Phönix-Tagebuch

Hallo an alle Freunde, Mitglieder und Gönner der Tierhilfe Phönix e.V. sowie an alle, die an unserer Tierschutzarbeit interessiert sind.

Wir haben jeden Tag so viele unterschiedliche Dinge für den Verein zu tun und es passiert so viel, dass wir euch hier alle etwas an unserer Arbeit teilhaben lassen.

Hier könnt ihr mitverfolgen, was bei uns so los ist.

Jeden Monat versenken wir die alten Tagesberichte im Archiv. Dort könnt ihr, wenn ihr wollt, nochmal nachlesen, was so passiert ist.
 


 

23.09.2021

Uwe hatte heute Geburtstag und natürlich haben wir das anständig gefeiert. Ich habe zwar keinen dicken Kopf, aber müde und geschafft bin ich trotzdem. Wir geben uns morgen mal eine Auszeit und melden uns wieder wenn wir mal richtig ausgeschlafen haben!

Hier trotzdem nochmal einige tolle Bilder, die Anja am Herbstfest gemacht hat. Sie hatte sie schon einmal in einem Album auf Facebook eingestellt. Da wir aber immer wieder danach gefragt wurden, stellen wir sie hier nochmal ein. Viel Spaß damit!

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21.09.2021

Nach dem Fest ist vor dem Fest und das bedeutet alles schön ordentlich aufzuräumen, man will die Sachen ja auch nochmal wiederfinden. Wieso das so viel Zeit einnimmt, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, aber tatsächlich werden wir wohl noch mehrere Tage damit beschäftigt sein. Überall steht etwas herum, was jetzt nicht mehr benötigt wird und meine Küche ist ein Schlachtfeld. Ich hasse das und renne den ganzen Tag im Haus herum, um alles abzuwischen und sauber zu verstauen. Es wird ein Ende haben und spätestens am 23.09. muss ich fertig sein, denn da hat Uwe Geburtstag.

Leider haben wir schlechte Nachrichten aus Spanien bekommen. Paloma, die wir für den nächsten Transport eingeplant hatten, hatte mehrere Tumore, die mittlerweile operiert wurden. Leider waren sie nicht gutartig. Die Kleine hat so kaum Vermittlungschancen und wir wissen jetzt nicht, was wir tun sollen. Wir haben überlegt, eine Dauerpflegestelle für sie zu suchen, allerdings ist es gar nicht so leicht, so einen Platz zu finden, leider sind unsere alten Dauerpflegeplätze mittlerweile alle mit neuen Hundchen besetzt worden und wir haben niemanden mehr für die kleine Paloma. Falls also jemand dem kleinen Mädchen eine Chance auf ein schönes Leben in Deutschland geben möchte: Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, sich bei uns zu melden.

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Für Spanien werden wir in den nächsten Tagen wieder eine Palette mit Futter packen, wir haben noch einige Säcke Hundefutter zusätzlich gespendet bekommen und es sind auch noch Decken und Handtücher da, die jetzt die Reise antreten können. Ich hoffe, dass wir dann im November nochmal einen ganzen LKW voll mit Futter nach Spanien schicken können. Der Winter steht dann schon vor der Tür und natürlich hatten wir versprochen, auch in diesem Jahr für die Futterversorgung der Protectora Villena aufzukommen.

 

19.09.2021

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Das Herbstfest der Tierhilfe Phönix liegt nun hinter uns und alle Probleme und Mühen sind Vergangenheit. Wir hatten ein wunderbares Fest mit wahnsinnig lieben Gästen, ihren tollen Vierbeinern und natürlich ganz vielen supermotivierten Helfern. Ganz wichtig ist zu erwähnen, dass viele Helfer erstmalig mit dabei waren und auch ein Generationenwechsel zu beobachten ist. Unsere vielen jungen Tierschützer haben kräftig mit angefasst und müssen hier einfach mal ganz ausdrücklich gelobt werden. Die alten Hasen haben gut durchgehalten, allerdings muss ich sagen, dass ich einige abends habe von Platz hinken sehen. Ich war auch dabei :). Man sollte es nicht unterschätzen, wie anstrengend es ist, den ganzen Tag in einem Stand zu stehen und unser Tag hatte zudem mehr als sehr früh angefangen... Am Aufbau der Zelte waren im Vorfeld schon viele Ehrenamtliche beschäftigt, die Freitags nach der Arbeit vor Ort waren und die schweren Zelte, den Grill, die Bänke usw. nicht nur geholt, sondern auch aufgebaut haben. Das ist ein echter Knochenjob, zudem weiß man, dass am nächsten Tag, nach langen Stunden auf dem Fest, das selbe nochmal beim Abbau bevorsteht. Ich glaube, ich war nicht die Einzige, die sich gefragt hat, ob sie das noch schafft.

Dann kommt der Morgen des Festes und alle stehen frisch und motiviert im Dämmerlicht auf ihrem Posten. Es ist ein herrliches Gefühl, den Festplatz langsam Gestalt annehmen zu sehen. Pünktlich mit der letzten Deko kamen dann auch schon die ersten Gäste. Das Wetter hatte einen herrlichen Spätsommertag für uns bereitgehalten und keine Wolke konnte unsere Laune trüben. Der Umgang mit den Corona-Hygienemaßnahmen war im Vorfeld sehr stressig, am Festtag aber lief alles wie am Schnürchen.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Firma Schnell aus Gensingen, denn dort durften wir uns den Kühlanhänger für die Getränke, die Salate und das Grillgut ausleihen. Die Bänke hat uns zum wiederholten Mal der Brauchtumsverein in Schafhausen geliehen und die Kühlschränke kamen ebenfalls mal wieder von Firma Grumbach aus Bad Kreuznach. Dafür ganz lieben Dank! Ohne diese Unterstützung hätten wir kein so tolles Herbstfest feiern können.

Wie immer waren unsere Gäste gut gelaunt und brachten ihre lieben Hunde mit, die Marktstände wurden gut besucht und das Essen schmeckte jedem, die Getränke waren gekühlt und ausreichend vorhanden, die Hunde haben sich vertragen und sind glücklich über den Platz getobt. Für Besucher, die so etwas noch nie gesehen hatten, war es ein ungewohntes Bild, dass alle Vierbeiner ohne Leine laufen durften. Unsere Hunde sind gut sozialisiert und haben keine Probleme mit anderen. Dass auch alle hündischen Benimmregeln eingehalten wurden, garantierte letztendlich aber auch noch Fraukes Klaus. Der Mops war den ganzen Tag unterwegs, um als 'Platzwart' nach dem Rechten zu sehen! Wir haben gemeinschaftlich beschlossen, dass der süße Kerl beim nächsten Fest ein Jäckchen mit Aufschrift ORDNER tragen wird...:)

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Wir alle haben uns sehr gefreut, unsere Gäste an einen so herrlichen Tag begrüßen zu dürfen. Unsere 'Ehemaligen' haben uns viel Freude bereitet und manch einer Pflegestelle die Tränen in die Augen getrieben. Es ist einfach ein tolles Gefühl, die Hunde wiederzusehen, denen man den Start in ihr neues Leben ermöglicht hat. Aus den ungeliebten spanischen 'Straßenkötern' sind durchweg tolle Familienhunde geworden, die ihre Menschen bereichert haben und glücklich machen. Tatsächlich hatten wir sogar einige 'Dogs with Jobs' dabei. Es ist wunderbar zu hören, dass manch ein Hundeschnäuzchen jetzt als Therapiehund im Altenheim oder auch im Krankenhaus eingesetzt wird. Hier arbeiten unsere Hunde mit Menschen. Sie geben so viel Liebe und Zuneigung und das, obwohl viele von ihnen in ihrem Ursprungsland schon in der Tötung gelandet waren. Wir finden die Arbeit dieser Vierbeiner großartig und hoffen, dass zukünftig noch viel mehr Hunde in diesem Bereich eingesetzt werden können.

Wir danken unseren Gästen für die netten Gespräche, die freundliche Unterstützung und das zahlreiche Erscheinen. Wir wussten nicht, ob wir mit vielen Besuchern rechnen sollten, immerhin ist Corona noch ein großes Thema und diejenigen, die mittlerweile geimpft sind, haben zum Teil die Zeit genutzt und sich in den Urlaub verabschiedet. Im Vorfeld haben wir mit vielen Kollegen gesprochen, die unser Herbstfest für ein großes Risiko hielten. Keiner wusste so recht, wie die Inzidenzen aussehen würden und ob es überhaupt erlaubt sein würde, mit mehreren Menschen an einem Tisch zu sitzen. Nachdem wir allerdings über ein Jahr zuhause gesessen hatten und weder Märkte noch Feste besuchen oder auch ausrichten durften, sind wir das Risiko eingegangen und haben es nicht bereut!

Unsere Tombola war wie immer ein Highlight, es wurden tatsächlich 1000 Lose verkauft und über die Preise haben sich die Gewinner riesig gefreut. Hundekörbchen, Decken, Leinen, Hundespielzeug, Brustgeschirre, Gutscheine, Futter usw. ging an die glücklichen Hundebesitzer und manch einer brauchte Hilfe, um die ganzen Gewinne ans Auto zu schleppen. Gabi strahlte übers ganze Gesicht, als die letzten Preise abgeholt waren. Sie hatte alles nummeriert und liebevoll verpackt, das Lager verwaltet und den Aufbau des Standes organisiert und gestemmt. Sie hatte während des Festes den größten Zulauf und freute sich wie Bolle, dass alles so toll geklappt hatte und die Tombola wieder einmal ein voller Erfolg war.

Unsere Damen und Herren am Grill, an den Getränken und Salaten hatten zeitweise mit der Sonne zu kämpfen und waren sicher dankbar, als der erste Schatten aufkam. Mit Maske in der Hitze zu Grillen und Salate auszugeben, ist sicher sehr, sehr anstrengend. Trotzdem hatten alle viel Spaß und waren supermotiviert. Alle haben gesagt, dass sie im nächsten Jahr wieder mit dabei sein werden! Unseren Helfern gebührt ein ganz herzliches Dankeschön, egal ob sie Kuchen gebacken, Salate geschnippelt, Getränke/Bons ausgegeben oder für den Tierhilfe-Phönix-Stand genäht und Leckerchen eingepackt oder bei Auf- und Abbau geholfen haben. Ohne euch würde es keine Tierschutz-Feste und keine Tierhilfe Phönix geben, ihr seid einfach großartig!!!

Unter unseren Gästen waren viele Freunde, Unterstützer oder auch Mitglieder der Tierhilfe Phönix. Sie haben einen oder mehrere Hunde von uns vermittelt bekommen und sind uns treu geblieben. Ohne euch wären so viele Hunde nicht mehr am Leben, sie hätten auch nie gewusst, was Liebe und Zuneigung bedeutet, sie wären namenlos gestorben. Ihr habt tolle Familienmitglieder aus ihnen gemacht und gebt ihnen ein Leben an eurer Seite. Ein ganz großes Dankeschön dafür, macht einfach so weiter, dann wird unsere Welt irgendwann vielleicht keinen Tierschutz mehr benötigen. Wäre das nicht herrlich? Wir haben während unseres Festes erleben dürfen, was es bedeutet, wenn alle glücklich sind und die Hundchen Spaß am Leben haben. Dieses Gefühl möchte ich mir bewahren, es wird mich über die nächsten Monate tragen und vielleicht sehen wir uns dann zum Frühlingsfest der Tierhilfe Phönix e.V. wieder.

Danke, dass ihr alle einen herrlichen Tag mit uns geteilt habt!

Edith, Uwe und das ganze Team der Tierhilfe Phönix e.V.

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17.08.2021

So, jetzt ist es geschafft. Der Platz ist für euch vorbereitet und wir erwarten euch morgen am Samstag um 10 Uhr auf der Wiese am Dörrenböhl. Bitte fahrt den Weg bis zu unserer Pferdekoppel ganz durch. Der Parkplatz ist direkt auf der Weide. Bitte parkt nicht am Friedhof, das wird nach 2 Std. teuer! Außerdem müsstet ihr zu Fuß durch den Feldweg auf den Festplatz laufen und tatsächlich sind dort gigantische Pfützen die ohne Gummistiefel nicht zu bewältigen sind! Also einfach der Beschilderung folgen und das Auto auf dem Parkplatz abstellen.

Wir freuen uns riesig auf euch! Bis morgen!

Das ganze Team der Tierhilfe Phönix e.V.

 

11.09.2021

Heute haben wir uns getroffen, um die Wiese auf Vordermann zu bringen. Ganz fertig geworden sind wir leider nicht, denn es hat dann so stark geregnet, dass wir die Aktion abbrechen mussten. Nun ist einiges liegengeblieben und muss in den nächsten Tagen erledigt werden. Alle sind fleißig am Werkeln und so wie ich von Gabi gehört habe, sind die 1000 Tombolapreise schon fast zusammen. Ich würde euch so gerne sagen, was wir alles für euch besorgt haben, will aber auch die Überraschung nicht verderben. Wer schon öfters auf unseren Festen war, der weiß, dass die Tombola immer sehr stark besucht ist. Unsere Preise sind einfach toll und das, was uns von den Spendern zur Verfügung gestellt wurde ist kein 'Füllmaterial'. In diesem Jahr haben wir z. B. Liegeflächen und Körbchen der Firma Hunter dabei, man kann außer regionalen Produkten (Weine der ansässigen Weingüter, leckere Gelees usw.) auch große Säcke Futter der Firma Wolfsblut gewinnen. Ich will hier nicht alles verraten, bin aber ganz sicher, dass für Herrchen und Hund gut gesorgt wurde!

Zur Anfahrt:

Wir müssen darauf hinweisen, dass die Strecke zwischen Rommersheim  und Armsheim gesperrt ist. Wer also auf der A63 aus Richtung Mainz kommend die Abfahrt Wörrstadt nimmt, der muss über Wörrstadt - Sulzheim - Wallertheim nach Armsheim finden. Einfacher ist es, statt Wörrstadt die nächste Autobahnabfahrt Biebelnheim zu nehmen. Dann über Bornheim - Flonheim nach Armsheim fahren. Das ist der schnellste Weg und mit Navi kein Problem.

In Armsheim ist die Anfahrt zu unserem Festplatz ausgeschildert. Von beiden Seiten kommt man auf der Hauptstraße rein und biegt dann "An der Oberpforte" ab, dort hängt auch der erste Wegweiser. Der sieht so aus:

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Der Parkplatz ist auf unserer Pferdeweide und markiert. Es sind genügend Parkflächen für alle vorhanden. Wer am Friedhof parken will, muss dies mit Parkscheibe tun (2 h), sonst riskiert er einen 'Knollen'!

Bitte denkt daran, dass ihr euch vor Besuch des Festes ggf. auf Covid-19 testen lasst. Wenn ihr schon durchgeimpft seid oder nicht länger als 6 Monate genesen, dann entfällt das natürlich. Am Eingang zum Festgelände sitzen nette Damen, die die Impfpässe/Apps/Tests kontrollieren.

Wenn möglich, bringt bitte einen Kugelschreiber mit, denn am Eingang bekommt ihr einen Zettel, auf dem Ihr eure Kontaktdaten und den Zeitpunkt eures Eintreffens eintragen müsst. So wie im Restaurant tragt ihr euren Aufenthalt am Tisch ebenfalls ein. Es können mehrere 'Tisch-Zeiten' erfasst werden. Beim Verlassen des Festes tragt ihr die Uhrzeit ein und gebt den Zettel am Ausgang wieder ab.

Mit Corona ist alles etwas komplizierter geworden, ich bin aber ganz sicher, dass wir das hinbekommen und an der frischen Luft und mit dem nötigen Abstand kein erhöhtes Risiko für euch besteht. Wir werden alle, so wie in jedem Jahr, viel Spaß haben und mit den Hunden und anderen Gleichgesinnten einen herrlichen Tag verbringen!

 

09.09.2021

Das Herbstfest hat Besitz von uns genommen, die Vorbereitungen nehmen mittlerweile den ganzen Tag ein und wir sind mit nicht mehr vielen anderen Dingen beschäftigt. Das Hygienekonzept ist fertig und die Mitarbeiter sind geschult, Uwe hat den Festplatz gemulcht und am Wochenende werden wir alle nochmal den Zaun von Unkraut und Schösslingen befreien. Die Getränke stehen in unserer Garage und die Lose und Bons sind da. Die Zeit verrinnt nun wie im Flug und wir haben wie immer Angst, nicht alles rechtzeitig fertig zu bekommen. Der Wetterbericht wird täglich mehrfach beäugt und wir alle hoffen, dass wir mit dem 18. September einen sonnigen Tag erwischt haben. Ganz große Sorgen hat uns das Plakatieren gemacht. Es gibt fast keine Geschäfte mehr, die bereit sind, unser wirklich wunderschönes Plakat auszuhängen. So etwas ist wirklich ärgerlich und obwohl wir uns den Mund fusselig gebabbelt haben, es hängen viel zu wenige Plakate. Dafür sieht man an jeder Ecke Wahlplakate - schade, dass wir da nichts drüberkleben dürfen... :) Wir hoffen trotzdem auf regen Zuspruch und bitten euch Freunde und Bekannte mitzubringen. Wir scheinen weit und breit die Einzigen zu sein, die sich in dieser komplizierten Zeit ein Fest zugetraut haben und jetzt muss es einfach gut besucht sein!

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07.09.2021

Manchmal sollte man seinem Bauchgefühl einfach trauen. Den kleinen Igel haben wir heute neben der Futterschale auf der Seite liegend gefunden. Zum Glück lag er im Schatten, aber am Tag hat er eben nichts in unserem Vorgarten verloren. Die Mücken hatten schon Eier auf ihm abgelegt und so haben wir das nur 260 g schwere Kerlchen sofort mit einer alten Zahnbürste von den Eipaketen befreit, ihm vorsichtig etwas Zuckerwasser eingeflößt und ihn auf eine mit ca. 38 °C aufgeheizte Wärmflasche gelegt. Igel, die schon auf der Seite liegen und sich nur noch schleppend einrollen, brauchen dringend Wärme und ihr Bauch muss unbedingt nach Fliegeneiern oder Maden abgesucht werden. Es ist gar nicht so einfach, einen Igel dazu zu bewegen, den Bauch zu zeigen. Doch mit etwas Geduld und vielen Streicheleinheiten klappt das dann aber meistens problemlos. Hat man erstmal die Hinterbeinchen zu fassen bekommen, kann man ihn vorsichtig aufziehen und sich den Bauch und die Schenkelchen ansehen. Es wäre fatal, dort Fliegeneier oder Maden zu übersehen.

