H. Rohden: 4 Anteile - 1 Hütte
C. Müller: 4 Anteile - 1 Hütte
K. Jorger: 4 Anteile - 1 Hütte
N. Korb: 2 Anteile - 1/2 Hütte
S. + C. Fritz: 8 Anteile - 2 Hütten
L. Enzinger: 4 Anteile - 1 Hütte

Hier die Kontoverbindung der Tierhilfe Phönix e.V.:

IBAN: DE82 5509 1200 0022 2751 00 (kompakt: DE82550912000022275100)
BIC: GENODE61AZY (Volksbank Alzey-Worms)

Oder:

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Eine Hütte kostet 100 Euro und besteht aus 4 Anteilen zu jeweils 25 Euro.

Ganz lieben Dank für eure Hilfe!

Ganz herzlich bedanken wir uns auch bei Birgit Wiegand, die uns seit langem immer wieder mit Futter, Körbchen und Decken versorgt. Auch diese Spenden werden morgen mit auf die Reise gehen. Der nächste Transport wird spätestens in 3 Wochen wieder so weit sein. Sollten vorher noch mehrere Hundehütten gespendet werden, versuchen wir sie auch schneller zu verschicken.

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23.02.2026

Unsere Hundehütten-Spendenaktion für die Protectora Villena läuft langsam an. Bisher haben folgende Tierfreunde jeweils Anteile à 25 Euro gespendet:

L. Enzinger: 4 Anteile - 1 Hütte
S. + C. Fritz: 8 Anteile - 2 Hütten
N. Korb: 2 Anteile - 1/2 Hütte
K. Jorger: 4 Anteile - 1 Hütte
C. Müller: 4 Anteile - 1 Hütte
G. + K.-H. Rohden: 4 Anteile - 1 Hütte
P. + D. Schulz: 8 Anteile - 2 Hütten

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Spenden und die ersten 8 Hütten werden mit den nächsten Transport nach Spanien mitgehen. Weitere Hütten sind geplant. Wir hoffen auf eure Hilfe!

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Hier nochmal die Kontoverbindung der Tierhilfe Phönix e.V.

IBAN: DE82 5509 1200 0022 2751 00 (kompakt: DE82550912000022275100)
BIC: GENODE61AZY (Volksbank Alzey-Worms)

Oder:

PayPal-Spenden-Button

Bei Überweisungen über PayPal werden uns Gebühren berechnet (2,49 % des Spendenbetrags + 0,35 € pro Transaktion).

Danke für eure Unterstützung!

Heute morgen ist eine Palette von der Karin von Grumme-Douglas-Stiftung bei uns angekommen. Hundefutter, das dringend gebraucht wird und für das wir sehr dankbar sind! Leider ist es jetzt schon wieder passiert, dass sich unbefugte Hände an der Palette zu schaffen gemacht haben und jede Menge Futter geklaut wurde. Wie auch schon beim letzten Mal haben wir uns über aufgerissene, teilentleerte Kartons sowie über komplett fehlende Ware bei der Spedition beschwert. Auch diesesmal kam nichts dabei herum. Es ist eine Spende, das heißt, das Futter hat keinen belegbaren Wert, deshalb können wir auch keine Schadenssumme festlegen. Das bedeutet, die Klauerei geht weiter und zwar ohne, dass die Spedition sich groß darum kümmert. Ich kann mir nicht denken, dass wir die einzigen sind, die beklaut werden, vielmehr könnte ich mir gut vorstellen, dass die betreffende Person einen schwunghaften Internethandel mit gestohlenen Sachen betreibt. Alleine bei den drei letzten Lieferungen über diese Spedition fehlte Futter mit einem Marktwert von mehreren hundert Euro. Da wir bestimmt nicht die einzigen Opfer sind, wird mangels Kontrolle der Spedition weiteren Diebstählen Tür und Tor geöffnet. Mich macht es wirklich wütend, wenn jemand den Tierschutz beklaut. Genauso schlimm finde ich es allerdings, dass die Spedition überhaupt nicht reagiert und ich mir von einem jungen Mädel am Telefon ein Benehmen gefallen lassen muss, für das ich früher meinen Job verloren hätte. Das Ende vom Lied war, dass sie sich nicht für mein Problem interessierte und mit den Worten "Sie können gerne nochmal anrufen!" einfach einhängte.

Schade, früher war das anders... das sage ich in den letzten Jahren immer öfter. Offenbar muss man sich an nicht kundenorientieren Umgang gewöhnen, wahrscheinlich auch daran, dass keiner mehr motiviert ist oder komplexe Abläufe versteht. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass Diebstähle hingenommen werden und dass es eine große Firma nicht interessiert, was ihre Mitarbeiter machen. Wie kann es sein, dass wir von DPD Kartons geliefert bekommen, die im strömenden Regen draußen abgelegt werden? Wir haben einen Hänger in der Einfahrt stehen, dort kann alles trocken gelagert werden und sollte es Bindfäden regnen und niemand ist daheim, dann muss man ggf. die Kartons eben wieder mitnehmen. Jetzt sind alle unsere Sachen klitschnass geworden und wir müssen alles umverpacken und trocknen. Auch bei DPD interessiert das niemanden. Man findet nicht einmal eine Telefonnummer, bei der jemand rangeht. Irgendwie enttäuschend. Es ist immer so, wie wir es in der letzten Woche beim Netto erlebt haben. Ein Blumenkübel mit Wasser war umgefallen und einige Liter Wasser bildeten eine große Lache im Durchgang der Gemüseabteilung. Wir machten beim Bezahlen darauf aufmerksam, dass man da leicht ausrutschen kann und dass man das vielleicht besser wegputzen sollte. Wir bekamen ein Lächeln und die Auskunft, dass das der Kollegin irgendwann umgefallen sei, aber das habe sie ja nicht absichtlich gemacht. Wegputzen Fehlanzeige!

 

22.02.2026

In Rheinland-Pfalz ist vor wenigen Tagen ein Fall bestätigt worden, den viele von uns lange nur aus Lehrbüchern kannten - Tollwut bei einem Hund. Dieser eine Hund steht sinnbildlich für gleich mehrere Probleme: illegal oder schlecht kontrollierte Importe von Tieren aus Tollwut-Gebieten, gefälschte oder unzuverlässige Impfpässe und den oft unterschätzten Stellenwert von Impfungen bei unseren eigenen Tieren.

Was in Rheinland-Pfalz passiert ist:

Es wurde ein junger Hund aus Russland eingeführt, bei dem  das klassische Tollwutvirus nachgewiesen wurde. Russland gilt nach wie vor als von Tollwut betroffenes Land, weshalb für Hunde aus dieser Region besonders strenge Einreise- und Impfvorschriften gelten.

