Phönix-Tagebuch

Hallo an alle Freunde, Mitglieder und Gönner der Tierhilfe Phönix e.V. sowie an alle, die an unserer Tierschutzarbeit interessiert sind.

Wir haben jeden Tag so viele unterschiedliche Dinge für den Verein zu tun und es passiert so viel, dass wir euch hier alle etwas an unserer Arbeit teilhaben lassen.

Hier könnt ihr mitverfolgen, was bei uns so los ist.

Jeden Monat versenken wir die alten Tagesberichte im Archiv. Dort könnt ihr, wenn ihr wollt, nochmal nachlesen, was so passiert ist.
 


 

13.02.2020

Heute haben wir von Karin aus Dienheim mehrere Kisten ganz toller Basteleien aus Papier gespendet bekommen! Wir werden die wunderschönen bunten Schächtelchen verkaufen. Wie immer wird der Erlös zu 100 % den notleidenden Tieren zugute kommen. Wir sagen vielen lieben Dank dafür!

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08.02.2020

Daky und Django haben es geschafft! Nach Ihrer Ausbildung zum Besuchs- und Therapiehund sind die beiden nun in der Kirche feierlich eingesegnet worden und somit zu 'offiziellen Mitarbeitern' der Malteser Bad Kreuznach geworden. Sie werden nun mit ihren Besuchen in Altersheimen, Krankenhäusern, Hospizen und anderen sozialen Einrichtungen den Menschen helfen. Wir finden das toll und sind total stolz auf die beiden und ihre fleißigen Frauchen Carolin und Christine!

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06.02.2020

Wie wir schon mitgeteilt haben, ist ein Großteil eurer Geldspenden an bedürftige Tierheime verteilt worden. Wir haben Kostenvoranschläge bekommen und die Gelder nach Dringlichkeit verteilt. Mittlerweile liegen uns von der Protectora Salvano Bilder über die Verwendung der Spenden vor. Wie ihr sehen könnt, ist schon einiges passiert und das Geld wurde sinnvoll verwendet. Wir freuen uns über die Bilder und die nette Email von Toni, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Ich habe die Mail für euch übersetzt.

"Und hier seht ihr die Reparaturarbeiten und das Ergebnis. Es ist noch ein Teil zu beheben, aber das werden wir erst machen können, sobald wir die nötigen Geldmittel erhalten. Da wir dank eurer Futtermittelspenden seit einiger Zeit kein Futter mehr kaufen müssen, wird dieses Geld für Baumaterialien verwendet und es wird weiter vorwärts gehen. Jetzt ist es erstmal wichtig, dass die Tiere sicher und in angemessenen Bedingungen untergebracht sind ... innerhalb unserer jetzigen Möglichkeiten...

Bitte sagt uns, wenn ihr noch etwas anderes benötigen solltet, um nachzuweisen, wie wir die beiden Geldspenden verwaltet haben.

Eine Umarmung von
Toñi"

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Hier die Bilder vom Refugio de Basilicas und die Übersetzung der Email:

"Die Realität der Protectora de Balsicas sieht ganz anders aus (hier wird Bezug auf Salvanos genommen). Es ist ein altes Landhaus, und alle Mauern sind eingestürzt. Die Arbeit konzentrierte sich darauf, sie wieder aufzubauen, alles noch Erhaltbare zu sichern und zu reinigen und tragfähige und saubere Böden zu hinterlassen. Jetzt gibt es 6 Einheiten, jede für eine definierte Gruppe von Tieren (Mütter mit Würfen, Welpen, in Quarantäne, ...), und die Hunde sind in Sicherheit. Für dieses Tierheim gab es praktisch nicht mehr Hilfe als die 1.000 € von euch, und damit wurden Wunder vollbracht.

Hier die Bilder von vorher und von der Vorbereitung zum Wiederaufbau!"

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Vom Refugio el Mirador gab es ebenfalls Bilder und einen begleitenden Text von Toni:

"Als sie finanzielle Hilfe anboten, um die Schäden in den vom Hochwasser zerstörten Notunterkünften zu lindern, sagte man mir, dass ich nach Abschluss der Reparaturen Bilder des ausgeführten Arbeiten schicken solle, damit die Spender sehen könnten, in welche Hilfsmittel sie investiert haben, und überprüfen können, ob sie ordnungsgemäß verwendet worden sind . Ich konnte dir vorher noch nichts schicken, weil wir immer noch dabei sind, obwohl alles Gestalt annimmt.

Ich schicke euch jetzt Informationen und Bilder der Reparaturen. Dies ist aus der Protectora von El Mirador in San Javier.

Wir bedanken uns ganz immens für die Hilfe, die alle erhalten haben, sowohl in Form von Geld als auch in Form von Haushaltsgegenständen, und ich denke; Ich hoffe, Sie wissen, dass diese Hilfe entscheidend war, um wieder auf Kurs zu kommen. Es ist immer noch schwer, aber man kann mit Hoffnung in die Zukunft schauen.

Hier sind die Bilder von VORHER

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Und hier haben Sie die aktuelle Situation. Die Bilder sprechen für sich.