Leider haben wir in unserer Gegend offensichtlich keine Igel-Experten mehr und leider scheinen auch die Tierärzte mit den Stacheltieren oft völlig überfordert zu sein. Ich habe fast 2 Stunden herumtelefoniert, um eine fachkompetente Igelstation zu finden und bin, nachdem man mir bei einer 'igelkundigen Praxis' direkt sagte, dass der Igel in Narkose gelegt werden müsse, um ihn auf Fliegeneier zu kontrollieren, lieber nach Offenbach gefahren, als ihn dort umbringen zu lassen. Ich habe wirklich selten von absurderen Praktiken gehört wie in dieser Praxis. Nicht nur, dass man ein schon auf der Seite liegendes Tier nicht in Narkose legt, nein, man wollte ihn mir nach dem Absuchen ohne Behandlung wieder mitgeben. Er sollte dann soweit ok sein, dass er überwintern könne! Mit 260 g (!) wird ein Mini-Igel den Winter wohl kaum überleben, aber soweit wäre es nach der geplanten Narkose sowieso nicht mehr gekommen. Ich fände es einfacher zuzugeben, dass man von Igeln keine Ahnung hat, als die Tierchen mit falschen Behandlungsmethoden umzubringen. Ich habe mit meiner Meinung tatsächlich auch nicht hinterm Berg gehalten und mich ins Auto gesetzt und den Burschen nach Hessen verfrachtet.

In den kompetenten Händen der Wildtierhilfe Schäfer e.V., auf dem Gelände des Waldzoo Offenbach, wurde das Stacheltier genauestens abgesucht und von restlichen Fliegeneiern befreit. Nachdem der Bauch sichtbar war, konnte man sehen, dass der kleine Bursche ein Mädchen ist und mit einer Infusion unter das Stachelkleid bekam man die kleine Dame auch wieder fit. Es werden Untersuchungen auf Parasiten folgen. Man kann diese dort vor Ort machen und ich war sehr zuversichtlich, dass dieser Igel überleben wird. Was man bei der Wildtierhilfe von Vollnarkosen bei geschwächten Igeln hält, schreibe ich hier besser nicht.

Während der Igel-Behandlung hatte ich zeitweilig einen rosa Haubenkakadu auf dem Kopf sitzen, ein wirklich unvergessliches Erlebnis! Das Tierchen ist eine Handaufzucht und extrem süß. Es war auf jeden Fall der erste Papagei, den meine Frisur begeisterte, er sortierte meine Haare wie ein professioneller Friseur.

Mit Gulliver war ich heute dann bei einer Physiotherapeutin in Bodenheim. Er hatte tatsächlich eine Halswirbelblockade und nachdem sich die Therapeutin ganz besonders liebevoll und vorsichtig um ihn bemüht hatte, konnte die Blockade auch gelöst werden. Unserem ängstlichen Gulli geht es wieder besser und wir sind mehr als dankbar für die schnelle Hilfe.

Ich war heute übrigens auch beim Osteopath und auch meine Halswirbelsäule ist wieder ok, der Schwindel ist fast weg und die Kopfschmerzen auch. Was will man mehr?!

 

05.09.2021

Unser armer kleiner Gulliver hat sich eine Blockade der Halswirbel zugezogen. Er kann sich nicht mehr schütteln und nur noch mit Schmerzen den Kopf drehen. Morgen werden wir direkt zum Tierarzt gehen und ihn zur Behandlung vorstellen, außerdem bemühen wir uns um einen Termin bei einem Physiotherapeuten. Es geht kein Tag ins Land ohne irgendwelche Probleme. Leider habe ich mir ebenfalls die Halswirbel verschoben, mir ist es schwindelig und ich habe mich auch schon auf den Hintern gesetzt. Manchmal ist es gut und dann dreht sich plötzlich wieder alles. Vielleicht brauche ich auch mal einen Termin beim Osteopathen...

In unserem Vorgarten ist heute ein kleiner Igel aufgetaucht. Er hat direkt neben mir gefressen und sich gar nicht ängstlich gezeigt. Ich wollte ihn nicht verschrecken, habe mich im Nachhinein aber dann doch gewundert, dass er so angstfrei war. Vielleicht war er schon einmal in der Obhut des Menschen oder es geht ihm nicht gut. Ich ärgere mich über mich selbst, ich hätte ihn einfach mal schnappen und im Licht genauer ansehen sollen. Wenn mir so etwas durch den Kopf geht, dann merke ich, dass ich zu oft mit kranken Tieren zu tun habe. Ständig vermutet man irgendein Wehwehchen und man ist immer bereit, sich eines Problems anzunehmen. Helfersyndrom nennt man das. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich Hunde streichle und gleichzeitig mit dem Finger die Lefze anhebe. Ein schneller Blick auf die Zähne und in die Schleimhäute kann ja nicht schaden... :) Normal ist das sicher nicht.

Wahrscheinlich ist das Igelchen kerngesund und ich mache mir unnötige Sorgen. Trotzdem, wer tagsüber einen Igel sieht, muss einfach wissen, dass das nicht normal ist. Igel sind nachtaktiv und tagsüber eigentlich nicht unterwegs. Falls jemand von euch eine tolle Igelstation in unserer Nähe kennt, wäre ich dankbar für eine Info! Seit unser lieber Herr Zinnecker verstorben ist, haben wir keinen Igelfachmann mehr an unserer Seite.

 

03.09.2021

Heute hatten wir Besuch von unserer lieben Freundin Sabine. Sie hat natürlich Hunde von uns und kommt einmal im Jahr vorbei, um uns von ihrem neuen Leben in Ungarn zu berichten. Wir freuen uns immer riesig, sie und/oder ihren Mann mal wiederzusehen. Leider schaffen sie es nicht zu unserem Herbstfest nach Deutschland, aber sie haben schon einmal Lose vorbestellt und uns die fürs Fest benötigten Brötchen gespendet. Dafür sagen wir ganz lieben Dank!

Abends gieße ich immer noch meine Blumen vor dem Haus und im Wintergarten. Wer schon einmal bei uns war, der weiß, dass wir viele verschiedene Bäume, Büsche und natürlich auch Blumen haben. Bei uns summt und brummt es in der warmen Jahreszeit den ganzen Tag. In der letzten Woche bemerkte ich einen riesigen Falter, den ich noch nie gesehen hatte. Man hörte ihn flattern und er war fast so groß wie ein kleiner Vogel. Gesehen hatte ich so etwas noch nie und da ich das Handy nicht dabei hatte, konnte ich ihn weder fotografieren noch bestimmen. Ich nahm an, dass er unsere Engelstrompeten besucht, dachte dann aber, dass er mit seiner Flügelspannweite sicher gar nicht in die Blüte passt. Heute abend war ich dann im Wintergarten und hörte ihn an der Scheibe. Sein Körper ist fingerdick und er ist wirklich riesig. Ich habe sofort das Licht ausgemacht und tatsächlich setzte er sich auf die Fensterbank und Uwe konnte ihn fotografieren. Er ist - was der Jahreszeit zuzuschreiben sein wird - schon etwas lädiert aber noch voll aktiv und jetzt wissen wir auch wie er heißt. Es ist das Blaue Ordensband (Catocala fraxini).

Normalerweise hält sich dieser Falter in Laubwaldrändern, Ufergebieten, waldigen Tälern, Auenwäldern, Alleen, und ganz selten auch in Gärten auf. Die Raupe lebt nicht an Eschen, wie der Name 'fraxini' [fraxinus = die Esche] vermuten lässt. Man findet die Raupe neben Pappeln möglicherweise auch an Birke, Eiche oder Erle.

Das Blaue Ordensband gehört zu den absoluten Seltenheiten. Die systematische Zerstörung der Flussauen ist hierfür sicherlich ebenso ursächlich wie die allerorts angebauten Hybridpappeln, die besonders klebrigen Saft absondern, der für die Falter mit den fragilen Flügeln gefährlich werden kann. Diese Schönheiten ernähren sich von ausfließenden Baumsäften und Blattlausablagerungen. Catocala fraxini lebt relativ lange. Das gibt dem Weibchen Zeit, die Eier mehr oder weniger einzeln in einem sehr großen Gebiet abzulegen. Laut Roter Liste und Artenverzeichnis der Schmetterlinge (Lepidoptera) - Eulenfalter (Noctuidae) - in Nordrhein-Westfalen (2011) gilt das Blaue Ordensband als hochgradig gefährdet. Es wurde deshalb in die Kategorie 1 = "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Als "noch vorkommend" werden die Regionen Weserbergland und Sauer- u. Siegerland angegeben.

Das Blaue Ordensband erreicht eine Flügelspannweite von ca. 10 cm, die Weibchen sind ca. 2 cm größer. Damit dürfte es sich um den größten Eulenfalter Europas handeln. Wir haben uns so gefreut ein solches Exemplar bei uns in Armsheim zu sehen und hoffen jetzt, dass der Falter hier auch Eier abgelegt hat und wir seine Nachkommen vielleicht im nächsten Jahr noch einmal bewundern dürfen.

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01.09.2021

Wir sind fleißig dabei unser Herbstfest vorzubereiten. So viele Dinge sind zu erledigen und dazu kommen die langsam steigenden 7-Tage-Inzidenzen. Keiner weiß etwas Genaues und alle vertrösten uns mit Bestimmungen, die sich noch ändern und irgendwann dann auch für uns einzusehen sein werden. Es ist sehr unschön, so in den Luft zu hängen und das macht es uns nicht leichter.

Bis jetzt haben wir die Bänke, den Kühlanhänger, die Kühlschränke und einen Teil der Getränke zusammen. Die Toilette ist auch gebucht und viele Dinge haben wir ja auch selbst, die müssen wir nur aus dem Lager bei unserer lieben Gabi abholen. Die Tombolapreise sind fast vollständig, immerhin hat Gabi sich vorgenommen, 1000 Preise schön zu verpacken und zu benummern! Drücken wir mal die Daumen, dass sie das hinbekommt. Zur Zeit ist das Wetter wunderbar warm und wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr Glück haben werden. Noch stehen wir auf dem Standpunkt, dass der Wettergott aus Armsheim sein muss, hoffen wir mal, dass wir uns da nicht irren! :)

Für unsere Vegetarier werden wir auch in diesem Jahr wieder einen Veggie-Burger anbieten. Bei unserem letzten Fest war er der Renner. Uwe und Flo haben in den letzten Tagen alle auf dem Markt verfügbaren Veggie-Patties getestet, sie waren alle lecker und die beiden haben noch immer nicht genug von Hamburgern. Auf jeden Fall hat Flo auf dem neuen Vereinsgrill geübt und flambiert nun nichts mehr! :)

Wir verteilen alle ganz fleißig Plakate. Wenn ihr mithelfen wollt, ruft einfach an, dann schicke ich euch Flyer und Plakate zu!

 

30.08.2021

Jetzt bin ich wieder ein Jahr älter geworden. Früher erschienen mir die Menschen in meinem Alter alle als Greise, heute sehe ich das etwas differenzierter :)! Ich trage keine Lockenwickler und auch keine Kittelschürze, bin weder altmodisch noch fühle ich mich alt. Also alles gut! Die Knochen sind allerdings nicht mehr so fit wie früher und rennen wollte ich vielleicht auch nicht mehr unbedingt, aber das Lachen funktioniert noch und Spaßhaben ebenfalls. Ich nehme es also so, wie es kommt und freue mich für jeden weiteren Tag. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei allen, die an mich gedacht, angerufen oder geschrieben haben. Ich habe sogar einige Geschenke bekommen, über die ich mich immer noch sehr freue. Ein ganz liebes Dankeschön geht auch an meine Freundin Silke, sie hat mir ein wunderschönes Wochenende geschenkt, das ich auch direkt einlösen durfte. Wir waren in der Nähe von Bad Pyrmont und haben uns Highland-Games :), ein Folk-Festival und einen herrlichen Park (incl. toller Führung) angesehen. Trotz Regen war das wirklich zwei großartige Tage!

Damit ihr mal einen kleinen Eindruck von schottischen Wettkämpfen bekommt, hier einige Bilder des Baumstammwerfens, vom Seilziehen, Fassrollen und natürlich ein Video des Sackschlagens. Dazu gab es natürlich schottische Musik, Whisky und Guinness...

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26.08.2021

Wir begrüßen unsere neue Pflegestelle! Es hat etwas gedauert - es ist Urlaubszeit - aber jetzt ist sie vom Amtsveterinär überprüft und für unseren Verein eingetragen worden. Wir freuen uns, Delia nun in unserem Team zu haben und wünschen ihr mit ihrem Pflegi 'Laka' ganz viel Spaß!

Den kleinen Jungen habe ich heute bei seiner ehemaligen Familie abgeholt, er hat ihnen keine Träne nachgeweint und ist einfach mit mir mitgefahren, ohne sich auch nur nochmal umzudrehen. Wahrscheinlich hat er gehört, dass man glaubte, mit ihm keine neue Wohnung zu bekommen. Er wusste ganz sicher, dass wir ein neues Zuhause für ihn finden würden.

Also machen wir uns mal an die Arbeit: Laka ist ein völlig unkomplizierter, mit jedem freundlicher und absolut lustiger, kleiner Schmusehund. Er fährt perfekt im Auto mit, selbst kurviges Terrain ist kein Problem. Da ich ihn sofort gebadet habe, weiß ich, dass er das zwar nicht prickelnd fand, aber auch keine großen Anstalten machte die Dusche zu verlassen. Hinterher hat er sich mal anständig geschüttelt und ist wie wild in den Garten geflitzt. Also alles easy und kein Problem! Unsere Hunde findet er großartig und Gulliver, der jeden Neuen anmeckert, den hat er einfach nicht beachtet. Laka ist ein wirklich souveräner kleiner Kerl, dem nur eine neue nette Familie fehlt. Dass er mit 9 Jahren im besten Alter ist, sollte niemanden zu der Annahme verleiten, dass es sich um einen langsamen und gesetzten Hund handelt - weit gefehlt! Laka ist fit wie ein Turnschuh und brummt wie ein junger Hüpfer durchs Gelände. Ich hoffe, dass wir bald nette und liebevolle Menschen für den Wicht finden, denn er hat ein schönes Zuhause verdient und natürlich jede Menge Streicheleinheiten!

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24.08.2021

Vor einem Jahr und zwei Wochen haben wir uns von unserem alten Bertchen verabschiedet. Noch immer vermissen wir sie und die Lücke, die sie zurückgelassen hat, ist noch lange nicht verheilt.

Heute mussten wir wieder eine Podenca gehen lassen. Arca hat ebenfalls ein biblisches Alter erreicht und wir sind dankbar für jeden Tag, den wir mit ihr verbringen durften. Dieser außergewöhnliche Pödel hatte in seinem Leben bestimmt mehr erlebt, als wir uns vorstellen konnten. Sie ist recht spät aus Spanien gerettet worden und hatte dort sicher kein schönes Leben. Am Anfang plagten sie massive Ängste, die sie, was Männer betraf, auch nur zum Teil ablegen konnte. Ihre Narben sprachen Bände und ihr Verhalten erzählte uns von Dingen, die uns die Tränen in die Augen trieben.

Arca hat ihr Leben in Deutschland aber irgendwann auch genossen, sie war der faulste Pödel, den wir je hatten. Das Sofa war ihr liebster Platz und Frauchen ihr bester Freund. Gerade in ihren letzten Wochen folgte sie mir auf dem Fuß und wollte immer in meiner Nähe sein. Helfen konnten wir ihr allerdings nicht, sie hatte einen schnell fortscheitenden Lymphdrüsenkrebs, der ihr keine Schmerzen bereitete, aber auch dazu führte, dass sie rapide an Gewicht und Muskelmasse verlor. Seit drei Tagen hatte sie massiven Durchfall, den wir nicht mehr in den Griff bekamen. Total klapperig, aber immer noch auf den eigenen Beinen, brachten wir sie heute in die Tierarztpraxis, um dort nach einem Medikament zu fragen, das ihr nochmal etwas Zeit verschaffen würde. Leider mussten wir nach einer ausführlichen Beratung einsehen, dass es diese Wunderpille einfach nicht gibt. Wir haben Arca in die Hände von Roman Thissen gegeben und sie ist in meinem Arm ganz ruhig und entspannt auf die andere Seite gegangen. Sie fehlt uns sehr. Arca war kein geliebter Welpe und kein behüteter Hund, sie hatte in Spanien kein gutes Leben, vielleicht waren aber die Jahre, die sie mit uns verbrachte, eine kleine Entschädigung für all das Leid, das sie vorher erdulden musste.

Ich weiß, dass es unzählige solcher armen Seelen gibt und ich weiß auch, dass wir sie nicht alle retten können - was aber nicht bedeutet, dass wir es nicht wenigstens versuchen sollten, oder?

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23.08.2021

Es ist wieder so weit! Wir haben die ersten Plakate für unser Herbstfest aufgehängt und hoffen jetzt, dass sich die Menschen so vernünftig verhalten werden, dass die Corona-Fallzahlen nicht wieder in die Höhe schnellen und unser Fest abgesagt werden muss!

Im Augenblick denken wir, dass wir im schlimmsten Fall mit 2G rechnen müssen, das heißt, wir dürfen zum Fest vielleicht nur Geimpfte und Genesene zulassen. So etwas wäre schade, denn dann hätten selbst die Menschen, die 24 Stunden vor dem Fest negativ getestet sind, keine Chance mitzufeiern. Noch wissen wir nicht, was die nächsten Wochen bringen werden. Hoffen wir mal das Beste!

Wir würden uns riesig freuen, euch mit euren Vierbeinern mal wiederzusehen!

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21.08.2021

Wenn wir ein neues Zuhause für einen Hund vorkontrollieren, nehmen wir uns viel Zeit, wir unterhalten uns mit den neuen Haltern und sehen uns natürlich die Wohnung oder das Haus an, in das unser Schützling umziehen soll. Hund und Mensch müssen gut zusammenpassen und wenn von Anfang an absehbar ist, dass es Probleme geben könnte, dann vermitteln wir erst gar nicht. Dass sich nicht alle Tierschutzvereine so verhalten, mussten wir heute wieder einmal erleben.

Schon vor einigen Jahren hatten wir den betreffenden Verein darüber informiert, dass ein durch sie vermittelter Hund vom Halter massiv vernachlässigt und auch geschlagen wurde. Das Tier hatte sein Fell in großen Fetzen am Körper hängen und selbst die Halter sahen sich außerstande, das Tier zu bürsten oder die großen Filzklumpen abzuschneiden. Der Hund biss gnadenlos zu und hatte den schwer alkoholkranken Halter und seine sehr alte Mutter schon mehrfach verletzt.