Der Hund war Teil eines größeren Transports mit mehreren Hunden und Katzen, die in verschiedene europäische Länder verbracht werden sollten. Auf dem Papier schien alles in Ordnung: Es lagen Dokumente vor, die eine Tollwut-Impfung bestätigten - es besteht aber inzwischen der dringende Verdacht, dass die Unterlagen manipuliert oder gefälscht waren. Nachdem der Hund im Rhein-Pfalz-Kreis angekommen war, zeigte er kurze Zeit später neurologische Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen. Er kam in eine Quarantänestation und verstarb dort. Erst die anschließende Untersuchung ergab, dass er mit dem Tollwutvirus infiziert war. Alle bekannten Kontaktpersonen und -tiere wurden vom Veterinäramt ermittelt, informiert und entsprechend beurteilt. Nach aktuellem Stand besteht für die Bevölkerung keine akute Gefahr, weil die Kontakte nachvollziehbar und begrenzt waren.

Warum dieser Fall so ernst ist:

Deutschland gilt seit 2008 offiziell als frei von terrestrischer Tollwut, also von klassischer Tollwut beim Fuchs oder Hund. Die meisten von uns haben deshalb Tollwut als reine "Theorie" im Kopf - eine Krankheit, von der man weiß, dass sie tödlich ist, die aber hier praktisch nicht mehr vorkommt. Gerade deshalb wird leicht vergessen, wie gefährlich sie wirklich ist. Tollwut ist eine tödliche Krankheit. Wenn die Symptome erst einmal ausgebrochen sind, tötet sie Mensch und Tier auf schreckliche Art und Weise.

Das Virus wird in der Regel durch einen Biss übertragen und befällt das zentrale Nervensystem, was zu schweren neurologischen Störungen, Verhaltensänderungen und schließlich zum Tod führt. Der aktuelle Fall zeigt: Es braucht nur ein einziges infiziertes Tier, um Menschen, andere Haustiere und wieder Wildtiere zu gefährden.

Wieso Impfen?

Die wichtigste Schutzmaßnahme gegen die Tollwut ist eine rechtzeitige und korrekt durchgeführte Impfung. Für Hunde (und in vielen Bundesländern auch für Freigängerkatzen) ist eine Impfung dringend empfohlen, teils vorgeschrieben, vor allem, wenn sie mit ins Ausland reisen oder Kontakt zu Wildtieren haben.

Mit einer gültigen Tollwutschutzimpfung schützen wir:

  • unsere eigenen Tiere vor einer tödlichen Infektion
  • andere Tiere, mit denen sie in Kontakt kommen
  • uns selbst und unsere Familien

Der aktuelle Fall zeigt uns zudem:

Wenn Tiere mit unklarer oder falscher Impfgeschichte eingeführt werden, müssen im Zweifel andere Tiere, mit denen sie Kontakt hatten, eingeschläfert oder streng überwacht werden, sofern kein gültiger Impfschutz besteht. Für die betroffenen Halter ist das neben der Sorge um die eigene Gesundheit auch emotional ein enormes Leid.

Auslandstierschutz - Verantwortung statt Risiko:

Als Tierschutzverein wissen wir, dass Auslandstierschutz Leben retten kann. Er darf aber niemals zulasten der Gesundheit von Menschen und Tieren gehen. Seriöser Tierschutz bedeutet, sich konsequent an die geltenden Einreise- und Gesundheitsvorschriften zu halten. Dazu gehören unter anderem:

  • Einhaltung der EU-Einreisebestimmungen (Mindestalter, gültige Tollwut-Impfung, Wartezeiten, ggf. Antikörpertests)
  • Nutzung des offiziellen TRACES-Systems, mit dem Tiertransporte innerhalb der EU und aus Drittländern nachvollziehbar registriert werden (müssen).
  • sorgfältige Prüfung vom Impfpässen und Unterlagen, keine Augen-zu-und-durch-Mentalität, nur um schnell Tiere vermitteln zu können.

Behörden und Fachinstitute betonen, dass bei korrekter Anwendung dieser Regeln das Risiko einer Einschleppung von Tollwut deutlich reduziert werden kann. Der aktuelle Fall ist so dramatisch, weil die Dokumente zwar formal in Ordnung erschienen, aber vermutlich nicht der Wahrheit entsprachen - ein Problem, vor dem Experten im Zusammenhang mit unseriösem Auslandstierschutz seit Jahren warnen.

Was können wir als Tierhalter tun? Jeder von uns kann dazu beitragen, dass so etwas nicht noch einmal passiert:

  • Lasst eure Tiere regelmäßig insbesondere gegen Tollwut impfen. Haltet den Impfschutz aktuell.
  • Nur bei seriösen, transparent arbeitenden Tierschutzorganisationen adoptieren, die offen mit den Behörden kooperieren und alle Gesundheitsvorschriften einhalten.
  • Skeptisch werden, wenn Tiere sehr jung, sehr schnell, sehr "unkompliziert" aus Risikoländern (insbesondere außerhalb der EU) vermittelt werden und die Unterlagen widersprüchlich oder lückenhaft sind.
  • Bei Bissen oder Kratzern durch Tiere mit unklarer Herkunft sofort ärztlichen Rat einholen und den Vorfall ernst nehmen!

Tierschutz heißt keinesfalls, möglichst viele Tiere "irgendwie" nach Deutschland zu bringen.

Tierschutz heißt, Tiere und Menschen zu schützen - mit Verantwortung, Ehrlichkeit und Respekt vor geltendem Recht.

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Der Tollwutfall in Rheinland-Pfalz ist ein Warnsignal, dass wir ernst nehmen müssen. Er zeigt, wie schnell eine längst überwunden geglaubte Krankheit wieder vor unserer Haustür stehen kann. Lassen wir nicht zu, dass unzureichend geimpfte Tiere, gefälschte Dokumente und fragwürdige Vermittlungspraktiken das Vertrauen in den Tierschutz zerstören.

Informiert euch, lasst eure Tiere impfen und achtet bei der Adoption aus dem Ausland auf seriöse Strukturen. Lasst uns dafür sorgen, dass Tollwut in Deutschland eine seltene Ausnahme bleibt und nicht wieder zur Gefahr für uns alle wird.