Ich hatte versucht zu vermitteln und den Verein gebeten, diese Endstelle doch nochmal nachzukontrollieren. Den Mund habe ich mir fusselig geredet und die Situation, in der sich das Tier befand, wortreich geschildert. Ohne Resultat. Niemand interessierte sich dafür, ich erfuhr allerdings, dass der Hund schon dreimal vermittelt worden war und jedesmal nach einer Beißattacke wieder an den Verein zurückging. Nun war er bei einem alkoholkranken Mann und seiner kranken, gehbehinderten und uralten Mutter gelandet. Nachdem niemand etwas unternahm und der TSV trotz mehrfacher Bitten unsererseits untätig blieb, informierte ich den Landrat und das Veterinäramt. Eine Antwort bekam ich nie und der Hund ist immer noch da, wo er hinvermittelt wurde.

Heute bekam Uwe dann einen Anruf der Mutter, der völlig betrunkene Sohn hatte gestern versucht das Tier zu erschlagen, nachdem das nicht gelang, habe er versucht, ihn mit dem Traktor zu überfahren. Die Mutter habe sich mit dem Rollator dazwischen gestellt und informierte mit dem Handy die Polizei. Die Streife fand den betrunkenen Mann unternahm aber wohl erstmal nichts. Mittlerweile hatte der Sohn zum Frühstück schon wieder 8 Bier intus - jedenfalls sagte seine Mutter das. Der Hund, so erzählte man mir, habe seit gestern kein Halsband und auch keine Leine mehr um. Niemand sei nun in der Lage, das Tier anzufassen oder ihm wieder ein Halsband anzulegen. Der Sohn erzählte von einigen Beißvorfällen und den darauf folgenden brutalen Bestrafungen des Hundes. Ich kann und will das hier nicht wiedergeben, habe aber direkt das Tierheim informiert, das damals den Hund vermittelt hatte. Leider kam auch jetzt keine Reaktion, kein Rückruf, keine Nachfrage, einfach nichts.

Ich bin mehr als ärgerlich auf diese 'Kollegen' und kann nicht fassen, dass solche Vereine tatsächlich noch eine Gemeinnützigkeit haben. Natürlich werde ich auch diesesmal wieder den Landrat versuchen mit ins Boot zu nehmen. Ob es etwas bringt, bezeifle ich allerdings.

 

20.08.2021

Darüber, dass es einen Haufen Verrückte gibt, dürften wir uns alle einig sein. Trotzdem gibt es Tage, da hat man es mit regelrechten Auswüchsen an Irrsinn zu tun. Heute war leider so ein Tag und so möchte ich euch gleich mal eine Anzeige, die auf einer großen Plattform zu finden war, zeigen:

"Euthanasia einer Katze durch Veterinär

Auf den ersten Blick sieht die Katze gesund aus ~ ist aber die dritte die vor meinen Augen von ausländischem Militär gequält/ gelenkt wird (ähnlich wie bei Filmtieren oder wie sie im Krieg und bei Wettkämpfen eingesetzt werden). Ich möchte mich da auch nicht weiter herum streiten ob man das raus machen kann das Equipment oder nicht und wo und was und wann. Ich möchte dass das Tier und ich erlöst werden. Das ist Tier~ und Menschenquälerei und die naheliegende Airbase hat auch überhaupt kein Interesse dass das raus kommt, dass sie mit unseren Haustieren "trainieren" bzw. die perfiden Wünsche Ultrareicher aus Hollywood erfüllen. Bitte melden falls Sie mein Tier (von mir aus nach Voruntersuchung ~ aber man sieht auf den ersten Blick nichts) erlösen können."

Es wäre toll gewesen herauszubekommen, wer da schon die dritte von der Airbase in Erbenheim ferngesteuerte Katze hat und was mit den beiden Vorgängern passiert ist. Ein Tierarzt hätte die Chance so ein Tier dem Amtsveterinär zu überstellen und der Sozialpychatrische Dienst könnte sich vielleicht um die Dame kümmern. Leider hat jeder Angst, sich damit die Finger dreckig zu machen und so hat sich niemand gefunden, der der armen Katze helfen wollte. Ich hoffe, dass das Tier nicht von der Besitzerin 'beseitigt' wird, immerhin handelt es sich ja um eine hochgefährliche, ferngesteuerte Katze...

Ich habe natürlich die Anzeige umgehend sperren lassen. Daraufhin erschien das:

"Aufklärung

Windors/ Kensington Palace und Airbase Erbenheim/ Pentagon haben Zugriff auf sämtliche Internetplattformen und blockieren Hilfe in einem Notfall ~ weil gar kein Interesse besteht militärisches Equipment aus Tieren heraus zu holen oder Tiere zu erlösen ~ die Öffentlichkeit wird bewusst in Unkenntnis gelassen ~ Bundeswehr und Kriminalämter machen mit ~ niemand interessiert sich hier noch für Grund~ und Menschenrechte oder Tierschutz. Die Anzeige mit der ich um Hilfe bat wurde umgehend gelöscht."

Jeder, der Tiere vermittelt, muss damit rechnen, irgendwann einmal an einen Menschen zu geraten, der vermeintlich normal und doch ziemlich irre ist. Man sieht es den Leuten eben nicht an. Deshalb müssen Vorkontrollen gründlich und umfassend sein. Ich weiß auch, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, aber leider erlebe ich es täglich, dass maximal nach einem Foto des Hauses/Gartens gefragt wird und wenn das schön aussieht, wird das Tier oft schon abgegeben. Mich schockiert so etwas und ich persönlich bete, dass die 'ferngesteuerte Katze' irgendwann entwischen kann und kein Nachfolger ihren Platz einnimmt... Für alle Tierheim-Kollegen hoffe ich wirklich, dass diese Dame dann von keinem eine neue Katze vermittelt bekommt.

 

18.08.2021

Wer schon einmal bei uns daheim war, weiß, dass nicht nur Bilder von Hunden an den Wänden hängen, sondern meine heimliche Liebe auch den sogenannten 'Nutztieren' (was für ein schreckliches Wort) gehört und Fotos wunderschöner Kühe, Schafe und Ziegen unsere Wände zieren. Natürlich habe ich mich deshalb über das Angebot, die Tiere der Stiftung Bienenelfe um Frau Denise Ulbrich anzusehen, wahnsinnig gefreut. Ich durfte die herrliche Aberdeen-, Angus- und Chianina-Rinder fotografieren und sogar ganz vorsichtig streicheln. Aberdeen und Angus habe ich schon auf schottischen Weiden bewundert, das Chianina Rind allerdings hatte ich noch nie gesehen. Es dürfte wohl eine der größte Rinderrassen der Welt sein, die Bullen erreichen leicht ein Schultermaß von 1,80 m. Die porzellanweißen Tiere sind wirklich majestätisch und sehr beeindruckend und stammen ursprünglich aus dem Chiana-Tal in der Toskana.

Seht euch die Bilder einfach mal an, sind die Tiere nicht wunderschön?

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16.08.2021

Wir kämpfen uns durch die Corona-Verordnungen und kommen irgendwie nicht weiter. Keiner kann uns genaue Informationen geben. Man erwartet ein Hygienekonzept für unser geplantes Herbstfest, kann uns aber nicht genau sagen, wie sowas aussehen soll. Man verweist darauf, dass sich die Bestimmungen ständig ändern und angepasst werden, kann uns aber gar nicht sagen, was tatsächlich momentan für uns gilt. Dass die Mitarbeiter der Behörden überlastet sind, haben wir jetzt täglich mehrfach gehört, wer allerdings nach fast zwei Jahren Corona noch immer seinen Job nicht ausfüllt, der hat meiner Meinung nach mehrfach nicht aufgepasst. Aussagen wie "Gucken Sie doch mal im Internet!" oder "Sie müssen Ihre Fragen schriftlich formulieren und einreichen, dann können sich die Verantwortlichen erkundigen und schlau machen..." finde ich unglaublich. Da das Hygienekonzept überprüft und man sogar bei Fehlern massiv zur Kasse gebeten werden kann, muss es doch auch jemanden geben, der weiß, wie es geht, oder? Irgendwie bin ich genervt, ich habe einfach keine Lust mehr auf Sätze wie "Das kann ich aus dem Stehgreif nicht beantworten...Gute Frage...Ich bin so eine Art Vertretung...Ich arbeite nicht einmal in dieser Abteilung...Ich weiß selbst, es ist ein Trauerspiel..."! Langsam wird mir klar, wieso andere Vereine einfach die Segel gestrichen haben und auch in 2021 keine Feste mehr veranstalten.

Es gibt aber auch gute Nachrichten! Die Paletten mit den Spenden und dem tollen Futter von Wolfsblut sind in Spanien angekommen. Alle haben sich riesig gefreut! Nochmal ganz lieben Dank an alle Spender!

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14.08.2021

Für Pheusy wird es wohl nun doch eine OP geben. Die Klinik in Weiterstadt wartet noch auf sein Blutbild und wir lassen hier noch einen Herzultraschall machen. Sollte das alles gut aussehen, dann wird unser kleiner Bub bald operiert. Wir haben die Problematik seiner Herzstillstände in und nach einer Narkose lange besprochen, aber tatsächlich bleibt uns keine Alternative. Pheusy kann mit Schmerzen im Knie kein fröhlicher Hund mehr werden und immer mit Schmerzen zu leben und kein Gleichgewicht mehr halten zu können, das ist nicht das, was wir uns für unsere Hunde wünschen. Wir haben ganz schön Angst vor einer solchen OP, sehen aber keine Alternative.

Auf dem Weg nach Weiterstadt mussten wir mal kurz anhalten. Uwe ist trotz Regen ausgestiegen und hat aus sicherer Entfernung mit dem Handy gefilmt. Wir wollten die Tiere nicht erschrecken und deshalb ist es etwas unscharf, weil zu weit weg - aber wir finden die Bilder und das Video trotzdem großartig. Es dürften ca. 130 Störche gewesen sein und ganz offensichtlich sammeln sie sich schon zum Abflug in wärmere Gefilde...

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12.08.2021

Die Paletten sind abgeholt und auf dem Weg nach Spanien! Wenn alles gut läuft, dann dürften sie in nein paar Tagen in der Protectora ankommen! Nochmal ganz herzlichen Dank an alle Spender!

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Morgen haben wir mit unserem kleinen Pheusy einen Termin in der Klinik in Weiterstadt. Pheusy hat große Probleme mit seinem linken Hinterbein. Er nutzt es nicht mehr richtig, hat offensichtlich Schmerzen im Knie und fällt auch noch ständig um. Eine OP kam für uns die ganze Zeit nicht in Frage, weil er schon zweimal während und auch nach einer Narkose einen Herzstillstand hatte. Dass er noch lebt, ist reines Glück und dem Umstand zuzurechnen, dass ich Tierarzthelferin bin und sofort handeln konnte. Dass man dreimal Glück hat, darauf wollte ich mich nicht mehr einlassen und so haben wir die eigentlich notwendige Knie-OP immer vor uns her geschoben. Jetzt leidet Pheusy ganz offensichtlich und wir müssen eine Entscheidung treffen. Drückt uns und Pheusy einfach mal die Daumen, wir haben schreckliche Angst unseren kleinen Engel zu verlieren.

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Arca hält sich tapfer, wir wissen, dass es nur noch um Tage geht und versuchen ihr jede Stunde so angenehm zu machen wie nur möglich. Sie ist sicherlich schmerzfrei, aber sie hat nun manchmal Probleme, ihre Beine zu koordinieren. Jeden Tag wird sie dünner und für einen Windhund, der sowieso schon eher mager ist, ist sie jetzt auch schon sehr klapperig. Trotzdem futtert sie riesige Portionen und knabbert an Karotten herum. Ganz offensichtlich ist ihre Zeit noch nicht gekommen. Es ist immer schwierig, den rechten Tag zu finden und für das Tier eine richtige Entscheidung zu treffen. Wir haben das schon viel zu oft machen müssen und hoffen, dass wir auch Arca zur passenden Zeit auf dem Weg zur anderen Seite begleiten können. Schon so oft haben wir uns gewünscht, unsere Hunde würden uns diese Entscheidung einfach abnehmen, bisher war es nicht so und so müssen wir es wohl als Gnade sehen, für sie diese Entscheidung treffen zu dürfen.

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10.08.2021

Die Paletten für Spanien sind gepackt und foliert. Das Futter von Wolfsblut wird morgen seine Reise nach Spanien antreten und dort dafür sorgen, dass die hungrigen Mäulchen satt werden. Wir haben qualitativ hochwertiges Hunde- und Katzenfutter gespendet bekommen und können uns gar nicht genug dafür bedanken!

In Spanien wird jedes Kilo Futter dringend gebraucht und auch wenn jetzt die Sonne erbarmungslos auf unsere Schützlinge herunterbrennt, wir planen schon für den nächsten Winter. Wenn kein Futter mehr da ist, dann müssen die Tiere hungern und das darf einfach nicht mehr passieren. Wie ihr wisst, fahren wir seit vielen Jahren Futter und andere Hilfsgüter nach Spanien. Wir sind dabei auf eure Hilfe und die der großen Futterhersteller angewiesen. Durch neue Futterverteilsysteme, optimierte Lagerhaltung usw. bleibt kaum noch Futter für den Tierschutz übrig. Früher haben wir ganze LKW-Ladungen geschenkt bekommen, das war für die Firmen billiger als das Futter zu entsorgen. Vor 25 Jahren ist uns das Futter manchmal sogar kostenlos nach Spanien und Portugal geliefert worden. Heute ist an so etwas gar nicht mehr zu denken, der Markt ist leergefegt und wer noch etwas ergattern kann, ist ein echter Glückspilz. Wir versorgen tausende von Tieren und gleich mehrere Tierheime sind von unseren Lieferungen abhängig. Wenn wir kein Futter mehr auftreiben können, bricht die Versorgung in einer großen Region komplett zusammen. In den letzten Jahren haben wir immer zwischen 80 und 150 Tonnen Hilfsgüter nach Spanien gebracht. Das sind riesige Mengen, die wir als kleiner Verein stemmen. Ohne eure Hilfe geht das nicht und wer weiß, was alleine der Transport einer einzigen Palette nach Spanien kostet, dem ist klar, dass Corona für uns beinahe das Todesurteil war. Manchmal weiß ich selbst nicht mehr, wie das alles zu schaffen sein soll, aber bisher kam immer irgendwo ein Lichtlein her und hat uns und den Tieren geholfen. Hoffen wir mal, dass uns am 18. September ebenfalls ein Lämpchen leuchtet und wir viele Gäste begrüßen dürfen und uns kein übles Gewitter einen Strich durch die Rechnung macht.

Hier nochmal die beiden Hundchen, für die wir dringend Pflegeplätze suchen! Sie sind lieb und problemlos. Wer ist das Lichtlein, das für Paloma und Bruno leuchtet?

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08.08.2021

Die Vorbereitungen für unser Fest laufen auf Hochtouren. Bisher haben wir die Zusage für vier Stände. Wir hoffen, dass noch einige dazukommen. Ich hatte gedacht, dass es viele Standbetreiber geben würde, die sich freuen, endlich wieder auszustellen - tatsächlich ist dem nicht so. Viele haben gar keine Ware vorrätig, weil diese vorfinanziert werden muss und niemand so genau weiß, wie es in 2 - 3 Monaten aussehen wird. Sich Ware hinzulegen, die Geld kostet und sie dann nicht loszuwerden, das können sich die meisten Aussteller gar nicht mehr leisten. Und so sind meine Anfragen oft ins Leere gegangen. Das ist superschade, aber nicht zu ändern. Auf jeden Fall werden wir mit unserem Tierhilfe-Phönix-Stand dabei sein und wie immer Kissen, Liegeflächen, Decken usw. anbieten. Fast alle Sachen, die an unserem Stand verkauft werden, sind selbstgemacht und für viele unserer Besucher ist der Stand eine Institution. Hier deckt man sich zum Beispiel mit selbstgebackenen Leckerchen ein und kauft die selbstgestrickten Socken für den Winter (ganz lieben Dank an unsere Stricklisel Frau Bochtler - auch in diesem Jahr hat sie uns eine große Tüte mit tollen bunten Wollsocken geschenkt)!

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06.08.2021

Das Futter von Wolfsblut ist abgeholt und so, wie ich es mir schon dachte, unser Bus hat schlapp gemacht. Zum Glück konnten wir auf einem Autobahnparkplatz den Anhänger an Flo's Pickup ankoppeln und so den Heimweg antreten. Das tolle Futter haben wir aufgeteilt. Ein kleiner Teil ging an Thomas nach Gundersheim, er nimmt immer mal wieder Tiere, die wir nicht unterbringen können, auf und hat ein sicheres Händchen für Wildtiere. Seine Füchse und Hunde usw. sind dankbare Abnehmer gewesen. Einige Säcke sind von einer Freundin für den Vereinsbedarf eingelagert worden - ganz herzlichen Dank dafür! Der Rest ist mit zu uns gegangen und wurde mittlerweile schon auf Paletten gepackt, die in einigen Tagen die Reise nach Spanien antreten werden. Unsere spanischen Kollegen freuen sich schon darauf! Wir werden berichten, sobald alles angekommen ist.

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04.08.2021

Heute haben wir uns einen großen Anhänger leihen können. So teuer ist das gar nicht und mit weniger als 50 € waren wir dann dabei. Außerdem haben wir noch einen Freund gefragt, er wird mit seinem Pickup mitfahren. Ich habe so die Befürchtung, dass unser alter Wagen das nicht mehr so locker wegsteckt. Zur Not kann dann der Pickup den Hänger ziehen und auch noch eine ganze Menge zuladen. Damit dürften wir auf der sicheren Seite sein!

Ganz herzlich möchte ich mich bei allen Spendern bedanken, die uns so fleißig helfen, die Tombolapreise zusammen zu bekommen. Bisher haben wir von den 1000 angestrebten Preisen schon fast 300 gesammelt! Fast täglich gehen Pakete und Päckchen ein und ich kann euch sagen, dass wirklich tolle Sachen dabei sind! Ich werde mir ganz sicher Lose kaufen. Bei der Planung sind wir auch schon ein großes Stück weiter, leider fehlen uns noch zwei Leihkühlschränke und ein Kühlanhänger für die Getränke.