Für alle, die gerne wüssten, welcher Tierschutzverein das Tier eingeführt hat:

Ganz bewusst wird bisher kein konkreter Verein als Verursacher genannt. Wir wissen allerdings aus Presseberichten, dass der Ort Hochdorf-Assenheim bzw. zusätzlich Dannstadt-Schauernheim als Wohnort des Hundes genannt wurde. Der Hund kam aus Russland und wurde über eine Internetplattform/eine russische Organisation vermittelt, also nicht über einen lokal bekannten deutschen Tierschutzverein vor Ort. Die Kreisverwaltung spricht von einem Transport mit mehreren Hunden und Katzen in verschiedene Länder. Sie verweisen auf den Verdacht des illegalen Imports und auf gefälschte Papiere. Kurz gesagt: Die zuständigen Fachstellen gehen davon aus, dass der Impfpass gefälscht oder inhaltlich unwahr war, sie sprechen juristisch aber von "wahrscheinlich gefälscht" bzw. "starkem Verdacht", nicht von einer bereits gerichtsfesten bewiesenen Fälschung.

Nur zur Info:

Tollwut-Impfungen können frühestens mit der 12. Woche durchgeführt werden und sie sind erst 21 Tage danach wirksam! Welpen aus dem Ausland dürfen also realistisch erst ab ca. 16 Wochen einreisen!

Unlogisch sind Impfungen gegen Tollwut vor der 12. Woche, auffällig sind auch Impfungen an unterschiedlichen Tagen, die im Pass alle mit der gleichen Schrift und dem gleichen Stift eingetragen wurden. Verwischte Unterschriften oder Stempel, die nicht lesbar sind, machen mich vorsichtig und ein Einreisedatum, das vor dem Ablauf der 21-Tage-Frist liegt, ist sicher nicht ok! Alle wichtigen Impfangaben sind foliert, so kann später nicht manipuliert werden. Warnsignale sind auch Übergabe der Tiere auf Parkplätzen/Raststätten, extrem niedrige Preise, kein Interesse an dir als Halter, kein Besuch beim neuen Halter zuhause, Welpen/Hunde wirken nicht fit, sind krank, viel zu jung oder stark verunsichert. Wenn du so etwas erlebst, informiere umgehend das Veterinäramt oder die Polizei und nimm konsequent Abstand von einem solchen Kauf. Notiere dir Autonummern und mach Fotos von allem, was wichtig werden könnte.

Wir raten dazu, jeden neu übernommenen Hund umgehend beim Tierarzt vorzustellen. Lasst die Chip-Nummern prüfen und den Impfstatus fachlich bewerten. Im Zweifel lieber neu impfen und in Quarantäne halten.

Gefälschte Tierpässe (EU-Heimtierausweise) können für Tierschutzvereine schwere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen:

  • Urkundenfälschung (§ 267 StGB): Absichtliches Fälschen oder Manipulieren von Impfeinträgen, Stempeln oder Daten - Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen, bei gewerblichem Handel bis zu 10 Jahren!
  • Betrug (§263 StGB): Täuschung über den Gesundheitszustand (z.B. falscher Impfschutz) beim Vermitteln von Tieren, was zu Vermögensschäden (Behandlungskosten) führt - bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe, verschärft bei Bandenmäßigkeit.
  • Tierquälerei (§17 TierSchG): Durch unterlassene oder falsche Impfungen verursachte Infektionen wie Tollwut gelten als "erhebliche Schmerzen oder Leiden" - bis zu 3 Jahren Haft oder Geldstrafe.

Konsequenzen für Vereine:

  • Strafverfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft, Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen von Tieren/Dokumenten...
  • Zivilrechtlich können betroffene Adoptanten Verträge anfechten, Schadensersatz fordern oder Tiere zurückgeben. Der Verein haftet für die Kosten (Impfungen, Quarantäne, Therapien, Unterbringung)
  • Zusätzliche Sanktionen können die Tiereinschlagung (Entziehen von Tieren) (§19 TierSchG), lebenslanges Tierhalteverbot (§20 TierSchG), Gewerbeverbot oder Vereinsauflösung bei systematischer Illegalität sein.

Ein Mensch mit Tollwutsymptomen stirbt nach wenigen Tagen an der Lähmung des Atmungssystems oder des Herzens. Das Tollwutvirus wandert nach der Infektion entlang der Nerven ins Gehirn und verursacht eine Enzephalitis. Es gibt 3 Phasen: Prodromalstadium (Fieber, Kribbeln an der Bissstelle), Exzitationsphase (Krämpfe, Hydrophobie, Aggression) und letztendlich Paralysestadium (Lähmung, Koma)

Zwischen den ersten Symptomen und dem Tod vergehen meist 7 - 10 Tage. Ohne rechtzeitige Postexpositionsprophylaxe (Impfung/Antikörper) ist die Erkrankung tödlich!

 

21.02.2026

Heute ist unser kleiner Percy aus Spanien angekommen. Wir haben ihn in der Nähe von Frankfurt abgeholt und einen super verspielten, kleinen Jungen im Auto gehabt. Unsere Hunde haben überhaupt nicht auf ihn reagiert und er nicht auf sie. Es war so, als ob man sich schon lange kennen würde. Man hat sich etwas beschnüffelt und dann für gut befunden. Christian, der sich grundsätzlich daneben benimmt, war freundlich und hat sich sogar herabgelassen, mal ein wenig Nachlaufen zu spielen. Ron ist mittlerweile von Percy begeistert, er spielt wieder wie ein junger Hund mit dem kleinen Kerl. Mickey ist großmütig und lässt die Kleinen machen und Angelo interessiert sich nicht für Percy.

Also alles im grünen Bereich. Wir sind erstmal sehr glücklich mit dem Wicht. Wieso so ein Hundchen in der Tötung gelandet ist, kann hier wohl keiner verstehen. Wir sind wirklich dankbar dafür, dass die Protectora Villena bei all den Hunden, die dort täglich aufgenommen werden, immer noch einige Hunde aus der Perrera holt. Es ist für uns kaum vorstellbar, dass unser toller Mickey, seine Brüder und sein Vater, Ron und auch Percy sonst nicht mehr am Leben wären.

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Unsere Hundehütten-Aktion ist leider nicht richtig angelaufen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber bisher hat nur eine Tierfreundin für die Hütten, die in der Protectora so dringend gebraucht werden, gespendet. L. Enzinger hat 4 Anteile à 25 Euro gespendet und damit haben wir die erste Hütte finanziert! Ganz herzlichen Dank dafür!

Es wäre toll, wenn sich noch einige Spender finden würden. Ein Anteil kostet 25 Euro und 4 Anteile sind eine Hütte. Wir würden gerne 10 neue Hütten anschaffen!