Was mir allerdings viel mehr Sorgen macht ist, dass wir noch immer keine Pflegestelle für Bruno und Paloma haben. Eine zukünftige Pflegestelle wartet noch auf die Überprüfung durch den Amtsveterinär und für den zweiten Hund habe ich nicht einmal eine Anfrage. Das ist sehr sehr schlimm, denn heute musste ich deshalb den Transport verschieben und zwei weitere ganz arme Nasen absagen. Mir tut das in der Seele weh, denn gerade bei den Temperaturen, die im Augenblick in Spanien herrschen, ist es für die Hunde lebensgefährlich, in den völlig überhitzen Zwingern zu sitzen. Ich hoffe, dass sich noch jemand erbarmt und einen kleinen Hund aufnimmt.

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02.08.2021

Wir haben heute eine ganz großartige Spende für unsere spanischen Hunde und Katzen zugesagt bekommen. Wolfsblut ist eine Firma, die hochwertiges Futter herstellt, trotzdem bilden sich manchmal Überhänge und einen solchen konnten wir ergattern. Über 2 Tonnen supertolles Hundefutter und ungezählte kleine Päckchen mit Trockenfutter für Samtpfoten. Unser Auto kann leider nicht so viel zuladen und so werden wir uns einen Anhänger leihen müssen und dann die Strecke auch zeitlich einplanen. 3 - 4 Stunden Fahrt sind möglich, das Laden kostet dann auch nochmal Zeit, aber das wird machbar sein. Wir müssen, weil Arca so krank ist, natürlich auch noch eine Freundin bitten auf sie aufzupassen, während wir on Tour sind. Mal sehen, wie wir das alles unter einen Hut bekommen!

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31.07.2021

Heute ist ein Paket für den Verein angekommen. Anja hat uns Tombolapreise geschickt. Es ist kaum zu glauben, aber die Sachen sind selbstgemacht. Anja, du bist ein Schatz - ganz lieben Dank dafür!

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Gleichzeitig hat Alexandra eine große Tüte mit weiteren Preisen abgegeben, ich kann gar nicht alles auflisten, ich zeige euch einfach Fotos davon. Wenn das so weiter geht, dann ist unsere Tombola gerettet! Auch an Alexandra - ganz lieben Dank für deine Hilfe!

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Lupines OP ist nun schon zwei Wochen her und so konnte ich endlich die Fäden ziehen. Alles sieht gut aus und ist prima verheilt. Manche Hunde gehen einfach nicht an die Wunden und auch unsere Lupine hat weder geleckt noch gekratzt. Sie ist so brav, sie hat nicht einmal einen Halskragen gebraucht.

Arca hat hochdosiert Kortison bekommen und es hat ihr sehr geholfen. Die Lymphknoten sind weitesgehend abgeschwollen und sie hat endlich wieder Appetit. Wir können nichts mehr falsch machen und haben deshalb entschieden, dass Arca nun jeden Wunsch von den Augen abgelesen bekommt. Sie futtert nun nur noch, was ihr gut schmeckt und bekommt so viel davon, wie sie möchte. Leider verliert sie trotzdem Gewicht und sieht täglich klapperiger aus. Trotzdem geht sie jetzt wieder mit auf die Wiese und hat Spaß daran, mit den anderen herumzulaufen - zwar langsam und bedächtig, aber sie läuft!

Für unsere geplanten kleinen Hundnasen suchen wir noch immer nach Pflegestellen. Ich hoffe, dass sich noch jemand findet, denn leider musste die Pflegestelle für Bruno/Laka kurzfristig absagen. Eine weitere Pflegemutter hat noch die Kontrolle des Veterinäramtes vor sich und da wissen wir nie, wie lange es dauert. Immerhin ist jetzt auch noch Urlaubszeit. Ich dachte, dass es eigentlich kein Problem sein dürfte, eine kleine Nase unterzubringen, immerhin sind die Hundchen etwas älter und keine quirligen Jungspunde mehr und Bruno ist dazu sicherlich auch schon stubenrein. Es kommt alles immer anders, als man denkt...

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29.07.2021

Leider häufen sich die Probleme und mein Tag ist mit Telefonaten ausgefüllt. Alleine die Genehmigungen, die wir von den Behörden benötigen, nehmen viel Zeit in Anspruch. Selbst die Wegweiser, die wir brauchen, um euch die Route zu unserem Festplatz anzuzeigen, müssen bei der VG angemeldet sein. Man benötigt eine Schankerlaubnis und natürlich ein Hygienekonzept. Wenn man Fotos vom Fest machen will, müssen die Besucher natürlich zustimmen und dafür müssen rechtlich einwandfreie Texte auf Aushängen verwendet werden. Die Parkplätze müssen angegeben und natürlich müssen alle Besucher zuerst einmal eingeladen werden. Zur Zeit entwerfen wir das Plakat für unser Herbstfest, sobald das fertig ist, geht es in den Druck. Bei der Verteilung müsst ihr uns dann helfen! Glücklicherweise konnte Alexandra die Tische und Bänke organisieren. Dafür schon einmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Zwei unserer Mitglieder haben zugesagt, uns einige selbstgemachte Tombolapreise zuzusenden. Da ich weiß, dass beide wunderschöne Sachen zaubern können, bin ich mal gespannt, was wir gespendet bekommen. Ich werde euch auf jeden Fall Fotos zeigen, sobald die Sachen angekommen sind!

 

27.07.2021

Die Vorbereitungen für unser Herbstfest laufen nun auf Hochtouren, immerhin bleiben uns nur wenige Wochen. Normalerweise beginnen wir damit im Januar und nicht im August. Also heißt es jetzt, ganz massiv Gas zu geben. Für die Preise der Tombola sind wir effektiv zu spät dran. Dafür muss ich mir nun etwas einfallen lassen. Alle Firmen, bei denen ich bisher nachgefragt habe, haben nichts mehr abzugeben und wenn noch etwas da war, dann wird es den Flutopfern gespendet. Mal sehen, wie wir das lösen. Eine Tombola ohne Preise, das gibt es nicht und so haben wir jetzt schon das erste Problem. Dass wir das Stromaggregat wohl nicht bekommen können, ist der zweite Stolperstein und heute habe ich dann noch gesagt bekommen, dass auch der Kühlanhänger nicht mehr ausgeliehen wird. Wenn wir all diese Dinge von einem professionellen Verleih beziehen, dann wird das sehr, sehr teuer. Als kleiner Tierschutzverein können wir uns das nicht leisten. Leider ist unser Grill auch nicht mehr zu gebrauchen und so stehen wir jetzt vor einer Menge großer Probleme. Ich hoffe, dass sich wenigstens noch einige Aussteller bei uns melden... Die Organisation dieses Herbstfestes wird offensichtlich für uns alle eine Herausforderung!

 

25.07.2021

Nun haben wir es endlich geschafft und konnten uns nach langer Zeit wieder einmal treffen. In kleinem Kreis haben wir einen tollen Tag mit unserem 'harten Kern' und den dazugehörigen Hunden verbracht. Natürlich haben wir uns gefreut, dass die Pandemie soweit abgeflacht ist, dass wir endlich mal wieder Zeit im Freien miteinander verbringen durften. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die geholfen haben, diesen Tag für uns alle so schön zu gestalten!

Wir haben bei dieser Gelegenheit natürlich viele wichtige Dinge für den Verein besprochen und so steht nun fest, dass es in diesem Jahr ein Herbstfest geben wird. Schreibt euch den Termin in den Kalender, es ist der 18. September. Wir werden einiges anders machen müssen als wir es in den letzten Jahren gehandhabt haben. Corona hat uns gelehrt, dass Abstand wichtig ist, man eine Impfung haben sollte und ein Mundschutz zum guten Ton gehört. Wir werden das bei unserem Fest beherzigen und euch deshalb einige Tage vorher genau über die dann herrschenden Bestimmungen informieren. Im Augenblick ist alles in Bewegung und deshalb wissen wir jetzt noch nicht, auf was wir letztendlich alles achten müssen. Wir werden uns aber auf jeden Fall an alle Erfordernisse halten und mit unserem Vereinsfest niemanden gefährden.

Allerdings brauchen wir noch einige Helfer für den Auf- und Abbau der Zelte, Bänke und Stände. Auch möchten wir Standbetreiber ganz herzlich zu uns einladen und sie bitten, sich ab jetzt bei uns anzumelden! Wir erheben keine Standgebühr!

Da es wieder eine Tombola geben wird, benötigen wir noch einige Preise. Wer vielleicht einen netten Winzer kennt, der uns Wein, Marmeladen, Grappa oder Ähnliches spenden möchte, sollte ihm jetzt unsere Anschrift und Telefonnummer geben. Wir freuen uns über jede Spende und können selbstverständlich auch Spendenquittungen ausstellen. Die Tombolapreise sollen Herrchen oder Hund Freude bereiten. Wem zu dem Thema etwas einfällt - bitte melden!

Wir freuen uns sehr auf unser Herbstfest und werden versuchen, euch allen einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Wer schon einmal bei uns war, weiß, dass wir das bisher immer geschafft haben und Herrchen/Frauchen und Hund/e die Zeit auf unserem Freilauf genossen haben!

Wir sehen uns am 18. September 2021 in Armsheim!

 

22.07.2021

Leider haben wir für Paloma bisher keine Pflegestelle finden können. Ich kann mir vorstellen, dass einige von euch im Urlaub sind oder ihn noch vor sich haben, trotzdem ist es schon recht merkwürdig, dass sich niemand für den süßen Zwerg gemeldet hat. Wenn wir für die kleine Paloma keine Pflegestelle finden können, dann darf sie nicht aus Spanien ausreisen und das wäre wirklich schlimm. Ich appelliere also nochmal an unsere Pflegestellen und natürlich auch an alle potenziellen neuen Hundehalter. Paloma ist ein wirklich nettes kleines Hundchen, sie braucht wirklich Hilfe. Wir holen nur die Hunde nach Deutschland, die in Spanien schlechte Chancen haben. Paloma ist mit ihren 6 Jahren kein Jungspund mehr und deshalb wollen wir sie nach Deutschland holen. Ein Leben in einem spanischen Tierheim wollen wir ihr ersparen. Ich hoffe, dass das Schicksal etwas anderes für sie vorgesehen hat.

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Vor einigen Tagen waren wir auf dem Veitsroder Markt und natürlich habe ich zu viel Geld ausgegeben :), aber es hat unglaublichen Spaß gemacht, endlich mal wieder etwas anderes zu sehen und andere Eindrücke zu bekommen. Auf dem Heimweg haben wir noch ein superleckeres Eis gegessen und dabei etwas wirklich seltenes gesehen. Reiter begegnen einem ja ab und zu mal, aber wer hat schon einmal ein gesatteltes, eisessendes Maultier gesehen? Wir hatten jedenfalls unseren Spaß mit Chumble und seiner supernetten Besitzerin. Die beiden sind ein eingespieltes Team und scheinen öfters zusammen ein Eis zu schlecken.

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Maultiere sind Mixe aus Pferdestuten mit Eselhengsten, Maulesel wiederum sind eine Kreuzung aus Pferdehengsten und Eselstuten. Normalerweise sind Maultiere und Maulesel unfruchtbar, denn sie haben eine unterschiedliche Anzahl an Chromosomensätzen. Hengste sind stets unfruchtbar, selten kommen jedoch fruchtbare Stuten vor. Es gibt übrigens auch Kreuzungen von Zebras und Pferden. Sie werden als Zebrule (von Zebra und Mule), Zedonk, Zebdonk bzw. Zonkey (von Zebra und Donkey) oder eingedeutscht als Zesel oder Zebresel bezeichnet.

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20.07.2021

In den letzten Tagen ist wirklich viel passiert. Wir versuchen einem Hund in den neuen Bundesländern zu helfen. Ob das Veterinäramt hier tätig werden wird, wissen wir noch nicht so genau. Gleichzeitig betrifft diese Geschichte nicht nur einen Hund (der zweite scheint schon totgebissen zu sein), sondern auch eine Familie, deren Kinder mit der Situation sicher auch nicht glücklich sind. Es ist immer eine ganz schwierige Gratwanderung - auf der einen Seite helfen wir den Tieren und auf der anderen Seite sehen wir die Menschen, die oft genauso leiden und ebenfalls dingend Hilfe brauchen. Als Tierschutzverein sind wir den Tieren verpflichtet, als Menschen machen wir vor dem Leid der anderen Menschen natürlich auch nicht die Augen zu. Wir hoffen in dieser Situation, dass das Jugendamt vielleicht mit dem Veterinäramt zusammenarbeiten kann und so eine gute Lösung für alle Betroffenen gefunden wird.

Arca get es immer schlechter. Nun wird sie schon manchmal bewusstlos und deshalb haben wir sie nochmal beim Tierarzt vorgestellt. Die Verdachtsdiagnose hat sich nun bestätigt und wir wissen jetzt, dass sie einen generalisierten Lymphdrüsenkrebs hat. Die Lymphknoten an der Brust und den Hinterbeinen sind jetzt auch massiv umfangsvermehrt und Arcas Gewichtsverlust ist für keinen mehr zu übersehen. Wir haben heute nochmal die Lunge geröntgt und zum Glück keine Metastasen gefunden. Wir geben ihr nun hochdosiert Kortison und denken, dass es die Lymphknoten abschwellen lassen wird. Damit kann sie wieder besser futtern und der Appetit wird auch mehr werden. Natürlich ist das kein Heilmittel und da wir uns auch gegen eine Chemotherapie bei einem so uralten hund entschieden haben, wird Arca uns in sehr naher Zukunft wohl verlassen. Noch hat sie keine Schmerzen, doch sollte sich das ändern, werden wir sie sofort gehen lassen. Es fällt uns schwer, auch nur daran zu denken, es gibt aber keine andere Lösung. Wir alle leben nicht ewig und 17 oder vielleicht sogar 18 Jahre sind eine lange Lebensspanne für einen Hund. Trotzdem fällt jeder Abschied schwer - auch wenn er mit Vorankündigung kommt.

Für Mittwoch haben wir einen Frisörtermin für Mickey gemacht. Der Bub ist zugewachsen und es wird Zeit für einen Kurzhaarschnitt!

Wir haben in Spanien noch eine kleine Hundedame zugesagt, die eine Pflegestelle braucht. Paloma ist ca. 6 Jahre alt und wird in ca. 2 - 3 Wochen nach Deutschland reisen dürfen.

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Außerdem haben wir noch Bruno, ehemals Laka in der Vermittlung. Der Bub wird seine Familie in den nächsten Wochen verlieren. Manchmal trennen sich die Menschen und die neue Wohn- und Arbeitssituation passt einfach nicht mehr. Wir werden natürlich alles tun, um auch für den 8 Jahre alten Bruno ein neues Zuhause bei netten Menschen zu finden.

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18.07.2021

Jetzt mussten wir unser geplantes Treffen tatsächlich erst einmal verschieben. Irgendwie kommt ständig jemandem etwas dazwischen oder man hat am vorgeschlagenen Datum schon etwas anderes geplant. Wir werden unser Brainstorming also um eine Woche verschieben und dann das Datum für das Herbstfest festlegen. Die stetig steigenden Coronazahlen machen uns die größten Sorgen. Es wäre furchtbar, wenn wir ein Fest vorbereiten, das dann letztendlich nicht stattfinden kann.

Lupine geht es leider im Augenblick auch nicht wirklich gut. Ihre Wunde hat sich etwas entzündet und sie hat leichte Temperatur. Ideal ist das nicht und wir hoffen, dass die beiden großen Schnitte trotzdem noch gut abheilen und wir in einigen Tagen die Fäden ziehen können.

Arcas Drüsen schwellen immer mehr an und wir werden deshalb in der nächsten Woche sicherlich nochmal zum Tierarzt gehen. Die Situation macht mir wirklich massiv Angst. Auch wenn Arca ein altes Omilein ist, wir möchten sie nicht hergeben. Bis vor 4 Wochen war sie superfit und hatte keinerlei Anzeichen einer Krankheit. Jetzt ist alles eine Katastrophe und für uns fast nicht zu glauben. Daumendrücken wird uns wohl diesesmal nicht wirklich weiterbringen...

 

16.07.2021

Wir alle verfolgen die Nachrichten und sehen täglich die furchtbaren Bilder der Flutkatastrophe. Es steht außer Frage, dass hier schreckliche Dinge passiert sind und die Menschen sowie die Tiere Hilfe brauchen. Wir selbst haben keine Erfahrung mit der Katastrophenhilfe beim Menschen, kennen uns aber mit der Hilfe für Tierheime und Tiere sehr gut aus. Ihr erinnert euch vielleicht noch an unsere riesige Hilfsaktion für die spanischen Flutopfer. Wir wissen also sehr gut, an was es fehlt und wie man mit einer solchen Situation umgeht. Täglich bekommen wir aufgeregte Anfragen und möchten deshalb hier etwas beruhigen. Natürlich werden wir helfen, aber im Augenblick konnten wir nicht mehr tun, als Pflegestellen für Hunde und Pferde anzubieten. Da der Unglücksort doch immerhin über 100 km von uns weg ist, haben auch andere TSV, Gestüte und natürlich auch private Tierhalter, die einfach näher am Geschehen wohnen, Hilfe angeboten. Ganz offensichtlich wird diese Hilfe auch genutzt, denn bis jetzt hat sich noch niemand bei uns gemeldet.

Sachspenden werden und wurden schon in Unmengen gesammelt und zum Teil auch direkt an den Ort des Geschehens geliefert. Mittlerweile bitten die Hilfsorganisationen darum, keine weiteren Spenden mehr zu sammeln, denn man hat schon viel zu viel. Natürlich hängt die Logistik immer etwas hinterher, schließlich müssen die ganzen unterschiedlichen Spenden nicht nur gesammelt, sondern auch sortiert und gelagert werden. Wer also vermeiden will, dass seine Spenden nicht gebraucht werden und vielleicht letztendlich entsorgt werden, sollte jetzt erstmal Ruhe bewahren. Die betroffenen Tierheime müssen erstmal einen trockenen Platz für ihre Tiere finden und natürlich auch Lagerflächen für Spenden, die oft allerdings erst dann gebraucht werden, wenn die Gebäude wieder genutzt werden können. Zum Teil müssen Gebäude wieder neu aufgebaut werden, das braucht Zeit und Geld. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, erstmal die Kostenvoranschläge abzuwarten und dann Geld zu spenden. Futter wird in solchen Situationen erfahrungsgemäß von großen Firmen gespendet und zwar palettenweise. Es ist also zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig, einzelne Dosen oder Hundefutterpäckchen zu kaufen und sie den Hilfsorganisationen mitzugeben. Da ganz Deutschland spendet, kann man sicher davon ausgehen, dass genug Futter für die Tiere vorhanden ist.

In einigen Wochen wird die Situation anders aussehen, der Mensch vergisst schnell und dann, wenn Spenden und Gelder gebraucht werden, findet sich oft keiner mehr, der helfen möchte. Ich bitte euch deshalb, einfach die Ruhe zu bewahren und die ganze Sache vernünftig anzugehen. Sobald Spenden gebraucht werden und uns Anfragen erreichen, werden wir das öffentlich machen und Spenden sammeln. Wir fahren die Sachen dann auch selbst zu den betreffenden Organisationen und berichten mit Fotos darüber.

Bitte spendet nicht einfach an irgendjemanden, den ihr nicht kennt. Es ist so wie überall im Leben, wenn man mit etwas betrügen kann, dann wird es gemacht und nicht jeder, der sich als Hilfesuchender ausgibt, ist ein wirklich Betroffener! Bitte überweist kein Geld an Privatpersonen und schickt auch keine Spenden unaufgefordert an von der Flut betroffene Tierheime. Behaltet die Sache im Kopf und helft lieber dann, wenn alles nicht mehr so unkoordiniert ist und ihr auch sicher wisst, für was das Geld verwendet wird. Seriöse Organisationen haben kein Problem damit, Kostenvoranschläge vorzulegen, sie nehmen Spenden auch persönlich entgegen und freuen sich, wenn man mithelfen möchte. Wie gesagt, 100 km sind nicht zu weit und sobald die Straßen wieder befahrbar sind, können wir Spenden zu den Betroffenen bringen, wir helfen dann gerne. Aber jetzt werden wir die Tierheime nicht mit Sachspenden zuwerfen, sie haben jetzt tatsächlich andere Probleme und wollen sicher kein feuchtes Lager mit gebrauchten Decken, Körbchen und Handtüchern sortieren.

Wir haben es in Spanien erlebt, unsere Hilfe kam gezielt dort hin, wo sie dringend gebraucht wurde, wir haben Aufbauhilfe geleistet, Futter zu den Tieren gebracht und letztendlich auch viel Geld gespendet. Alles wurde von uns logistisch koordiniert und hat prima geklappt. Leider gab es aber auch die ganz aufgeregten Helfer, die blitzschnell ihre Garagen für Spenden freigemacht hatten und wahnsinnig viele Sachspenden von vielen Tierfreunden gebracht bekamen. Natürlich haben wir von Anfang an vor solchen Schnellschüssen gewarnt und letztendlich wurden leider dann auch viele Spenden einfach nicht abgeholt. Die Leute wussten nicht, wie sie die Sachen nach Spanien kriegen sollten und eine Palette zu versenden kostet natürlich nicht nur richtig viel Geld, man muss auch die Anschrift von den Organisationen haben, die die wahllos gesammelte Dinge brauchen. Die Garagenbesitzer blieben auf den Sachen sitzen, waren sauer und irgendwann kam alles zum Sperrmüll. So sollte es natürlich nicht laufen, deshalb überstürzt nichts, sondern lasst uns dann gezielt helfen, wenn wir wissen, was wo und in welcher Menge gebraucht wird. Und wenn schon alles vorhanden ist, dann spendet lieber für euren TSV in der Nähe, denn auch dort wird Hilfe gebraucht!

Es zerreißt mir das Herz, an all die hilflosen Geschöpfe zu denken, die den Fluten zum Opfer gefallen sind. Wir hoffen, dass der Mensch endlich erkennt, was er mit seiner Gedankenlosigkeit anzurichten vermag. Unsere Hilfe, egal wie groß sie ausfällt, wird immer nur ein kleines Pflaster sein, solange wir nicht grundsätzlich umdenken und unsere Einstellung zu unseren Mitgeschöpfen und der Schöpfung als Ganzes ändern. Wieviele Schüsse vor den Bug brauchen wir wohl noch?

 

15.07.2021

Das Ergebnis von Lupines Umfangsvermehrung kam heute schon an. Das komische Ding war gutartig! Mein Gott, uns ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Arca hingegen macht uns größte Sorgen, ganz offensichtlich drücken sie die dicken Lymphknoten am Hals und so mag sie nichts mehr schlucken. Sie bekommt jetzt alles, was sie will, Hauptsache sie futtert etwas. Falsch machen können wir wohl nichts mehr. Ich habe den Gedanken, dass wir doch noch eine Feinnadelbiopsie machen lassen könnten, noch immer im Kopf. Ob die Lymphknoten dann allerdings noch schneller anschwellen und vielleicht sogar aufgehen, weiß ich nicht. Noch habe ich zu wenige Informationen, ich hoffe, dass ich mal an einen Tierarzt komme, der nicht gleich den Kopf schüttelt, wenn er hört, was Arca hat und wie alt sie ist. Ich weiß ja auch, dass es nicht gut aussieht, aber vielleicht ist es doch etwas anderes, was ähnliche Symptome hat wie Lymphdrüsenkrebs, aber mit Medikamenten behandelbar ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

14.07.2021

Unsere kleine Lupine ist operiert worden. Sie hatte ein Lipom rechts am Brustkorb, das sie irgendwann beim Gehen behindert hätte. Also haben wir entschieden, es entfernen zu lassen, solange es noch recht klein ist. Jetzt ist die Wunde leider doch fast 8 cm groß und wir hoffen, dass es gut abheilt. Gleichzeitig hat die kleine Nase auch noch einen Tumor im Bereich der rechten obersten Zitze gehabt. So etwas macht uns natürlich größte Sorgen und deshalb wurde das Teil mit entfernt und auch eingeschickt. Nun warten wir ganz gespannt auf das Ergebnis und hoffen, dass es nichts Schlimmes gewesen ist. Lupine hatte vor 2 Jahren einen bösartigen, zu Metastasen neigenden Tumor an der Nickhaut. Wir drücken ihr mal ganz feste die Daumen.

Auch Arca ist zur Zeit ein Patient, es geht ihr leider sehr schlecht und ihre Lymphknoten am Hals sind zu riesigen Eiern angeschwollen. Sie ist wackelig auf den Beinen und auch schon zweimal bewusstlos geworden. Das Essen schmeckt ihr nicht mehr und sie ist innerhalb von wenigen Tagen richtig tatterig geworden. Gut sieht das alles nicht aus und nachdem der Tierarzt nur gesagt hat, dass wir gar nicht wissen wollen, was sie hat, können wir uns unseren Teil denken. Wir versuchen, ihr noch eine schöne Zeit zu machen und hoffen auf ein Wunder...

 

13.07.2021

Der kleine Chispo hat sich gut eingelebt und genießt endlich die Vorzüge eines Lebens in Deutschland. Er hat nun ein eigenes Körbchen, bekommt regelmäßig sein Fresschen und wird geliebt. Man merkt noch, dass er schlimme Dinge erlebt hat, denn wenn man die Stimme mal hebt, dann zittert der ganze kleine Körper wie Espenlaub. Aber auch hier werden die neuen Erfahrungen die alten überlagern und irgendwann hat er vergessen, was ihm von seinem Vorbesitzer in Spanien angetan wurde. Der kleine Wicht lernt blitzschnell und so sind wir sicher, dass er schon jetzt gemerkt hat, dass er nicht mehr zurück muss und dass Streicheln zu seinem neuen Leben gehört. Es ist wunderbar zuzusehen, wie so ein armes Würstchen hier die Welt entdeckt und es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass er ein Glückspilz ist, dem die Tierhilfe Phönix ein neues Leben geschenkt hat.

Von diesen Glückspilzen gibt es mittlerweile wirklich sehr viele und wir hoffen, dass wir einige davon an unserem Herbstfest wiedersehen werden. Noch steht der Termin nicht fest, aber das werden wir bis Ende der Woche klären. Leider haben wir recht wenige Helfer und deshalb fragen wir jetzt einfach mal in die Runde: Wer hat Lust, uns bei den Vorbereitungen zu helfen? Bitte einfach kurz anrufen oder eine Email schreiben. Wir brauchen helfende Hände, um die Festwiese vorzubereiten und auch um die Bänke und Schirme aus dem Lager zu holen und auf- und später auch wieder abzubauen. Außerdem werden noch Standbetreiber gesucht - bei uns sind die Plätze kostenfrei.

 

11.07.2021

Jetzt haben sich doch noch einige Helfer für ein zu planendes Herbstfest 2021 gefunden. Damit werden wir nun einen Termin für das Brainstorming festsetzen und überlegen, wie ein Herbstfest auf unserer Wiese in Coronazeiten aussehen könnte. Es muss ein Konzept entwickelt werden, mit dem wir gesetzeskonform feiern können und niemand gefährdet wird. Wie das möglich sein wird und ob wir dafür nicht noch viel mehr Helfer als normal brauchen, ist noch nicht geklärt. Wir werden in den nächsten Tagen mal beim Gesundheitsamt nachfragen und uns dort informieren. Uwe und ich sind schon lange geimpft, es gibt aber noch viele Menschen, die bisher keinen Impftermin bekommen haben oder sich vielleicht auch gar nicht impfen lassen wollen. Bei leider wieder ansteigenden Coronazahlen könnte es sein, dass das alleinige Testen von ungeimpften Menschen nicht ausreichend ist. Wie damit umzugehen sein wird, wissen wir noch nicht und auch deshalb müssen wir uns erstmal beraten lassen. Auf jeden Fall möchten wir schon jetzt Aussteller bitten, sich bei uns zu melden. Auch wer jemanden kennt, der vielleicht unser Fest mit einem Stand bereichern kann, der sollte ihn bitte darauf hinweisen, dass wir Mitte/Ende September ein Herbstfest planen. Normalerweise laufen unsere Planungen viel früher an, doch jetzt ist alles recht kurzfristig und vielleicht wird das Fest auch etwas kleiner ausfallen als üblich. Nachdem wir aber nun zwei Jahre die Füße still halten mussten, freuen wir uns so sehr darauf, endlich wieder die Chance auf ein nettes Zusammensein mit Gleichgesinnten zu haben, dass wir auch ein abgespecktes und kleineres Fest in Kauf nehmen werden. Dringend gesucht werden auf jeden Fall einmal Helfer für unsere Stände, liebe Menschen, die uns beim Auf- und Abbau helfen und natürlich auch helfende Hände für die Vorbereitungen auf der Wiese. Es ist nach zwei Jahren ohne Frühlings- und Herbstfest wirklich einiges zu tun!

 

10.07.2021

Der süße Chispo ist gut in Deutschland angekommen. Es geht ihm gut und er hat sofort mit unseren Hunden im Garten gespielt. Der Kleine Junge ist absolut freundlich und nett. In den nächsten Tagen wird er sich von den Anstrengungen im Tierheim erholen und sich mal richtig ausschlafen. Schon heute sind ihm, wenn er auf meinem Schoß saß, die Äugelchen einfach zugefallen. Er hat wohl einiges an Schlaf und Ruhe nachzuholen.

Wir sind froh, dass er vor der in den nächsten Tagen im Gebiet um Alicante angekündigten Hitzewelle das Land verlassen konnte. Temperaturen von bis zu 48°C sind kaum zum aushalten und wir haben wirklich Angst um unsere alten und auch um die noch ganz kleinen Hundchen und Katzen. Wir hatten vor einem Jahr große weiße Planen nach Spanien gebracht. Ob es sinnvoll ist, die Zwinger damit abzudecken oder ob sich die Hitze darunter staut, werden die Kollegen in der Protectora selbst am besten wissen. Wir hoffen, dass genug Wannen vorhanden sind, die, mit Wasser gefüllt, vielleicht wenigstens etwas Abkühlung bieten könnten.

Solche extrem hohen Temperaturen sind die Hölle für Menschen und für Tiere. Ich habe schon bei 30 °C Schnappatmung und liege bewegungslos unter dem Ventilator. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das bei Wüstentemperaturen von fast 50 °C ist. Wir können nur hoffen, dass diese schlimme Hitzewelle bald vorbei sein wird und alle sie unbeschadet überstehen werden.

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09.07.2021

Unser kleiner Chispo hat heute die Reise nach Deutschland angetreten, wir wünschen ihm eine gute Fahrt und freuen uns auf seine Ankunft am Samstag in der Früh! Sein bisheriges Leben war leider nicht besonders schön, ein prügelnder Alkoholiker hat ihm das Leben schwer gemacht. Man wundert sich immer wieder, wie solche Hunde dem Menschen trotzdem noch vertrauen. Chispo ist ein solches Exemplar, er scheint nur das Gute im Menschen zu sehen und hofft vertrauensvoll darauf, dass sein Leben nun besser werden wird. Kleiner Mann, wir werden alles dafür tun, dass du ein schönes neues Zuhause bekommst - versprochen!

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08.07.2021

Hallo ihr Lieben! Ich bin aus dem Urlaub zurück und möchte mich erst einmal für all die lieben Wünsche bedanken. Ich habe mich etwas erholt und eine Menge schöner Dinge gesehen. Leider war das Wetter mehr als bescheiden und von den 12 Tagen hat es tatsächlich an 11 Tagen geregnet. Trotzdem gab es kurze sonnige Abschnitte, an denen ich natürlich sofort Fotos gemacht habe. Die Bilder geben also nicht das reale Elend mit dem Wetter wieder, sind aber wunderschön anzusehen.

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Für mich persönlich bleibt die Erfahrung, dass Schottland mein Herz bewegt und Frankreich an vielen Stellen nicht besonders nett mit seinen deutschen Besuchern umgeht. Ich weiß nicht, was so viele Jahre nach dem Krieg, wahnsinnig vielen Städtefreundschaften und einer neuen Generation Menschen, viele Franzosen noch immer dazu bewegt, Deutsche unfreundlich zu behandeln. Mir war das zum Teil wirklich unangenehm, dazu kam, dass weder eine Führung noch irgendwelche Erklärungen in anderen Sprachen angeboten wurden. Wer nicht französisch spricht, hat verloren und kann sich oft auch nicht in englisch verständlich machen. Wer sich als Deutscher outet, wurde oft gar nicht mehr beachtet. Natürlich haben wir auch andere Erfahrungen gemacht und sehr nette Menschen kennengelernt, trotzdem hat mich dieses Verhalten bestürzt und nachdenklich gemacht.

Zuhause angekommen, haben mich unsere Hunde erstmal anständig begrüßt. Ich hatte sie sehr vermisst und das beruhte wohl auch auf Gegenseitigkeit. Unser Garten hat in den Tagen meiner Abwesenheit gut 100 % an Biomasse zugelegt emoji_smile! Alles ist herrlich grün, blüht und ist wunderbar gewachsen. Es hat wohl auch hier anständig geregnet.

Ab heute bin ich wieder persönlich erreichbar, Uwe hat das Telefon wieder umgestellt. Er hat in den letzten 2 Wochen hier alles perfekt geregelt und alle Tierschutzfälle, die ihm gemeldet wurden, übernommen. Jeden Tag gab es etwas zu tun und so haben einige Tauben und Vogelkinder nun Päppelplätze gefunden, verletzte Tiere wurden behandelt, die Katzenfalle wurde aufgestellt usw. Der ganz normale Tierschutzalltag hat auch vor Uwe nicht halt gemacht.

Am Wochenende erwarten wir nun wieder ein neues Hundchen aus Spanien. Am Freitag morgen beginnt seine Reise in ein neues Leben. Wir haben in den letzten Monaten fast keine Hunde aus Spanien übernommen und das wird auch in Zukunft erstmal so bleiben. Während der Pandemie sind viele Tiere vermittelt worden, die nun wieder abgegeben werden. Wir möchten zu der sowieso schon angespannten Situation nicht noch beitragen, indem wir spanische Hunde nach Deutschland bringen. Wir beschränken uns auf Notfälle und möchten, so wie wir das schon seit vielen Jahren machen, lieber mit Futter und Hilfsgütern in Spanien unterstützen. Wir verschicken immer wieder LKW-Ladungen mit lebensrettendem Futter in das von uns betreute Tierheim und sehen, dass unser System der Verteilung über unser spanische Futterlager in die umliegenden Regionen prima funktioniert. Seit vielen Jahren können wir dank eurer Hilfe so das Leben der unschuldigen Tiere retten.

Zusätzlich zu den großen LKW gehen natürlich auch einzelne Paletten mit Hilfsgütern auf die Reise. Die nächste Palette steht schon halb voll in unserer Garage. Ich denke, dass wir sie in 2 Wochen losschicken können. Wer also noch etwas für die Hunde und Katzen in der Protectora spenden möchte, der sollte das jetzt tun und die Hilfsgüter bitte einfach bei uns abgeben. Alles sauber in einen Karton zu verpacken, erleichtert uns die Arbeit dabei sehr! Futtersäcke werden natürlich nicht extra verpackt.

Vor 2 Wochen hatte ich schon einmal vorgeschlagen, ein kleines Herbstfest zu organisieren. Nachdem mich zuerst so viele Menschen darauf angesprochen hatten, kam dann keine Resonanz mehr. Ich bin nun ganz unsicher und wüsste wirklich gerne, ob wir mit eurer Hilfe rechnen können. So ein Fest macht richtig viel Arbeit und wenn wir keine Helfer finden, müssen wir das Fest aus unserer Planung streichen. Es wäre also nett, wenn sich potenzielle Helfer bei uns melden würden, damit wir mal einen besseren Überblick bekommen und ggf. in die Planung einsteigen können!

 

04.07.2021

Es war ein schöner Sonntag ohne Tiere in Not. Ich dachte schon, es hört nicht mehr auf...

Heute zeige ich euch ein paar Urlaubsbilder von Edith. Ich soll euch hier alle mal ganz lieb von ihr grüßen! Endlich sieht sie zur Abwechslung mal was anderes.