IBAN: DE82 5509 1200 0022 2751 00 (kompakt: DE82550912000022275100)
BIC: GENODE61AZY (Volksbank Alzey-Worms)

Oder:

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19.02.2026

Wir freuen uns auf das Wochenende, denn dann endlich kommt der kleine Percy zu uns. Das Bübchen ist nur 4 kg schwer und geht im Tierheim in Spanien unter. Vielleicht mag unser kleiner Christian den Kleinen ja gerne leiden, dann hätte er endlich mal jemanden gefunden, der mit ihm spielen kann. Unsere anderen Hunde sind schon etwas zu alt dafür, keiner will mit ihm toben und alle seine Bemühungen werden mit einem mitleidigen Blick oder mit Knurren beantwortet. Da Christian immer sehr lange braucht, um andere Hunde zu akzeptieren, hatte er bisher bei der Suche nach einem Hunde-Freund wenig Glück. Fremde Hunde werden grundsätzlich angebellt und Christian führt sich auf wie der Dominator höchstpersönlich. Er ist genau das, was man den kleinen Chihuahuas nachsagt - er ist größenwahnsinnig. Leider... Drücken wir mal die Daumen, dass der Wicht sich von Christian nicht umpusten läßt!

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In meinem letzten Post habe ich euch davon berichtet, dass wir wieder einige neue Hundehütten für die Protectora anschaffen möchten. Die Hütten sind aus Kunststoff und können gut desinfiziert werden, sie kosten ca. 100 Euro pro Stück und bieten den Hunden in den Zwingern eine trockene und warme Rückzugsmöglichkeit. Wir hoffen, dass wir noch einige Decken gespendet bekommen und diese dann mit den neuen Hütten nach Villena schicken können.

Bestimmt erinnert ihr euch noch an die große Aktion von 2024, bei der wir über 100 Hütten nach Spanien geschickt hatten. Leider halten diese Plastikhäuser nicht ewig und so kaufen wir in jedem Jahr ca. 10 - 20 Hütten nach, damit die Hunde alle einen trockenen Unterschlupf haben. Wir haben gehofft, dass wir euch für diese Aktion um Hilfe bitten können. Eine Hütte ist mit 100 Euro recht teuer, deshalb werden wir Anteile à 25 Euro anbieten. Jeder Spender kann also so viele Anteile spenden wie er möchte. Ein Anteil sind 25 Euro und 4 ergeben eine Hütte. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, findet hier die Kontoverbindung der Tierhilfe Phönix e.V.:

IBAN: DE82 5509 1200 0022 2751 00 (kompakt: DE82550912000022275100)
BIC: GENODE61AZY (Volksbank Alzey-Worms)

Oder:

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In eigener Sache:

Wir sind dankbar und glücklich, wenn wir warme Wolldecken gespendet bekommen. Die Hunde in Spanien brauchen sie dringend. Wir haben in den letzten Tagen gehört, dass jemand, der uns nun auch namentlich bekannt ist, erzählt, dass wir Spender "wegjagen" würden. Wir hätten es nicht mehr nötig...! So etwas ist dumm und bösartig und ich hoffe, dass es niemand glaubt. Ein Verein wie unserer ist auf die Spenden tierlieber Menschen angewiesen. Wir werden nicht vom Land oder Staat unterstützt und finanzieren uns aus eigener Kraft. Alles, was wir nicht kaufen müssen, ist ein Gewinn für uns und die Tiere. Schon alleine deshalb würden wir niemanden "wegjagen", das haben wir auch noch nie getan und es ist auch nicht unsere Art, so mit anderen Menschen umzugehen. Wir können allerdings nicht alles gebrauchen und Federbetten oder Schaumstoffunterlagen zählen dazu. Wenn die Hunde so ein Federbett im Zwinger zerlegen, mag das ihnen viel Spaß machen, aber die Mitarbeiter, die die Zwinger säubern, verzweifeln daran. Also gerne vorher anrufen und nachfragen, was gerade benötigt wird. Dass alles sauber oder ggf. gewaschen sein soll, ist selbstverständlich. Danke für eure Hilfe!

 

17.02.2026

Alle wissen, dass die Situation in Spanien zur Zeit recht schwierig ist. Die Galgos/Podencos und Jagdhunde, die wir im Tierheim haben, sind, so wie viele andere Hunde auch, in schlechtem Zustand gefunden worden und brauchen viel Liebe, oft auch Operationen, Medikamente und natürlich Ruhe, weiche Liegeplätze und geschützte Orte, an denen sie sich zurückziehen und ausruhen können. Wir haben deshalb beschlossen, noch einmal Hundehütten nach Villena in die Protectora zu schicken. Die Hütten sind wichtig, um den Hunden wenigstens eine kleine Rückzugsmöglichkeit zu geben. Man kann sie mit Decken weich auspolstern und da sie etwas erhöht auf Füßen stehen, kann man die Zwinger auch mit dem Hochdruckreiniger sauber machen, ohne dass es innendrin nass wird.

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Leider kosten diese Hütten über 100 Euro pro Stück und wir müssen euch bitten, etwas dazuzugeben. Wie wir es schon mehrfach gemacht haben, werden wir die Hütten mit 25 Euro pro Anteil ansetzen, vier Anteile ergeben dann etwa eine Hütte. Je nach Anzahl der bestellten Hütten können wir vielleicht einen Rabatt bekommen. Das kläre ich noch ab.

Jeder Spender kann also Anteile spenden, ein Anteil wären 25 Euro und 4 Anteile geben eine Hütte. Jeder Spender wird genannt (wer das nicht möchte, kann das natürlich sagen) und veröffentlicht. Wer eine Spendenquittung braucht, kann das direkt dazusagen und bekommt sie umgehend geschickt.

Hier die Kontoverbindung der Tierhilfe Phönix e.V.:

IBAN: DE82 5509 1200 0022 2751 00 (kompakt: DE82550912000022275100)
BIC: GENODE61AZY (Volksbank Alzey-Worms)

Natürlich kann man auch auf unser PayPal Konto spenden:

PayPal-Spenden-Button

Wem eine Spende von 25 Euro zu viel ist, den möchten wir nochmal an die Spendenaktion von VETO erinnern. Wir brauchen dringend Futter, um alle Mäulchen zu stopfen, hier hilft uns schon die kleinste Spende weiter. Jeder Euro hilft Leben zu retten.

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Wir nehmen bis zum Ende des Monats auch in Armsheim noch Spenden an. Der nächste Spendentransport ist für Anfang März geplant. Es werden Futterspenden angenommen und natürlich Decken (keine Federbetten) Mäntelchen, Brustgeschirre, Leinen, Transportboxen usw.

Ganz lieben Dank für eure Hilfe!