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03.07.2021

Die Tierrettung hält mich ganz schön auf Trab. Es geht Schlag auf Schlag. Am Donnerstag habe ich in Wörrstadt eine Ringeltaube abgeholt. Das arme Tier war vollkommen geschwächt, es hatte sich in einen Wintergarten verirrt und nicht mehr herausgefunden. Gott weiß, wie oft sie immer wieder gegen die Glasscheiben geflogen ist. Leider können Vögel Glasscheiben nicht erkennen. Diese kommen in ihrer Welt erst dann vor, wenn sie unvermittelt gegen eine unsichtbare Wand knallen. Das eingesperrte Täubchen versuchte es wohl immer wieder, denn der Weg sah für sie ja frei aus. Als ich sie in Empfang nahm, war sie zwar hellwach, machte aber einen vollkommen erschöpften Eindruck. Sie konnte nicht auf ihren Hinterbeinen stehen, aber die Reflexe waren voll ausgeprägt. Treten, zupacken, zappeln - alles mit voller Kraft. Nur stehen ging nicht, da war sie wie gelähmt. Ein paar Telefonate mit unseren Vogelexperten ergaben, dass dieses Phänomen bekannt ist und es meistens wieder von alleine besser wird, wenngleich keiner wusste, wodurch das eigentlich hervorgerufen wird. Am wahrscheinlichsten ist eine neurologische Verletzung, was ja bei dieser Geschichte kein Wunder ist. Ich habe sie also ruhig und dunkel gestellt, Wasser und Futter vor den Schnabel plaziert und abgewartet. Am Morgen darauf war das Täubchen tot.

Leider sind unsere Bemühungen nicht immer erfolgreich und auch wenn sich die Taubenhasser jetzt wieder darüber amüsieren, wie einer nur so daneben sein kann, sich wegen einer 'Luftratte' Gedanken zu machen -  uns tut sowas unendlich leid.

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Die nächste Taube ließ nicht lange sich warten. In Armsheim war gestern ein Taubenjunges aus dem Nest gefallen. Leider gab es keine Chance, das Tierchen wieder ins Nest zu setzen, da dieses absolut unerreichar war. Auch eine Leiter ließ sich nicht anlegen. Da in den Nachbargrundstücken schon tagsüber mehrere Katzen unterwegs waren, war es nicht möglich, das Junge irgendwo zu plazieren, so dass die Eltern es hätten weiterfüttern können (was aber auch nicht alle Tauben machen). Daher beschloss ich, das unverletzte Täubchen auf eine private Vogelpflegestelle zu bringen. Dort erfuhr ich, dass es sich wahrscheinlich um eine Turteltaube handelt (ja, die gibt es wirklich).

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Schon fast zuhause angekommen, da bekam ich einen Anruf wegen einer jungen Elster (schon wieder so ein 'Ungeziefer') mit vermeintlich gebrochenem Flügel. Also donnerte ich nochmal nach Gau-Heppenheim zur Elster. Sie war noch jung, aber schon ausgeflogen. Diese Flügelverletzungen kommen meistens vom Zusammenprall mit einem Auto, jedoch stellte sich die Verletzung nicht als Knochenbruch heraus. Auch die Elster konnte ich gut bei einer Wildtierhilfe unterbringen.

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30.06.2021

Heute rief ein junger Mann an und berichtete, er und sein Freund hätten in den Wörrstadter Weinbergen mindestens zwei Katzenbabies gefunden. Mit etwa 20 -25 cm Körperlänge waren die kleinen schon ganz gut auf den Beinen und versteckten sich in einer schmalen, von oben vollkommen zugewucherten Entwässerungsrinne. Die beiden Freunde hatten offenbar über längere Zeit versucht, die Kätzchen einzufangen, waren jedoch erfolglos, zumal die Kleinen sich zeitweise in einer schmalen Röhre unter dem Feldweg verkrochen hatten.

Als ich mit der Katzenfalle anrückte, konnten wir keine Kätzchen mehr entdecken. Trotzdem stellte ich die Falle auf, in der Hoffnung, sie kehrten zurück. Das war jedoch bis zum Abend nicht der Fall, so dass wir die Aktion abbrachen.

Nach unserer Erfahrung sind ausgesetzte Kitten oft ausgehungert und wenn nicht, dann immerhin sehr neugierig. Sie tappen daher auch immer schnell in die Falle. Warum diesmal nicht? Die beiden Freunde hatten noch erwähnt, eine erwachsene Katze in der Nähe gesehen zu haben. Höchstwahrscheinlich war das die Mutter der Kätzchen, die sie irgendwann, als kein Mensch mehr in der Nähe war, einfach weggeholt hat. Es war also offenbar ein 'wilder' Wurf. Auch kein ganz so schlechter Ausgang...

 

28.06.2021

Wie ihr ja schon wisst, werden eure Spenden aus der VETO-Aktion 'Futter für die Vergessenen' aus dem Lager der Protectora Villena auch an andere Tierheime und private Initiativen aus der Region verteilt. Damit ihr seht, dass eure Spenden ankommen, hier mal ein paar Bild- und Videobeweise emoji_wink.

Die Tierhilfe Spandy Yecla aus Murcia hat sich per Facebook bedankt:

https://www.facebook.com/724274044249943/posts/4516606608349982/

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=902904310255110&id=100016066483163&sfnsn=scwspwa

Hier die 'Beute' einer privaten Katzenhilfe:

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Und natürlich die Protectora Villena (Klick auf das Bild öffnet ein Video):

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25.06.2021

So, Edith ist nun in Urlaub und ich muss hier den Laden schmeißen. Ich erwarte ja jedesmal, wenn Edith weg ist, dass ich nun auch irgendwie 'frei' habe, stattdessen habe ich aber noch mehr zu tun als sonst und die Tage fliegen nur so dahin. So wird es auch diesesmal sein.

Ihre Handynummer ist jetzt auf mein Telefon umgeleitet. Bitte denkt daran, dass SMS nicht umgeleitet werden und deshalb auch nicht ankommen. Wenn es etwas Wichtiges gibt, das Edith unbedingt erreichen muss, dann ruft mich einfach an!

 

24.06.2021

Eine lange Fahrt liegt hinter uns uns aber wir sind heil in Frankreich angekommen. Das Wetter ist herrlich und zum Glück ist es nicht so schrecklich heiß wie ich befürchtet habe. Wir haben uns ein kleines Hotel gesucht und versuchen nun erstmal in unserem Urlaub anzukommen. Wenn man die ganze Zeit immer stark beschäftigt und permanent unter Strom ist, fällt es gar nicht so leicht, endlich mal loszulassen. Ich habe nun zwei Wochen Zeit, das zu lernen!

Leider ist uns eine unserer Pflegemüttern ausgefallen und nun müssen wir für den kleinen Chispo eine liebevolle Ersatzpflegestelle suchen. Der Bub ist absolut lieb und freundlich, er ist für Anfang bis Mitte des nächsten Monats eingeplant und es ist deshalb recht dringend, nun etwas für ihn zu finden. Sollte sich keine PS melden, kann er nicht ausreisen. In der jetzigen Situation und in einem Tierheim, das sowieso schon aus allen Nähten platzt, wäre es wirklich eine Katastrophe, wenn Chispo nicht ausreisen könnte. Bitte seht euch den Süßen mal an und überlegt, ob er nicht vielleicht bis zu seiner endgültigen Vermittlung bei euch bleiben darf?!

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23.06.2021

Ich habe mich entschlossen, Urlaub zu machen und werde morgen mit Axel nach Frankreich fahren. Uwe wird nun für 14 Tage alleine die Stellung halten. Ihr könnt euch natürlich mit Fragen oder Problemen genauso auch an ihn wenden. Er hat mein Telefon dabei und wird versuchen, immer erreichbar zu sein. Mein letzter Urlaub liegt schon längere Zeit zurück und so hatte ich eigentlich geplant, wieder einmal nach Schottland zu fliegen. Leider hat die neueste Mutante dafür gesorgt, dass das nicht möglich ist. Da meine Urlaubserfahrungen sich in Grenzen halten und ich noch nie an der französischen Atlantikküste war, werde ich mit Axel genau dort hinfahren. Ich werde versuchen, euch ein bisschen auf dem Laufenden zu halten und Uwe kann vielleicht sogar Bilder von meinem Urlaub posten. Ich hoffe, dass ich nicht mit neuen Haustieren nach Armsheim zurückkehren werde - aber ihr wisst ja, was so alles passieren kann, wenn Tierschützer verreisen...

 

21.06.2021

Heute haben wir den kleinen 'Spike' gebracht bekommen. Er wird bald eine wunderschöne ausgewachsene Elster sein. Er ist noch kein Ästling, im Augenblick ist er noch ein hilfloses Kerlchen, das in Armsheim auf dem Friedhof gefunden wurde. Ganz offensichtlich waren keine Elterntiere mehr da und so hüpfte der Kleine einer netten Armsheimerin in die Hände. So schlau, wie er das gemacht hat, sind wir ganz sicher, dass er bald wieder ausgewildert werden kann und ein langes, tolles Elstern-Leben führen wird. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer fachkundigen 'Päpplerin' Heidrun!

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Wir haben jede Stunde mit Farina genossen. Das, was wir schon vermutet hatten, ist aber dann tatsächlich eingetreten und die bildhübsche Galga wurde von der Pflegestelle abgeholt und sofort adoptiert. Damit heißt Farina nun Eliza und wird ein wunderbares Leben mit einem kleinen Terrier-Mix und einer Podenca in Hessen führen. 'Pflegestellenversager' sagen wir zu den Menschen, die eigentlich das Hundchen nur für eine gewisse Zeit übernehmen wollen, dann aber dem Charme des Näschens verfallen. Bei Eliza hat das nur wenige Minuten gedauert und so haben wir sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge ziehen lassen. Sie ist eine wunderbare Hundedame und wir sind sicher, dass sie das große Los gezogen hat.

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20.06.2021

Die kleine Galga macht sich hervorragend, sie ist schlau und versteht problemlos, was man von ihr möchte. Mittlerweile hat sie sich mit sehr subtilen Mitteln an die Rudelspitze geschoben und regelt hier den 'Betrieb'. Wer nach draußen will, muss fragen, sie liegt nämlich vor der Tür, wer einfach mal losrennen und am Grundstücksende bellen will, wird mit zwei bis drei schnellen Sprüngen gestoppt und ein strenger Blick fragt an, was das soll. Angelo hat jetzt gelernt, dass er, sobald Besuch kommt, nicht wie wild aufdrehen kann, denn irgendwie steht sie immer dazwischen und der Besuch streichelt sie zuerst. Tja, wie einfach es früher war, als unsere Chefin im Rudel noch gelebt hat, das merken wir jetzt. Fatima übernimmt die kleinen Problemchen ungefragt und den anderen Hunden scheint das sehr zu gefallen. Endlich mal wieder ein Chef im Ring... und schon ist Angelo ausgebremst. Leider sind solche Hunde sehr selten, bisher hatten wir nur Mannelpoi und Bahia, die so waren. Sie ist ein Glücksfall. Sollten ihre Fähigkeiten in der neuen Familie nicht gefragt sein, wir haben jederzeit ein Plätzchen für sie frei! :)

Heute Nacht haben wir unsere Wildkamera mal auf Videos eingestellt und konnten heute beobachten, wie unser Igelchen am bereitgestellten Wasser trinkt und auch das Katzenfutter nicht verschmäht. Wir sind ganz begeistert von den Aufnahmen. Igel sind so selten geworden und wir freuen uns sehr, dass wir wieder einen Stachelritter im Garten haben!

Ich hatte euch ja davon berichtet, dass wir im Gewächshaus Tomaten angebaut haben. Natürlich waren es viel zu viele und so haben wir heute die übriggebliebenen Pflanzen vor die Haustür gestellt und verschenkt. Die Spendendose der Tierhilfe Phönix stand natürlich mit dabei und viele Menschen haben sogar etwas hineingetan. So sind die Tomatenpflanzen gut unter und die Tierhilfe hat sogar noch etwas davon gehabt. Maria hat uns aus Spanien einige Orangen mitgegeben. Wir werden sie morgen zu Gelee verarbeiten und natürlich wird der auch zu Gunsten der Tiere verkauft!

 

19.06.2021

Sie ist heute morgen schon ganz früh angekommen und es geht ihr supergut! So eine hübsche kleine Galga hatten wir schon lange nicht mehr. Sie ist ein wenig rauhaarig und ganz zart, allerdings sollte man sich von der Figur nicht täuschen lassen. Ein Blick auf ihre Muskelpakete an den Hinterläufen und man weiß, was in ihr steckt. Angelo hat das auch gleich erfahren müssen, denn sie ist weder lahm noch gleichmütig. Er dachte wohl, dass er mal zeigen kann, dass er hier der Chef ist und bekam gleich einen schmerzhaften Dämpfer. Mickey, der Windhunde grundsätzlich blöd findet, wurde einfach mal überrannt. Tja, so ist das Leben, falsche Einschätzungen werden manchmal gleich bestraft. Zum Glück ist die Maus nicht böse und hat nur geprügelt, so schnell wie sie ist, hätte Angelo keine Chance gehabt. Jetzt ist das geklärt und Angelo hat genauso wie Mickey etwas zum Thema Respekt gelernt. Wir hätten es nie so gut machen können wie diese kleine Galga! Wir rufen sie Farina aber natürlich wird das neue Zuhause einen eigenen Namen für sie finden. Ehrlich gesagt, wir sind über beide Ohren verliebt und obwohl sie erst wenige Stunden bei uns ist, fällt es uns schon schwer, sie wieder gehen zu lassen. Am Montag wird ihre Pflegefamilie sie abholen und dann sehen wir mal, wie die Sache sich entwickelt. Vielleicht hat sie ja dort schon ihr endgültiges Zuhause gefunden. Wir haben sie geduscht und gebürstet, sie hat gut gegessen und Leckerchen bekommen, stubenrein scheint sie auch zu sein. Wer sie bekommt, hat das große Los gezogen!

Seht sie euch mal an, ist sie nicht wunderschön?

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18.06.2021

Leider waren heute gleich drei unserer Hunde beim Tierarzt. Lupine hat 3 Umfangsvermehrungen, von denen einer sicherlich ein Lipom ist, der andere könnte eine unproblematische Verdickung der Tränendrüse sein, aber der letzte fühlt sich nicht gut an und wir werden deshalb im nächsten Monat eine OP einplanen. Wenn die Kleine schon in Narkose liegen muss, dann kann man auch gleich alles entfernen und von einem Labor beurteilen lassen. Unsere Erfahrung hat uns gelehrt, dass selbst absolut gutartig wirkende Knötchen gefährlich und bösartig sein können. Also wollen wir kein Risiko eingehen.

Arca hat leider eine große Umfangsvermehrung am Hals. Es könnte eine Drüse sein, natürlich ist es aber auch möglich, dass es sich um einen großen, bösartigen Tumor handelt. Wir geben ihr jetzt erstmal ein Antibiotikum und hoffen, dass es wirkt und die Schwellung verschwindet. Denn es könnte tatsächlich sein, dass vielleicht noch ein Wurzelstück von ihrer Zahn-OP im Kiefer steckt und diese Probleme verursacht. Sollte das Antibiotikum nicht anschlagen, wird der Knoten entfernt und ebenfalls untersucht.

Der letzte im Bunde war unser kleiner Gulliver. Bei ihm hatte sich eine Analdrüse fürchterlich entzündet und einen bösen und für ihn sehr schmerzhaften Abszess verursacht. Der Eiter ist nun abgeflossen und wir haben die Kanäle gespült. Das schlimmste scheint überstanden zu sein und der Wicht ist auf dem Weg der Heilung. Gleich drei kranke Hunde zu haben, ist nicht schön und macht zusätzlich ganz schrecklich viel Angst. Wir hoffen, dass unsere Hunde nichts schlimmes haben und alles ohne große Probleme verheilt. Böse Überraschungen will niemand erleben.

Wir freuen uns auf unsere kleine Galga Fatima, die heute in Spanien ihre Reise nach Deutschland angetreten hat. Morgen wird sie schon gegen 7 Uhr bei uns sein. Wir werden, sobald sie da ist, Bilder von ihr veröffentlichen! Wir wünschen ihr eine gute Reise!

 

17.06.2021

Es ist mir einfach zu heiß, wir schwitzen, die Hunde wollen nur noch unter dem Ventilator liegen und Angelo hat sogar sein Lieblingsstofftier ins Wasser getaucht - wahrscheinlich dachte er, dass ihm das gefällt... Vor der Haustür haben wir auf dem Rasen und im Baum Wasserschalen für die Vögel und die Insekten plaziert, natürlich gibt es auch Futter für die Igel, die Krähen, Elstern, Eichhörnchen, Tauben und den Buntspecht, der uns täglich besucht. Um mal genau zu sehen, wer sich da alles so bedient, haben wir die Wildkamera für einen Tag lang scharfgestellt und über 500 Bilder gemacht. Es sind ganz schön viele Tiere, die sich bei uns Futter und Wasser holen und die Bilder der Wildkamera waren ja nur von den Tieren am Boden. Die Vögel, die an die Fettknödel gehen oder das Futter aus dem Häuschen und den Silos fressen, sind noch nicht mal dabei. Wir finden das toll. So haben die kleinen Tiere, die sich bei uns tummeln, etwas Hilfe, ihre Jungen großzuziehen. Bei der Hitze ist das bestimmt kein leichter Job!

Bitte denkt daran, Wasserschalen aufzustellen, denn gerade die immer seltener werdenden Igel brauchen die Flüssigkeit jetzt dringend!

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16.06.2021

Leider mussten wir auf Facebook die Beitragsfunktion für unseren letzten Post sperren. Es passiert immer mal wieder, dass Menschen uns als Plattform für ihre persönlichen Befindlichkeiten nutzen wollen. So etwas ist natürlich nicht schön und der Sache auch nicht dienlich. Bei unserem Post ging es nie darum, "Tierärzte-Bashing" zu betreiben und auch dass Tierärzte suizidgefährdet sind, interessiert im Zusammenhang mit einer vernünftigen Notdienstregelung nicht wirklich. Uns geht es darum festzustellen, ob es sich bei dem von uns Erlebten um eine absolute Ausnahme gehandelt hat oder ob solche Dinge, die ja ganz eindeutig zu Lasten der Tiere gehen, häufiger passieren oder gar die Regel sind. Wir sind als Tierschutzverein natürlich bestrebt, die Situation für die Tiere zu verbessern und erschöpfen uns nicht im Posten von Beiträgen.

Deshalb habe ich jetzt mit der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz gesprochen und den Fall in groben Zügen geschildert, zusätzlich haben wir unseren Post vom 15.06.21 zur Verfügung gestellt und darum gebeten, bei der nächsten Vorstandssitzung der LTK die Notdienstregelung als Tagesordnungspunkt in der Sitzung aufzunehmen und darüber zu beraten und zu entscheiden, wie die Notdienstregelung zukünftig zu verbessern sein wird oder umgestaltet werden kann. So, wie ich es verstanden habe, ist es zur Zeit noch alleine den Tierärzten überlassen, Notdienste anzubieten. So kann es natürlich nicht bleiben, denn im Grundgesetz ist das Wohl der Tiere geschützt und in der Realität haben wir nicht einmal einen greifbaren Tierarzt im Notdienst. So etwas muss unserer Meinung nach besser geregelt sein, die Dienste müssen öffentlich gemacht werden und natürlich muss ein angeblich diensthabender Tierarzt auch tatsächlich dienstbereit sein. Meiner Meinung nach darf als Klinik auch nur firmieren, wer tatsächlich einen Notdienst anbietet.