 

15.02.2026

Es passiert immer wieder. Wir bekommen Hunde gebracht, die irgendwo verloren gegangen sind und die wir gerne wieder mit ihren Besitzern vereinen würden - es aber nicht können, weil die Tiere zwar gechipt wurden, aber nicht registriert sind. Wir lesen den Chip aus, rufen bei TASSO an und bekommen die Auskunft, dass die Tiere leider nicht im Haustierregister verzeichnet sind, es keine Daten von ihnen gibt.

Ein Chip alleine bringt leider gar nichts, er ist erstmal nur ein kleiner Transponder unter der Haut. Erst wenn die Transpondernummer in einem Haustierregister eingetragen wurde, kann das Tier wieder seinem Besitzer zugeordnet werden. Die Registrierung ist völlig kostenlos und deshalb verstehen wir nicht, wieso man diesen tollen Service nicht nutzt.

Tierärzte, die den Chip setzen, registrieren die Tiere übrigens nicht! Das muss der Besitzer selbst erledigen.

Was es für ein Tier bedeutet, wenn es sein Frauchen/Herrchen plötzlich verliert, kann man sich wahrscheinlich vorstellen. Sicherlich wissen wir alle auch, wie es sich anfühlt, wenn unser Tier plötzlich nicht mehr zu sehen ist. Der Schreck fährt in die Knochen und je länger der Hund verschwunden ist, desto schlimmer wird das Kopfkino! Muss man sich das wirklich antun und muss man das seinem geliebten Haustier, seinem Freund in allen Lebenslagen, seinem Kumpel, antun?

Auch wenn die Hunde bei uns gut und sicher aufgehoben sind, sie leiden, sind verzweifelt und völlig durcheinander. Die Tierhilfe Phönix e.V. hat keine Zwingeranlagen, unsere Hunde leben in der Familie und Fundhunde natürlich auch, aber ein Tierheim hat Zwinger und genau dort müssen fast alle Tiere dann warten, um wieder abgeholt zu werden. Ein Hund, der so etwas nicht kennt und plötzlich ganz alleine in einem Zwinger sitzt, ist sicher nicht glücklich und wäre froh gewesen, wenn seine Besitzer seinen Chip registriert hätten.

Diesen Stress brauchen weder der Hund noch der Besitzer. Da der Verlust des Hundes schon schlimm genug ist und die Sorge um das Tier uns bange Stunden macht, das Tier furchtbar leidet und auch der zeitliche Aufwand, bis man den Hund wieder mit dem Besitzer vereint, enorm ist, können wir euch nur bitten: Registriert eure Hunde - das gilt natürlich auch für Katzen, Frettchen, Schildkröten usw.!

Bitte denkt auch daran, dass bei einem Umzug die neue Adresse angegeben werden muss und auch eine Telefonnummer nur erreichbar ist, solange sie sich nicht geändert hat. Daten bei einem Haustierregister müssen aktuell gehalten werden! Was bringt der Chip, wenn die alte Adresse oder eine nicht mehr vergebene Telefonnummer die Rückgabe eurer Lieblinge unmöglich macht?

Bitte denkt daran: Die Registrierung bei TASSO e.V. ist kostenlos, geht online und kann im Ernstfall dafür sorgen, dass euer Liebling ganz schnell wieder daheim ist!

Chip alleine reicht nicht - Registrieren macht den Unterschied!

Hier geht es direkt zu TASSO!

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14.02.2026

Wenn die Bürokratie zur Tierfalle wird - EU-Regeln bedrohen den Auslandstierschutz!

Bitte Lesen und die Petition unterschreiben!

Ab dem 01. Juli 2026 tritt eine neue EU-Regelung in Kraft, die für tausende Tierschutzhunde und -katzen fatale Folgen haben wird. Im Rahmen des sogenannten EU-Mobilitätspakets, speziell der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 (Regelung zu Lenk- und Ruhezeiten), müssen künftig alle gewerblichen Transporte mit Fahrzeugen über 2500 kg Gesamtgewicht mit einem sogenannten intelligenten Fahrtenschreiber aufgerüstet sein. Bisher lag diese Grenze bei 3500 kg und tangierte die Transporte von Tierschutzorganisationen nicht. Diese Schwelle fällt nun und damit bleibt kein Spielraum mehr: Auch Tiertransporte, die ausschließlich Hunde und Katzen in ein neues Zuhause bringen, fallen unter die strengeren Vorschriften. Ehrenamtliche oder gemeinnützige Transporte werden von der EU-Verordnung pauschal als "gewerblich" eingestuft - unabhängig davon, ob eine Gewinnabsicht besteht oder nicht! Nun müssen die bisherigen Fahrzeuge nachgerüstet werden, was natürlich sehr teuer ist, aber auch bedeutet, dass dann die Lenkzeiten eingehalten werden müssen.

Was zum Wohl der Schlachttiere gedacht ist, bedeutet eine Katastrophe für die Transporte von Hunden und Katzen aus dem Tierschutz. Nun sind stundenlange Stopps verpflichtend, das macht lange Strecken etwa von Spanien, Griechenland oder Rumänien nach Deutschland nahezu unmöglich. Es müssen lange Ruhezeiten eingehalten werden, während denen die Tiere auf dem Fahrzeug bleiben, denn sie dürfen gemäß der Transportverordnung nicht mehr ausgeladen werden. Leider wird bei dieser neuen Verordnung keine Rücksicht auf unsere Haustiere genommen. Was als Schutzmaßnahme für "Nutztiere" eingeführt worden war, trifft also ausgerechnet jene Tiere, für die sich Tierschützer engagieren und denen man ein besseres Leben ermöglichen möchte. Während Rinder und Schweine oft nur bis zum Schlachthof gebracht werden, können unsere geretteten Hunde und Katzen in ein liebevolles Zuhause reisen.

Der Gesetzgeber behandelt beide Fälle gleich - ein schwerer Fehler mit dramatischen Konsequenzen. Weil die Tätigkeit unserer ehrenamtlichen Helfer als gewerbliche Arbeit eingestuft wird, wird es allen unseren Transportunternehmen, die sich auf Hunde und Katzen aus Tierheimen spezialisiert haben, ab Mitte des Jahres nicht mehr möglich sein, die Tiere zu retten. Tiere, die Hunger leiden, misshandelt oder in Tötungen umgebracht werden oder einfach in ihren Herkunftsländern weniger Wert sind als der Dreck auf den Straßen, haben dann keine Chance mehr zu uns zu kommen.

Ich habe euch schon oft von unseren Transporten erzählt, sie sind für unsere Tiere absolut komfortabel. Die Transportboxen sind groß genug um zu stehen, sich zu drehen und auch lang hinzulegen. Es sind Kameras installiert, um die Tiere immer zu überwachen, CO2-Messgeräte kontrollieren die Luft, es gibt Klimaanlagen und natürlich werden die Tiere während der Fahrt mit frischem Wasser versorgt und die Boxen sauber gemacht, wenn mal was daneben geht.

Bisher kamen unsere Hunde immer in einem absoluten Top-Zustand bei uns an. Oft waren sie noch verschlafen und haben sich nach dem Ausladen erstmal genüsslich gestreckt. Diese Transporte sind keine "Viehtransporte", bei denen die neue EU-Gesetzgebung tatsächlich eine Verbesserung für die Tiere bedeutet. Die Transporte von Haustieren müssen von dieser neuen EU-Gesetzgebung ausgenommen werden, passiert das nicht, wird es ab Juli keine solchen Transporte mehr geben. Was das für die Tiere, die in ausländischen Tierheimen auf Rettung hoffen, bedeutet, mag ich mir gar nicht vorstellen.

Wir fordern eine Anpassung der Verordnung. Es braucht eine klare Unterscheidung zwischen gewerblichen Tiertransporten zu wirtschaftlichen Zwecken und den gemeinnützigen Rettungstransporten im Tierschutz. Nur so kann garantiert werden, dass das Wohl der Tiere tatsächlich im Mittelpunkt steht - und nicht an formalen Vorschriften scheitert. Die Übergangszeit bis Juli muss genutzt werden, um Druck auf die Entscheidungsträger aufzubauen. Tierschutz hört nicht an Grenzen auf - aber Bürokratie darf ihn auch nicht unmöglich machen!

Bitte unterschreibt deshalb die Petition und teilt sie so oft wie möglich!

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12.02.2026

Was viele nicht sehen: Für tausende Jagdhunde beginnt das Leid lange vor der Jagd. Teile die Kampagne "Die stillen Opfer der Jagd", sprich darüber und hilf, dieses Thema sichtbar zu machen. Aufmerksamkeit ist der erste Schritt zur Veränderung.

>>> www.veto-tierschutz.de/jagdhunde <<<

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10.02.2026

Jeder, der zur "arbeitenden Bevölkerung" gehört, weiß, dass ihm ein sogenannter Bildungsurlaub zusteht. Man bildet sich also fort und spart dafür seinen regulären Urlaub ein. Wusstet ihr auch, dass es möglich ist, während des "Bildungsurlaubs" eine Jagdausbildung zu machen? Tatsächlich wirbt die "Jagdschule v. Fürstenberg" genau damit: Mach Deinen Jagdschein im Bildungsurlaub und spare deinen Urlaub! Unter diesem Motto erklärt man, dass die Jagdkurse für die Bildungsfreistellung anerkannt sind. Die Jagdschule v. Fürstenberg ist ein qualifizierter Meisterbetrieb und die Kurse sind in vielen Bundesländern, z.B. Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Brandenburg und Berlin als Bildungsveranstaltung anerkannt.

Ein Bildungsurlaub ist die Freistellung eines Arbeitnehmers für Weiterbildungsmaßnahmen. Jedes Bundesland regelt das in eigener Regie. Durch den Jagdschein im Bildungsurlaub können die zusätzlichen freien Tage ohne das Aufbrauchen vom Jahresurlaub genutzt werden. In der Regel stehen dafür 5 Tage zur Verfügung! Damit man den Bildungsurlaub für die Jagdausbildung und die Jägerprüfung nutzen kann, muss die durchführende Institution, also die Jagdschule vom jeweiligen Bundesland, für Fortbildungszwecke zertifiziert sein. "Spare deinen Urlaub - mach den Jagdschein im Bildungsurlaub!"

Ich halte das für eine absolute Fehlentwicklung zum Nachteil des Tierschutzes. Ursprünglich war der Bildungsurlaub doch als Instrument für die politische, berufliche und gesellschaftliche Weiterbildung gedacht. Es ging also um Themen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken und die demokratische Bildung fördern sollten. Ich empfinde es als äußerst irritierend, dass manche Bundesländer den Besuch einer Jagdschule als Bildungsurlaub anerkennen. Man kann innerhalb weniger Wochen so den sogenannten "Grünen Jagdschein" erwerben - also eine umfassende Schieß- und Jagdausbildung absolvieren, die nach erfolgreicher Prüfung zur Jagdausübung berechtigt. Während andere Menschen ihren Bildungsurlaub nutzen, um sich gesellschaftlich zu engagieren oder Umweltbildung zu fördern, wird hier die Jagdausbildung gleichwertig zur politischen oder sozialen Bildung gewertet. Das ist aus der Sicht eines Tierschutzvereins ein fatales Signal.

Der Sinn des Bildungsurlaubs liegt nicht darin, individuelle Hobbies oder privatwirtschaftliche Interessen zu fördern, sondern darin, soziale und demokratische Kompetenzen zu stärken. Die Jagdausbildung erfüllt diesen Anspruch in keinster Weise!

Es kann doch kaum im Sinne des Gesetzgebers sein, dass das Erlernen des Tötens von Tieren als "gesellschaftliche wertvolle Bildung" gilt! Wenn der Staat den Erwerb des Jagdscheins über den Bildungsurlaub fördert, unterstützt er indirekt eine Praxis, die dem Leitgedanken des Tierschutzes und dem europäischen Ethikverständnis widerspricht. Ich finde es besonders problematisch, dass Teilnehmer solcher Kurse durch den Bildungsurlaub bezahlte Freistellung von der Arbeit erhalten. Die Allgemeinheit trägt also indirekt die Kosten für eine Ausbildung, die zu einem sehr umstrittenen Hobby führt. Das lässt sich aus meiner Sicht keinesfalls rechtfertigen! Wenn der Bildungsurlaub im Sinne des Gemeinwohls stehen soll, dann sollte er für Themen geöffnet sein, die tatsächlich zur Bewahrung der Natur und des Lebens beitragen - etwa Tierschutzkurse, Wildbeobachtungen, Umweltpädagogik oder nachhaltige Landwirtschaft. Bildung sollte den Respekt vor der Natur vertiefen, nicht das Wissen über das Erlegen ihrer Bewohner fördern.

Bitte schreibt dazu doch mal eure Meinung in die Kommentare.

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08.02.2026

Vergessen - angebunden - ausgeliefert?

Es kommt immer wieder vor, dass wir zu Supermärkten gerufen werden, weil die Hunde nach dem Einkauf einfach vergessen wurden. So unglaublich das klingt: Menschen gehen einkaufen, lassen ihren Hund draußen angebunden zurück und gehen/fahren anschließend ohne ihn nach Hause. Wenn wir gerufen werden, hat das Tier oft schon Stunden alleine verbracht, es versteht die Welt nicht mehr und wir verstehen die Besitzer nicht. Wie kann man seinen Hund einfach vergessen und das, selbst wenn man dann zuhause ist, nicht bemerken? Für diese armen Hunde ist so eine Erfahrung eine Katastrophe.