Das Berufsrecht nimmt Tierärzte nämlich in die Notdienstpflicht! 15 der 17 Landestierärzte- kammern schreiben in ihren Berufsordnungen (bzw. die Bundesländer in den Heilberufegesetzen) vor, dass Tierärzte nachts und an Feiertagen sowie Wochenenden einen Notdienst sicherstellen müssen (die beiden Kammern von NRW sind die Ausnahme). Damit ist eine möglichst ortsnahe, medizinisch kompetente Anlaufstelle für eine Erstversorgung von Notfällen gemeint. Die Aufgabe, diese Berufspflicht umzusetzen, ist Sache der tierärztlichen Kreisstellen.

Klassischerweise erfolgt das über einen Notdienstring. Praxen schließen sich zusammen und organisieren eine wechselnde Dienstbereitschaft. So die Theorie. Leider scheint dieses Modell nicht mehr zu funktionieren und so bröckelt die Notversorgung der Tiere oder fällt gar ganz aus. Dass tierärztliche Notdienste Geld kosten und die dienstbereiten Tierärzte natürlich auch etwas verdienen wollen, ist verständlich. Angestellte Tierärzte sind oft nicht bereit, nachts und an Wochenenden zu arbeiten – zumal wenn sie nicht angemessen bezahlt werden. Hier geht es, wie überall in der Wirtschaft, um Ausbeutung, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, Organisationsversagen und um individuelle menschliche Probleme. Trotzdem kann es nicht sein, dass trotz einer neugeregelten GOT (Gebührenordnung für Tierärzte), die massive Zuschläge auf Notdienste rechtfertigt und trotz Patientenbesitzern, die sogar bereit sind, diese Preise zu bezahlen, kein vernünftiger Notdienstplan angeboten wird.

Hier muss im Sinne der Tiere nachgebessert werden. So etwas, wie es uns und vielen anderen Tierbesitzern in den letzten Monaten passiert ist, darf es zukünftig nicht mehr geben. Dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen und euch natürlich über den Fortgang in der Sache berichten.

 

15.06.2021

Ich kann immer noch nicht fassen, was wir heute Nacht erlebt haben. Offensichtlich ist man im weiten Umkreis um Alzey in einer Zone, in der es keine Notdienstregelungen für Tierärzte gibt. Wir haben alles versucht, unserem Schatz zu helfen, sind aber letztendlich komplett gescheitert. Wir haben dabei Dinge erlebt, die so einfach nicht hinnehmbar und für uns auch so unglaublich sind, dass wir versuchen werden, daran etwas zu ändern.

Das, was jeder bei einem tierischen Notfall tun würde, haben auch wir gemacht, wir haben bei 'unserem' Tierarzt angerufen und haben das Band abgehört. Da wir außerhalb der Sprechzeiten anriefen, war zu erwarten, dass das Telefon nicht besetzt sein würde. Dass allerdings als Notfallnummern zwei Kliniken genannt wurden, die schon länger gar keinen Notdienst mehr anbieten, ärgerte uns sehr. Dass man dann auch noch selbst eine Handy-Notfallnummer anbot, die in Schleife wieder auf die beiden Kliniken verwies, machte uns dann schon sehr nachdenklich. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch, dass sicherlich ein anderer Tierarzt Notdienst haben würde, leider weit gefehlt. Wir haben uns über fast 2 Stunden durchtelefoniert und sind nicht einen Schritt weitergekommen. Die Tierärzte, die im Internet mit einem Notdienst angegeben waren, hatten entweder das Band laufen und verwiesen auf andere Tierärzte, die ebenfalls nicht da waren, oder man hatte, wie es uns dann leider bei einem Mainzer Tierarzt passierte, die falsche Handynummer angegeben. In jedem Fall hätte ein Hund mit einem lebensbedrohlichen Notfall zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr gelebt. Da der Mainzer Tierarzt angegeben hatte, dass er auf jeden Fall in der Praxis zu erreichen sei, sind wir, mittlerweile völlig verzweifelt, nach Mainz gefahren, um dann vor einer geschlossenen Praxis zu stehen. Leider konnte uns auch die Polizei nicht weiterhelfen, manchmal haben die nämlich Hintergrundnummern, um bei einem Notfall selbst einen Tierarzt erreichen zu können.

Vollkommen hilflos standen wir mit unserem Hund in Mainz und versuchten dann auf der anderen Rheinseite unser Glück. In Hofheim muss man oft Wartezeiten von mehreren Stunden einkalkulieren und da gerade einen Tag vorher eine Bekannte dort nachts 6 Stunden gewartet hatte, haben wir diese Option verworfen. In Hessen allerdings fanden wir noch ein 'Tierärztliches Gesundheitszentrum' mit einem ausgewiesenen Notdienst. Ich rief dort an und wurde von einem Anrufbeantworter durch das Menü geschickt. "Wenn sie einen tiereischen Notfall mit einem Kleintier haben, Hund, Katze, Meerschweinchen Hase usw. dann drücken Sie die 1." Dazu kam ich leider nicht, da die Leitung nach der Ansage trennte. Nachdem ich das mehrfach durchexerziert hatte, versuchte ich das mal mit der 2, die für Pferde angegeben war. Die Dame am Telefon wusste jedoch von der Bandansage nichts und erklärte uns, dass sie nicht wisse, an wen wir uns wenden sollten, sie würden nur Pferde betreuen. Mein Hinweis, dass das doch ihre Telefonnummer sei und das Band mir vorgegeben hatte die 1 zu drücken, um einen Kleintiertierarzt zu erreichen, konnte sie nicht nachvollziehen.

Den Tränen nahe und mit einem Hund im Auto, der massive Schmerzen hat, hat man einfach keinen Nerv, sich so etwas anzuhören. Irgendwann versteht man die Welt oder wenigstens das System nicht mehr. Man ringt um Fassung und versucht es weiter, was soll man auch tun. Der nächste Anruf war dann noch unerfreulicher, die Tierärztin war zwar recht schnell am Telefon, wollte aber offensichtlich kein Tier behandeln, sie redete und redete und redete, versuchte mir ständig zu erklären, dass sie den Hund nicht behandeln könne, weil wir ja nicht die Eigentümer des Tieres, sondern - so hatte ich mich am Telefon gemeldet - die Tierhilfe Phönix seien. Sie dürfe das Tier nur behandeln, wenn der Eigentümer selbst anrufen würde. Als ich ihr den Notfall nochmal schilderte bekam ich zu hören, dass ich das ja wohl nicht beurteilen könnte, ich sei ja wohl keine Tierarzthelferin. Ich versuchte dann, ihren Redeschwall zu bremsen und erklärte, dass wir die Eigentümer des Hundes seien, einen Tierschutzverein hätten und ich sogar Tierarzthelferin sei. Nun stutzte sie kurz, um dann zu sagen, dass sie nur bis zu einer gewissen Uhrzeit Notfälle behandeln würde und es sei ihr jetzt zu spät. Pampig meinte sie noch, dass ich mir jemand anderen suchen sollte und hängte ein.

Ich habe in der Nacht so viele Nummern gewählt, dass ich es kaum noch aufzählen kann. Immer waren die falschen Nummern angegeben, Tierärzte, die keinen Notdienst hatten, deren Praxen nicht mehr existierten oder unvollständige Nummern, bei denen man auch tagsüber niemanden erreichen wird. Wir versuchten dann, nachdem wir alle Möglichkeiten ausgeschöpft hatten, wahllos Tierärze anzurufen und hofften, dass uns deren Anrufbeantworter weiterhelfen würden, leider war auch das erstmal nicht von Erfolg gekrönt. Alle hatten Kliniken angegeben, die keinen Notdienst anboten oder Kollegen die nicht ans Telefon gingen. Gegen 2 Uhr erreichten wir dann einen Tierarzt, der zwar Notdienst hatte, der meinen Mann am Telefon allerdings mit dem Hinweis abbügelte, dass es sich bei unserem kranken Hund nicht um einen Notfall handele und wir das völlig falsch beurteilten. Nun denn, ich halte von Telefondiagnosen nichts und ein Tierarzt, der im Notdienst nicht gewillt ist, sich ein Tier mit Fieber und vor Schmerz wimmernd anzusehen, ist bedenklich. Aber was will man tun, man kann die Menschen nicht zwingen, sich ein krankes Näschen anzusehen auch nicht, wenn sie Notdienst haben.

Um 3 Uhr hatten wir dann einen Tierarzt gefunden, der mich am Telefon als unverschämt titulierte, mich mit "meine gute Frau", "gnädige Frau" und "Gnädigste" abzuspeisen versuchte, sich aber dann letztendlich doch bereiterklärte, das Hundchen zu untersuchen. Ich will jetzt nicht näher auf den Besuch dort eingehen aber es war mit das heftigste, was mir bei einem Tierarzt je passiert ist. Ich wurde beschimpft, unsere Arbeit im Tierschutz wurde niedergemacht, indem man darauf hinwies, dass er als Tierarzt im Gegensatz zu uns sinnvolle Arbeit machen würde, unser Hund wurde so grob behandelt, dass wir die Praxis umgehend fluchtartig verlassen wollten. Leider hielt er unser Tierchen am Schwanz fest und wollte es dann plötzlich doch behandeln. Da er den Schwanz meines Hundes nicht losließ, verschärfte sich die Situation so sehr, dass ein schrecklicher Streit entbrannte, bei dem der Tierarzt - mit einem Bademantel bekleidet - völlig aus der Fassung geriet. Ich kann nicht mehr genau sagen, wie ich letztendlich zu Tabletten und sogar 2 Spritzen für meinen Hund und gekommen bin. Ich habe die Praxis wie paralysiert verlassen und bin heulend heimgefahren.

Heute morgen geht es unserem Hundchen immer noch schlecht, eigentlich ist es noch schlechter geworden und das Fieber ist auch nicht gesunken. Tatsächlich allerdings hat der Tierarzt aber um 9 Uhr bei uns angerufen und verlauten lassen, dass wir ihn auf dem falschen Fuß erwischt hätten, wir sollten doch bitte heute nochmal vorbeikommen. Ich weiß noch nicht, ob ich die Aktion von heute Nacht als schlechten Start verbuchen soll oder seinen Namen komplett aus meinem Gedächtnis streichen werde. Im Augenblick kümmere ich mich um unseren Hund und muss erstmal verdauen, was uns heute Nacht passiert ist.

 

14.06.2021

Wir haben in den letzten Tagen immer wieder zum großen Erfolg der VETO-Aktion gratuliert bekommen und nehmen die herzlichen Glückwünsche natürlich gerne an, aber eigentlich gebühren sie euch! Ihr habt so fleißig für die Tiere gespendet, dass nun tatsächlich 2 LKW voll mit lebensrettendem Futter zusammengekommen sind. Das Sahnehäubchen war dann, dass der erste VETO-Truck schon direkt nach Beendigung der Aktion losgerollt ist. Heute kam er in Villena an und es wurde alles schon abgeladen und verstaut. Die ersten Säcke mit Futter sind schon in den Näpfen gelandet und die Hunde und Katzen sind satt! Was für ein schönes Gefühl und was für eine wahnsinnige Beruhigung für alle! Endlich genug Futter zu haben ist ein unvorstellbares Geschenk für die Tiere in der Protectora Villena und natürlich auch für alle anderen Tierschutz-Organisationen, Pflegestellen und Futterstellen-Betreuer, die sich dort auch weiterhin gerne mit Futter versorgen können. Wir sind rundum glücklich und das haben wir euch zu verdanken! Also - Wir gratulieren euch für die gelungene Spendenaktion über VETO! Ganz herzlichen Dank dafür!

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13.06.2021

Nachdem nun die große Spendenaktion hinter uns liegt und das Futter bald in Villena angekommen sein wird, haben wir uns mal ein paar Gedanken über unsere zukünftigen Feste gemacht. Wir sind schon etwas aus der Übung :), immerhin liegt unser letztes Fest schon etwas zurück, aber Corona hatte uns so fest im Griff, dass wir nicht einmal mehr an Feste zu denken gewagt hätten. Jetzt hat sich einiges geändert und wahrscheinlich könnten wir mit einem anständigen Hygienekonzept ein Herbstfest ausrichten. Wir haben zur Zeit in unserem Raum 7-Tage-Inzidenzen von unter 15, das ist wirklich richtig gut und lässt uns hoffen, dass wir vielleicht Mitte September mit all den Menschen, die wir so lange nicht mehr gesehen haben, wieder ein Herbstfest feiern können.

Natürlich müssen alle Vorschriften beachtet werden, aber tatsächlich gehe ich mal davon aus, dass die Fallzahlen noch weiter sinken werden und wir vielleicht gar nicht mehr so viele Umstände machen müssen. Was jetzt erstmal wichtig ist, wäre zu wissen, ob unsere Mitglieder, Freunde und Gönner überhaupt Lust und Zeit haben. Wir möchten so schnell wie möglich einen Stammtisch abhalten und mal feststellen, ob wir genügend Helfer zusammenbekommen. Genau das war nämlich das Problem, mit dem wir uns schon immer herumgeschlagen haben. Für die Stände brauchen wir einige helfende Hände und auch die Vorbereitungen auf ein Fest sind aufwendiger als man manchmal denkt. Vielleicht meldet ihr euch mal bei uns und macht Vorschläge oder kommt einfach zu unserem Stammtisch, den wir diesesmal im Freien abhalten werden. Noch steht kein Datum für den Stammtisch fest, aber das werden wir in den nächsten Tagen bekanntgeben.

 

11.06.2021

VETO hat Wort gehalten und jetzt ist alles superschnell gegangen. Ich kann es kaum glauben, aber der erste Spenden-Truck ist tatsächlich schon auf dem Weg nach Spanien. Wir konnten Maria darüber informieren, dass wahrscheinlich schon am Montag das heißersehnte Futter in der Protectora ankommen wird. Bis in die Näpfe dauert es dann nur noch 10 Minuten. Das heißt, ihr habt es geschafft - die Tiere der Protectora werden den Sommer mit genügend Futter überstehen! Eine riesige Last fällt uns von den Schultern und ein unbeschreibliches Glücksgefühl macht sich breit.

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Sobald wir die ersten Bilder vom Abladen der Spenden haben, werden wir sie veröffentlichen. Wir sind so erleichtert und unendlich froh, auch wenn jetzt die schlimmste Zeit im Jahr auf uns zu kommt, die Hunde und Katzen werden nicht verhungern! Ihr habt außer Futter auch noch Welpenmilch für die kleinsten und schwächsten Tierchen gespendet, ihr habt Spot-Ons mit dazugepackt, damit die Armen nicht von Flöhen und Zecken geplagt werden und es sind sogar einige Sleeper für die Zwinger gespendet worden. Wenn ich mich recht erinnere, sind auch 3 Hundehäuser mit dabei, sie werden allerdings von einer Fremdfirma wohl etwas später angeliefert.

Ab Montag können unsere Kollegen nun ins Lager fahren und sehen endlich mal keine kläglichen Reste mehr, sondern einen mit 33 Futterpaletten angefüllten Raum. Sie können auswählen, was sie brauchen, Dosenfutter oder Welpenmilch, Trockenfutter oder Spezialfutter für nierenkranke Tiere, Katzenfutter in Dosen oder vielleicht doch lieber Trockenfutter für die Samtpfoten? Es wird ein absoluter Luxus sein und eine Situation, von der alle bisher nur träumen konnten. Endlich genug Futter, so viel, dass wir die anderen bedürftigen Tierheime und kleineren Organisationen mitversorgen können. Sie werden am Montag ebenfalls informiert und können sich dann sofort in unserem Lager eindecken. Das allerschönste ist allerdings, dass sobald das Lager leer ist, der zweite Truck von VETO losrollen wird. Ihr habt so viel Herz gezeigt und so viel gespendet, dass wir sogar 2 LKW nach Spanien schicken können. Wir schwelgen immer noch im Glück und können uns gar nicht genug bei allen Spendern bedanken!

 

10.06.2021

Jetzt ist die Spendenaktion vorbei und wir kennen das vorläufige Ergebnis. Es war ein fantastischer Erfolg, das wissen wir jetzt. Aber ich will euch nicht länger auf die Folter spannen und endlich verraten, wieviele Spender die Tierhilfe Phönix letzendlich hatte. Es sind 130 tierliebe Menschen gewesen, die speziell unseren Verein unterstützt und ihre Spende auf unserer Wunschliste gezeichnet haben. Das ist ein großartiges Ergebnis und darauf sind wir sehr stolz. Es zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und viel Menschen unsere Arbeit schätzen und unterstützen! Dafür würde ich euch gerne alle mal drücken! Dankeschön für eure Spenden, sie stocken die ganze Aktion von VETO für uns auf, denn sie sind nur für unseren Verein - also das Sahnehäubchen!

So und nun zu dem Ergebnis der gesamten Spendenaktion. Bei der riesigen Sommeraktion 'Futter für die Vergessenen' haben  über 22.800 Menschen für die Tiere im Süden gespendet. Es sind mehr als 20 LKW mit Futter zusammengekommen!!! Das ist eine unglaubliche Spendenmenge und sie nimmt uns erstmal die Sorgen, unsere armen Nasen nicht über den Sommer zu bringen. Als einer der 8 teilnehmenden Vereine werden wir also etwas mehr als 2 volle Futter-Trucks nach Spanien senden können. Ist das nicht toll?!! Ich habe Maria schon informiert und ihr könnt euch vorstellen, dass die Tränen vor Glück gelaufen sind... bei uns beiden emoji_sweat_smile.

VETO hat uns versprochen, das Futter umgehend nach Spanien loszuschicken, wir werden also keine große Wartezeit mehr haben und vielleicht sogar schon in der nächsten Woche all die lebensrettenden Futterpaletten in unserem spanischen Lager begrüßen dürfen. Dass die Hilfe jetzt auch noch so schnell vor Ort sein wird, ist eine große Beruhigung für uns alle. Wir hatten zwischenzeitlich, das heißt während die Spendenaktion schon lief, nochmal Futterpaletten nach Spanien geschickt. Die Lager sind absolut leer gewesen und wir hatten größte Bedenken, dass wir nicht genug Futter für alle Tiere haben werden. Ab nächster Woche ist das Lager wieder aufgefüllt und unsere Sorgen gehören der Vergangenheit an.