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Aber auch die Hunde, die tatsächlich nur zum Einkauf mitgenommen werden, werden vor dem Supermarkt angebunden, bei Wind und Wetter, manchmal nur wenige Minuten, manchmal stundenlang. Für viele scheint das harmlos - "Ich bin ja nur kurz weg". Aber wer seinen Hund dort zurücklässt, setzt ihn ernsthaften Gefahren aus.Ein angebundener Hund ist schutzlos. Jeder kann sich ihm nähern, ihn streicheln und ihm Futter geben - oder Schlimmeres tun! Immer wieder werden Fälle bekannt, bei denen Hunde vergiftet, misshandelt oder sogar gestohlen wurden. Besonders sogenannte Listenhunde sind in Gefahr, weil sie massiv Vorurteilen ausgesetzt sind - und leider auch gezielten Angriffen.

Hinzu kommt: Ein Hund versteht nicht, warum sein Mensch plötzlich verschwindet. Für ihn kann die Zeit der Trennung Angst und Stress bedeuten. Er sieht fremde Menschen, hört Motoren und spürt seine eigene Hilflosigkeit. Das ist alles andere als "nur kurz Warten"!

Ich kann allen Hundebesitzern nur raten: Lasst eure Hunde bitte nicht vor Supermärkten zurück! Auch der "bravste" Hund kann in so einer Situation gefährlich werden. Stress, Angst und Unsicherheit führen bei manchen Hunden zu spontanen Abwehrreaktionen - ein Schnappen oder gar ein Biss sind dann keine Seltenheit. Wenn so etwas passiert, trägt natürlich der Halter die Verantwortung. Das Risiko ist also doppelt so hoch: Gefahr für den Hund und Gefahr durch den Hund! Wenn ihr einkaufen müsst, plant zusammen mit jemanden, der draußen bei eurem Tier bleibt oder lasst den Hund einfach daheim, dort ist er sicher und wird vor allem nicht vergessen. Lasst eure Hunde niemals alleine vor dem Supermarkt zurück!

Bitte sagt uns, wie ihr das seht und handhabt. Findet ihr, dass man das Risiko unterschätzt oder seht ihr keine Gefahr für die Hunde?

 

06.02.2026

Die schweren Regenfälle und Überschwemmungen der letzten Tage haben besonders die Regionen an der Mittelmeerküste und im Osten Spaniens betroffen, darunter die Gegend um Valencia, wo es bereits 2024 eine Flutkatastrophe gab. In Regionen wie Kastilien und Leon, Extremadura, Andalusien und rund um Valencia werden Galgos zur Hetzjagd auf Hasen eingesetzt, gehalten in dunklen Verschlägen, angekettet, oft halb verhungert. Nach der letzten Jagd werden diejenigen, die nicht mehr gut genug sind - zu alt, zu langsam, verletzt - gnadenlos aussortiert: ausgesetzt, in Tötungsstationen abgegeben oder auf brutale Weise getötet. Wenn nun schwere Regenfälle und Überschwemmungen diese Gebiete treffen, verschärft sich das Leid dieser Tiere ins Unermessliche. Die ausgesetzten Hunde und die Tiere in den einfachen Verschlägen sind dadurch in akuter Lebensgefahr.

Fast alle Jagdhunde leben während der Saison in Verschlägen, Schuppen oder improvisierten Zwingern, ohne ausreichend Schutz vor Kälte, Nässe oder Hitze. Wenn Starkregen und Überschwemmungen kommen, laufen Zwinger und Verschläge voll, die Tiere stehen stunden- oder tagelang im Schlamm, unterkühlen oder ertrinken in ihren Gehegen. Viele der Hunde werden in den Verschlägen an Ketten gehalten, sie haben keine Chance zu entkommen.

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Die Tierheime der betroffenen Gebiete werden überflutet, Zäune brechen, Dächer reißen ein, Hundehütten werden überflutet und die Futtervorräte werden nass und unbrauchbar.

Ausgesetzte Galgos/Podencos und Jagdhunde, die ohnehin schon geschwächt und ausgehungert sind, finden kein trockenes Plätzchen mehr, kein Futter und kein sauberes Wasser. Sie sind bei Hochwasser in den Fluten und Schlammfeldern der zerstörten Landschaft völlig hilflos. So treffen nun zwei Krisen aufeinander: die menschgemachte Grausamkeit der Jagdsaison und die zunehmende Heftigkeit der Wetterextreme. Während Rettungsdienste sich um Menschen und Infrastruktur kümmern, bleiben die Tiere sich selbst überlassen. Tierschützer versuchen das eigentlich Unmögliche, sie wollen die Hunde retten - ohne ausreichend finanzielle Mittel, ohne offizielle Hilfen - getrieben von der Überzeugung, dass jedes einzelne Leben zählt. Deshalb braucht es gerade jetzt unsere Stimme und Unterstützung. Wer spendet, Pflegestellen anbietet, adoptiert, oder einfach nur darüber spricht, hilft mit, diesen Hunden Sichtbarkeit zu geben. Das Leid der Galgos ist kein Naturereignis- es ist das Ergebnis menschlicher Entscheidungen. Und genau deshalb können wir es auch verändern!

Der 01. Februar markiert offiziell das Ende der Jagdsaison und ist von Tierschützern bewusst als "Welt-Galgo-Tag" ausgerufen worden. Schätzungen gehen von zehntausenden Galgos aus, die jedes Jahr nach Saisonende ausgesetzt, misshandelt oder getötet werden. Treffen Starkregen und Überschwemmungen genau in diese Zeit, bedeutet das, dass die Tiere, die vorher "Weggeworfen" wurden, jetzt auch noch den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert sind. Schon ein leichter Temperatursturz, dazu durchnässtes Fell und die fehlende Möglichkeit sich irgendwo zu trocknen, einzurollen und auszuruhen, können für ein ausgehungertes Tier das Ende bedeuten.

Bitte helft das Leid der Tiere sichtbar zu machen, spendet, adoptiert, teilt unsere Posts und redet darüber. Vielleicht können so einige Tiere mehr gerettet werden.

Jedes Leben zählt!