So, wie es uns gesagt wurde, wird VETO versuchen, für alle teilnehmenden Vereine schon einmal einen LKW ans Ziel zu bringen, der Rest folgt dann später. Dementsprechend können auch die Tierfreunde, die bisher nicht dazu kamen, etwas zu spenden, noch in Ruhe die Wunschlisten ihrer Vereine auffüllen. Verloren geht das gespendete Futter ja sowieso nicht, selbst wenn die Wunschliste für diese Aktion geschlossen wird, sammeln wir automatisch auf der Wunschliste der Tierhilfe Phönix weiter und bekommen das Futter dann eben später geliefert.

So, jetzt müssen wir das tolle Ergebnis erstmal verdauen und feiern. Sobald wir Bilder vom Verladen des Futters haben, werden wir diese sofort veröffentlichen!

DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE......... Ich habe es immer gewusst, ihr seid die ALLERBESTEN!

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08.06.2021

Hallo ihr Lieben! Die Zeit vergeht schnell und so ist die VETO-Spendenaktion in 2 Tagen schon vorbei!

Das heißt, es bleibt nicht mehr viel Zeit und jedes Gramm Futter zählt! Wir möchten, dass die Hunde und Katzen, die in Spanien auf der Straße und in den Tierheimen leben, den Sommer überstehen. Mit der Aktion 'Futter für die Vergessenen' bereiten wir uns auf die heiße Jahreszeit vor und sorgen dafür, dass die Lager rechtzeitig aufgefüllt sind. Viel Zeit bleibt nicht mehr!

Bitte helft auch ihr mit, dass die heimatlosen Tiere eine Chance bekommen. Futter ist ihr Lebenselixier, eine Vermittlung in ein liebevolles Zuhause ist das Sahnehäubchen!

In zwei Tagen endet die Spendenaktion und alles, das jetzt noch gespendet wird, hilft den Tieren beim Überleben!

Jetzt wird nochmal die Hilfe aller Tierfreunde gebraucht. Bitte unterstützt uns und spendet Futter. Jede Spende zählt. Auf unserer Wunschliste sind auch Kleinspenden von unter einem Euro möglich!

Ihr seit die Besten, ich weiß das!

Danke für eure Unterstützung!

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07.06.2021

Wow, jetzt gebt ihr aber nochmal richtig Gas. 110 Spender sind es jetzt schon, meiner Schätzung nach dürften wir auf unserer Wunschliste jetzt nochmal fast 4 Paletten Futter + Hilfsgüter zusammenhaben. Das ist wirklich großartig und ich kann mich nur immer wieder für eure Hilfe bedanken. Ich bin wirklich gespannt, was sich bis Ende der Woche noch so tut. Es fehlen noch 2 Drittel für ein Hundehaus und ein paar Sleeper/Plastikkörbchen für in die Zwinger, dann wäre es perfekt. Futter geht natürlich immer! Heute haben wir von einem sehr netten Herrn aus Armsheim noch 5 Säcke Trockenfutter gespendet bekommen. Er hatte von der VETO-Spenden-Aktion in der Zeitung gelesen und wollte sich unbedingt beteiligen. Auch hierfür ganz lieben Dank! Dieses Futter wird auf einer Extra-Palette nach Spanien reisen. Wer noch etwas bei uns abgeben möchte, der kann das noch bis zum 15. Juni tun. Dann gehen auch die Spenden, die wir bei uns gesammelt haben, wieder auf die Reise nach Spanien.

 

06.06.2021

Ganz heimlich, still und leise habt ihr übers Wochenende auf unserer Wunschliste bei VETO für die armen Tiere der von uns betreuten Protectora Villena in Spanien gespendet. Ich habe es kaum zu hoffen gewagt, aber es sind tatsächlich bis jetzt 100 Spenden von tierlieben Menschen zusammengekommen. Wir sind wahnsinnig glücklich darüber und natürlich werden unsere Kollegen in Spanien Luftsprünge machen! Die Aktion 'Futter für die Vergessenen' läuft noch bis zum 10. Juni. Das Futter, das bis dahin noch über unsere Wunschliste gespendet wird, wird von VETO blitzschnell nach Spanien transportiert. Im Augenblick geht es darum, den Tieren das Leben zu retten. Jetzt zählt wirklich jeder Tag! Bitte denkt daran, dass auch Kleinspenden willkommen sind! Bei VETO sind sogar Microspenden unter einem Euro möglich! Jede Spende rettet Leben!

Nochmals DANKE an all die netten Spender, Mitglieder, Unterstützer, Gönner, Freunde, Leser und natürlich an alle Tierfreunde und Tierbesitzer, die uns empfehlen, für die Tiere spenden, nett von sprechen, uns unterstützen, Tiere aufnehmen und uns helfen, die Tierschutzarbeit zu stemmen! Ihr seid die Besten!

8-Futter_fuer_die_Vergessenen-Nur_noch_wenige_Tage-Tierhilfe Phönix e.V

 

05.06.2021

Wir haben uns sehr über die vielen tollen Bilder, die ihr uns geschickt habt, gefreut (auf unserer Facebook-Seite)! Durch Corona hatten wir kein Frühlings- und kein Herbstfest, wir vermissen euch und die Hundenasen!!! Auch wenn wir täglich gesagt bekommen, dass die Coronazahlen besser werden und wir bald wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können, wir glauben es erst, wenn wir wieder ohne Maske durch die Gegend laufen dürfen.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich an jemandem, den ich kenne, einfach vorbeigelaufen bin, bloß weil ich ihn unter seiner Maske nicht erkannt habe, viele von euch haben wir seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen. Das ist wirklich bitter. Hoffen wir mal, dass wir im nächsten Jahr ein Frühlingsfest haben werden, aber an ein Herbstfest in 2021 kann ich noch nicht so recht glauben. Falls es erlaubt werden sollte, werden wir blitzschnell etwas planen, vielleicht nicht so groß wie sonst, aber egal, wir freuen uns auch auf ein lockeres Zusammensein, ob nun mit vielen Ständen oder nur mit Getränken ist mir mittlerweile schon fast egal! Wir sind auf Entzug!

 

04.06.2021

Es ist schon etwas länger her, dass wir einen Windhund nach Deutschland holen konnten. Diese Langnasen haben hier nicht wirklich viele Fans und so sind sie bei weitem schwerer zu vermitteln als andere Hunde. Da wir selbst seit 1976 die unterschiedlichsten Windhunde haben, versuchen wir die Bedenken bei der Anschaffung eines solchen Tieres zu verstehen und die Menschen herauszufiltern, zu denen dieser ganz spezielle Typ Hund passt. Es gibt wirklich viele verschiedene Windhunde und man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Ein Irish Wolfhound hat optisch wenig mit einem Italienischen Windspiel gemein und ein Barsoi ist nicht mit einem Podenco zu vergleichen und trotzdem sind sie alle Windhunde. Also fragt man sich, was einen Windhund überhaupt ausmacht. Es sind natürlich erst einmal die besonderen anatomischen Proportionen. Der Brustkorb ist sehr ausgeprägt und tief, die Bauchpartie ist aufgezogen, die Läufe sind lang und schlank, der Kopf schmal und der Rücken etwickelt eine enorme Spannkraft.

Windhunde sind von Natur aus schlank, das hat nichts mit mangelnder Fütterung zu tun, sondern ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Anatomie, hochwertigen Futter und artgerechtem Auslauf. Windhunde sind nach dem Geparden die schnellsten Landlebewesen der Erde. Das heißt, sie sind absolut in der Lage, sich alleine zu ernähren und bräuchten den Menschen eigentlich nicht. Genau so sollte man das Wesen dieser Hunde auch verstehen. Sie sind unabhängige Tiere, die dem Menschen aus freien Stücken Liebe schenken, sich aber in keinster Weise abhängig fühlen oder sich gar als Befehlsempfänger anbieten. Windhunde sind die älteste Hunderasse überhaupt, es gibt sie seit vielen tausend Jahren und nie war es das Ziel, einen absolut gehorsamen Hund zu züchten, vielmehr wollte man ein Tier, das bei der Jagd mit größtmöglicher Selbständigkeit, Eigenüberlegung, Eigenentscheidung und auf sich gestelltem Handeln agiert.

Heute haben diese Hunde in Europa ihre ursprüngliche Aufgabe verloren, man kann aber über viele Jahrtausende erworbene Verhaltensweisen nicht einfach auslöschen. Ein Mensch, der diese Individualisten in eine ihnen nicht entsprechende Lebensform hineinpressen will, wird schnell feststellen, dass er das liebenswerte und ausgeglichene Wesen des Windhundes zerstört.

Wer nun aber denkt, dass ein solcher Hund nicht mehr in unsere Zeit passt, irrt sich trotzdem. Windhunde haben ein inniges Verhältnis zu ihrer Familie, sie wollen voll integriert werden und sie genießen die Aufmerksamkeit und Zuneigung ihrer Besitzer mit großem Vergnügen. Im Haus bemerkt man diese Hunde kaum, selbst dort, wo viele Hunde gehalten werden, fallen sie nicht auf. Draußen allerdings kann der Windhund durchaus auch mal seine geballte Kraft, Energie und Schnelligkeit zeigen.

Wir haben unseren Hunden die Möglichkeit gegeben, auf Rennbahnen ihrer Leidenschaft nachzukommen, sich auszupowern und mit anderen Hunden zu messen. Da in Deutschland das Wetten auf Hunde verboten ist, wird der Sport mit den Hunden rein als Hobby betrieben. In England, Irland, China usw. sieht das natürlich anders aus und ist mit deutschen Verhältnissen in keinster Weise zu vergleichen. Da es mittlerweile fast überall große eingezäunte Freiläufe für Hunde gibt, bietet es sich auch an, dort seinen Windhund abzuleinen. Es ist ein herrliches Bild, einen solchen Hund in voller Aktion zu sehen. Ein Tier, das unabhängiger nicht sein kann, kommt freiwillig zu den Menschen zurück, die ihm eine liebevolle und freundschaftliche Beziehung bieten, die es nicht unterdrücken oder ihm Dinge abverlangen, die es nicht geben kann.

Wir wissen, dass nicht jeder Hundebesitzer ein Windhundmensch ist, aber manchmal haben wir Glück und finden jemanden, der diese außergewöhnlichen Tiere wunderschön und liebenswert findet, bei dem die etwas anderen Anforderungen an die Haltung kein Kopfschütteln bewirken und der die beiden Seelen in der Brust eines Windhundes faszinierend findet. Gelassenheit und geballte Action, absolute Unabhängigkeit und zärtliche Zuneigung, Freiheitsliebe und freiwilliges Zurückkehren zu dem Menschen, den er liebt.

Wir freuen uns, dass wir bald eine wunderschöne Galga aus Spanien holen können und sie in Wiesbaden einen tollen Pflegeplatz bei Windhund-Menschen mit einer Podenco-Dame bekommt. Mal sehen, was daraus wird! :)

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03.06.2021

AUFGEPASST!! ENDSPURT!!! Ab sofort legt bosch Tiernahrung zu jeder Futterspende über die Wunschlisten der Spendenaktion "Futter für die Vergessenen" 5 kg Futter gratis obendrauf. Bitte spende Futter für unsere Schützlinge, weil es sich jetzt besonders lohnt zu helfen!

Und hier der aktuelle Stand zur Spendenaktion. Seit dem Start sind jetzt einige Wochen vergangen und in wenigen Tagen endet die Aktion. Bis jetzt kamen für die teilnehmenden Vereine 16 mit Futter und anderen Hilfsgütern gefüllte LKW zusammen – ein großartiges Ergebnis! Auf der Wunschliste der Tierhilfe Phönix haben 80 Tierfreunde gespendet.

Wir möchten euch nun bitten, dies nicht als Endstand zu sehen und weiter für die Ärmsten der Armen zu spenden. Vielleicht ist es möglich, in den nun noch kommenden 6 Tagen noch 2 zusätzliche LKW zu füllen? Damit wäre für alle Vereine und die von ihnen betreuten Tiere ausreichend Futter vorhanden, um die Fellnasen über den Sommer zu bringen.

Bitte gebt nochmal alles! Teilt unsere Posts und spendet, was das Zeug hält. VETO transportiert das Futter für die Vereine kostenfrei ins Ausland und zusätzlich bekommen wir noch eine finanzielle Hilfe ausgezahlt, mit der wir Rechnungen begleichen und wichtige Anschaffungen machen oder auch Reparaturen durchführen lassen können. Eure Hilfe ist so wichtig, bitte lasst uns jetzt nicht im Stich. Corona war schon ein wirklich harter Brocken für uns alle, jetzt haben wir die Chance bekommen, unser Lager wieder aufzufüllen und den Tieren ein neues Leben zu schenken. Bitte helft alle mit, Leben zu retten! Spenden sind schon unter 1 € möglich! Geht einfach auf unsere Wunschliste und sucht etwas für die armen Nasen aus. Alles wird dringend gebraucht! Nutzt diese wunderbare Möglichkeit, damit noch mehr Hunde und Katzen in beliebten Urlaubsländern sicher versorgt werden können!

Dankeschön an alle Spender! Ihr seid die BESTEN!!!!

>>> Unsere Wunschliste bei VETO

5-Futter_fuer_die_Vergessenen-Hilf_mir_bitte-Tierhilfe Phönix e.V

 

02.06.2021

Von Katja haben wir wieder ganz tolle Post mit Fotos bekommen. Wenn Katja nicht wäre, blieben viele Futterstellen für die Samtpfoten leer. Manche privaten Tierschützer haben kein Auto, um das Futter abzuholen oder trauen sich manchmal auch gar nicht nachzufragen, ob sie Futter bekommen können. Wir unterstützen natürlich auch private Initiativen, denn wir wissen, wie schwer es diese Menschen manchmal haben. Wer selbst nicht viel Geld zur Verfügung hat und mit einem tierlieben Herz ausgestattet ist, der kann das Elend der Kätzchen nicht übersehen. Viele unserer 'Katzen-Damen' würden ihr letztes Hemd für die Tiere geben. Sie sind mit den Straßentieren oft total überfordert und bekommen natürlich von niemandem Hilfe. Sie werden genauso wie in Deutschland oft als schrullig abgestempelt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Ohne diese Menschen würden viele Kätzchen in Spanien nicht überleben. Nicht jede Katze ist handzahm oder will in einem Haus leben, viele sind frei geboren und wollen auch weiterhin so leben. Wir spenden Gelder, um solche Tiere dem Tierarzt vorzustellen, sie zu behandeln und natürlich zu kastrieren und mit einem Chip/Täto zu versehen (so kann man dann später feststellen, ob ein weibliches Tier schon kastriert ist). Wir selbst holen keine Katzen aus Spanien nach Deutschland. Wir möchten sie in Spanien gut versorgt sehen, denken aber, dass es hier bei uns genug Katzen gibt.

Hier der Bericht von unserer lieben Freundin Katja.

"Der 2.Teil der Futterspende ging an 3 Betreuer, die sich um mehrere Katzenkolonien und Futterstellen kümmern. Eure Spenden sind eine wirklich große Hilfe und die Freude bei der Übergabe ist immer unbeschreiblich. Leider finde ich nie die richtigen Worte, um die Überraschung, Freude und Erleichterung auszudrücken, die ich erlebe, wenn ich die Spenden in eurem Namen übergeben darf.

Ein kleiner Einblick in die tägliche Arbeit einer der Betreuerinnen

Die unteren  beiden Fotos sind aus einer Katzenkolonie mit 26 Katzen, diese Katzen leben im Gegensatz zu vielen anderen Strassenkatzen jetzt ein verhältnismässig sicheres Leben, da sie auf einem grossen eingezäunten privaten Grundstück am Rande der Ortschaft leben. Fast alle diese Katzen waren kranke, geschwächte, misshandelte, angefahrene oder ausgesetzte Katzen aus verschiedenen Kolonien, am Straßenrand oder an bzw. in Müllcontainern gefunden, die nur Dank ihrer Betreuerin überlebt haben. Jeder kann sich vorstellen wieviel Zeit, Arbeit, Mühe und auch Kosten täglich allein für diese Katzen durch ihre Betreuerin aufgebracht werden müssen, die dazu noch weitere Kolonien versorgt und das alles vor und nach ihrer Berufstätigkeit durchführt."

Katzen_collage 1(1)

Bitte denkt daran, dass wir eine Wunschliste bei VETO angelegt haben. Dort ist es möglich, für diese Katzen zu spenden. Wir brauchen wirklich jede Hilfe, die wir bekommen können. Auch wenn wir in Deutschland nur ganz selten Kätzchen vermitteln, in Spanien unterstützen wir die Samtpfoten mit Kastrationen, Futter und Medikamenten usw. Bitte helft uns, damit wir diesen armen Kerlchen auch in Zukunft das Überleben sichern können! Futterspenden sind schon unter einem Euro möglich! Jeder Euro rettet Leben! Ganz herzlichen dank für eure Hilfe!

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01.06.2021

Nachdem wir uns gefragt hatten, wie diese Algorhytmen bei Facebook funktionieren, haben wir viele Zuschriften bekommen. Ganz offensichtlich fällt es auch anderen auf, dass man immer weniger Leser erreicht. Ein ganz besonders guter Tipp kam von einem unserer Hundehalter. Sie hat genau darüber bei einem anderen Tierschutzverein gelesen und mir die Seite weitergeleitet. Tatsächlich haben wohl andere Vereine mit den gleichen Dingen zu kämpfen, wissen aber, wie man das Problem lösen kann. Wer also schon länger nichts mehr von uns gehört hat oder nur unregelmäßig über unsere Aktivitäten informiert wird, der sollte seine Einstellungen für unsere Seite mal überprüfen.

Hier mal die Erklärung, was zu beachten ist. Wer hat es noch nicht so eingestellt? Folgende Schritte bitte durchführen und ggf. eure Einstellungen ändern:

1. Seite aufrufen
2. die drei Punkte oben rechts anklicken, das Menü öffnet sich
3. Seite speichern
4. Jetzt 'Aboeinstellungen verwalten' auswählen
5. 'News Feed' auf 'Favoriten' einstellen und 'Beiträge' auf 'Standard'

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Jetzt bekommt ihr wieder alle Beiträge von uns zu lesen!

Wenn euch unsere Seite gefällt, dann markiert sie bitte mit einem like-3000958_14. Wir freuen uns darüber und ihr werdet von Facebook so schnell nicht wieder rausgekickt... :)

 

 

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aktualisiert am 24.09.2021

 

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