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04.02.2026

Die Jagdsaison ist vorbei und der Albtraum geht weiter. Die Hunde, die bisher in Verschlägen untergebracht und wenigstens mit etwas Futter am Leben gehalten wurden, werden jetzt zum Verhungern ausgesetzt, erhängt, zu Tode geprügelt, sie bekommen Stöcke ins Maul gesteckt, damit sie kein Wasser mehr trinken können und verdursten, man bricht ihnen die Beine, damit sie für andere wertlos sind usw... Auch in der Protectora kommen immer mehr dieser ausgemergelten und verängstigten Tiere an. So schlimm sie auch meistens aussehen, ihr Wille zu leben und zu vertrauen ist fast immer ungebrochen. Sie sind zwar körperlich erschöpft und seelisch gezeichnet, ihre Augen erzählen Geschichten von Missbrauch, Hunger und Enttäuschung, doch erstaunlicherweise kehren sie trotz allem den Menschen nicht den Rücken. Im Gegenteil - sie suchen seine Nähe, wünschen sich Geborgenheit und zeigen Sanftmut, die zutiefst berührt.

In Deutschland sind Galgos und Podencos immer noch selten. Ihr Image als Jagdhunde sorgt für Zurückhaltung. Man glaubt, sie seien schwer erziehbar oder nicht für ein Leben als Familienhund geeignet. Doch wer einmal einen Windhund kennengelernt hat, der weiß, wie grundlos diese Vorurteile sind. Galgos und Podencos sind ruhige, feinfühlige und sensible Begleiter. In der Wohnung zeigen sie sich ausgeglichen und leise, sie lieben ihre(n) Menschen zutiefst, ohne aufdringlich zu sein, und sind mit Geduld und Zuneigung wunderbare Gefährten - auch für Familien. Natürlich brauchen Windhunde Bewegung. Aber es gibt inzwischen viele sichere Freilaufgelände, wo sie ihr Bedürfnis nach Geschwindigkeit ausleben können. An der Leine gehen sie meist gelassen und brav, und ihre Anpassungsfähigkeit überrascht immer wieder - sei es im Café beim Stadtbummel oder im Auto. Dabei sind sie niemals aggressiv. Kein Windhund würde aus Bosheit zuschnappen. Ihre Stärke liegt nicht im Kampf, sondern im Herzen!!

Gerade die Hunde, die einst ausgemustert und misshandelt wurden, entwickeln häufig eine ganz besonders enge Bindung zu ihren neuen Menschen. Sie wissen ihr neues Leben zu schätzen - jeden Spaziergang, jedes liebe Wort, das Plätzchen auf dem Sofa.

Galgos und Podencos brauchen Botschafter - Menschen, die für sie sprechen und ihnen eine Stimme geben. Menschen, die bereit sind, sich auf einen Hund einzulassen, der nicht laut fordert, sondern leise dankt. Wer also überlegt, einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause zu schenken, sollte die Windhunde Spaniens nicht übersehen. Sie haben Schlimmes erlebt, aber sie tragen dennoch Liebe in sich - still, treu und unendlich geduldig. Genau deshalb verdienen sie eine zweite Chance auf Glück!

Wenn ihr diesen tollen Hunden helfen wollt, spendet Futter im Rahmen der VETO-Spendenaktion 'Die stillen Opfer der Jagd'!

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02.02.2026

Wir freuen uns so sehr, dass wir an der VETO-Spendenaktion 'Die stillen Opfer der Jagd' teilnehmen dürfen. Diesesmal werden wieder 10 Vereine mit Futter unterstützt, gleichzeitig wird aber auch für die medizinische Versorgung der Hunde gesammelt und für den Aufbau eines neuen Tierschutzzentrums in Sevilla. Dieses Zentrum wird ein Zufluchtsort für viele Windhunde sein, dort werden sie Schutz, medizinische Nachsorge und Zeit zum Heilen bekommen. Sie Aktion läuft noch einen Monat und wir hoffen, dass viele Tierfreunde dafür spenden werden!

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Mit unserem Bus haben wir leider Schwierigkeiten. Die Werkstatt hat zwar einen Fehler lokalisiert und ausgelesen, leider war aber der Reparaturversuch nicht von Erfolg gekrönt. Plötzlich hatte man einen "weiteren" Fehler gefunden, uns aber darüber nicht informiert und munter weitergemacht. Das Steuergerät sei jetzt auch noch defekt... Statt am Vormittag den Wagen abholen zu können, informierte man uns erst so spät, dass wir abends vor verschlossener Tür standen - und das obwohl ich am Telefon sagte, dass ich noch kommen würde. Die Öffnungszeiten stimmen nicht mit der Homepage der Firma überein und der Mitarbeiter, der ja wusste, dass ich innerhalb von 10 Minuten da sein würde, hatte sich verdrückt. Wir haben heute morgen versucht mit dem Chef zu sprechen, leider wollte der kein Gespräch und flüchtete vor uns. Wir haben unseren Wagen unrepariert wieder mitgenommen, der Batteriesensor war natürlich auch nicht kaputt und so fragen wir uns, was das alles soll. Wenn man als Fach-Werkstatt so arbeitet, dann verliert man Kunden. Wir werden diese Werkstatt jedenfalls meiden wie der Teufel das Weihwasser! :)

Irgendwie wünsche ich mir die Zeiten zurück, wo man eine kompetente Antwort bekam, die Mitarbeiter zuverlässig und freundlich waren und man nicht auf alles so schrecklich lange warten musste. Wer heutzutage krank ist, muss fast immer viele Wochen, ja manchmal Monate einkalkulieren, bis er kompetente Hilfe bekommt. Autoreparaturen - oft 4 - 8 Wochen Wartezeit, Rechnungen, die so teuer sind, dass man sich das kaum noch leisten kann und Bürokratie, wo man auch hinsieht. Vielleicht bilde ich mir das ein, aber vom Gefühl her denke ich, dass das früher einfacher war.

An meinem Privatwagen hat jemand sich am Nummernschild bedient. Früher konnte man zur Zulassungsstelle gehen und das anzeigen. Ruckzuck hatte man neue Nummern. Jetzt braucht man einen Termin und einen Slot/ein Zeitfenster, das auch schon mal in 3 - 5 Wochen sein kann. Ich frage mich die ganze Zeit, ob ich jetzt noch Angst vor Blitzern haben muss... Da die Polizei den Verlust der Nummern aufgenommen hat, darf ich auch ohne Kennzeichen weiterfahren, bis ich neue habe... :) Nein, nein ihr Lieben, das ist nur Spaß, wir gefährden niemanden, schon gar nicht mit Hunden im Auto!

Maria hat uns heute die Fotos der Ankunft eurer Spenden geschickt! Alles ist gut angekommen und natürlich haben sich alle ganz furchtbar gefreut. Liebe Grüße von Maria und dem ganzen Team der Protectora Villena - sie wissen genau, dass ihr die Besten seid!

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zum Januar 2026