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Vielen Dank für alles!
Toñi"

 

03.02.2020

Nachdem es Frau Klöckner nun endlich geschafft hat, "ihre" Bauern auf den rechten Weg einzuschwören, ist plötzlich nicht mehr die Rede davon, dass die Bauern sich schlichtweg weigerten, auf Glyphosat und andere Pestizide, Herbizide usw. zu verzichten, da es ihren Gewinn schmälern würde. Nun heißt es, es müsste ein fairer Ausgleich geschaffen werden. Es ist nicht mehr die Rede davon, dass die Bauern unsere Insekten, Vögel und Kleinnager usw. auf dem Gewissen haben, jetzt wird der Spieß einfach umgedreht und wir sind schuld daran, dass die Bauern ein zu geringes Einkommen haben. Gerade gestern mussten wir uns anhören, dass die von den großen Lebensmittelketten angebotenen Preise für Äpfel und Hühnchen viel zu gering wären. Wer nun aber mal nachfragt, wie das denn zum Beispiel mit der in Deutschland produzierten Milch so läuft (immerhin ist das ja jahrelang DAS Thema der Bauern gewesen), der stellt fest, dass von

den 33,1 Mio. Tonnen Milch, die von den deutschen Molkereien verarbeitet werden, 16,6 Mio. Tonnen, also die Hälfte, für den Export bestimmt sind, und das mit zunehmender Tendenz! Ein vergleichsweise nur geringer Anteil wird an die weiterverarbeitende Industrie und an Großverbraucher geliefert. Deutschland importiert jedoch auch nicht unwesentliche Mengen (12,2 Mio. Tonnen) an Milchprodukten und generiert mit deren Handel Wertschöpfung. Für mich bedeutet das, dass hier von Politikern Verträge über deutsche Exporte in andere EU-Länder und Geschäfte mit Drittländern abgeschlossen wurden. Frau Klöckner versucht uns aber tatsächlich zu erklären, dass wir die Arbeit der Bauern mehr wertschätzen müssen und bereit sein sollen, für die Produkte mehr zu bezahlen. Dieses Mehr and Geld würde die Bauern dann in die Lage versetzen, bessere Ställe zu bauen und den Tieren ein würdigeres Leben zu garantieren. Irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass wir hier veräppelt werden sollen.

Deutschland hat besonders enge Handelsbeziehungen mit anderen EU-Staaten, allerdings liegt auch außerhalb Europas ein großes Potenzial für den Export deutscher Milchprodukte. Der Hauptgrund dafür ist vor allem das hohe Bevölkerungswachstum in Schwellenländern. Das heißt, es wird auch weiterhin für wenig Geld produziert und exportiert, wir allerdings sollen plötzlich mehr für unsere Lebensmittel zahlen. Es scheint noch nicht genug Rentner zu geben, die aus den Müllcontainern oder von der Tafel leben.

Sieht man sich die Statistik der in Deutschland gewerblich erzeugte Menge Schweinefleisch in den Jahren 1993 bis 2018 mal an, dann belief sich das gesamte Schlachtgewicht von Schweinen (inländischer Herkunft) in Deutschland auf rund 5,3 Millionen Tonnen. Damit ist es nach Hühnerfleisch das am zweithäufigsten produzierte Fleisch weltweit (auch in Deutschland). Pro Kopf wurden in Deutschland im Jahr 2017 12,4 kg Geflügelfleisch verzehrt. Schweinefleisch wird in Deutschland immer weniger gegessen, trotzdem hat sich das in der Produktion noch nicht durchgesetzt: Die Schweinefleischerzeugung übersteigt den Konsum deutlich. Der sogenannte Selbstversorgungsgrad sei im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen erstmals auf 120 Prozent gestiegen. Vor 10 Jahren lag dieser Wert noch deutlich unter 100 Prozent. Das bedeutet, dass der Export von Schweinefleisch seither um etwa 63 Prozent auf zuletzt 1,8 Millionen Tonnen angestiegen ist. Diese hohen Exportzahlen gehen zu Lasten der Tiere und natürlich auch der Umwelt. Mittlerweile ist der Verbrauch an Schweinefleisch pro Bundesbürger auf ca. 35,8 kg pro Jahr gesunken, vor 10 Jahren waren es noch ca. 41 kg. Die von Politikern ausgehandelten und zum Export vorgesehenen Fleischmengen werden UNS nun vorgeworfen. Dass der Export von Schweinefleisch billig sein muss, versteht sich von selbst, immerhin wollen die anderen Länder auch noch mal daran verdienen. Bei uns muss das Fleisch jetzt aber teuerer werden, um den Bauern die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie verdienen. Natürlich können sie dann auch in vielen, vielen Jahren irgendwann die Kastenstände abschaffen und die Tiere, die sie ernähren, wertschätzen!

Ohne Zweifel liegt bei uns einiges im Argen. Natürlich ist es nicht richtig Lebensmittel wegzuwerfen. Anlässlich des Welternährungstages veröffentlichte die Heinrich-Böll-Stiftung erschreckende Zahlen. Jeder Endverbraucher wirft im Durchschnitt 4,3 Kilo Fleisch und damit sieben Prozent seiner jährlichen Fleischeinkäufe weg. Die Menge entspricht über 8500 40-Tonner-Lkw. Das sind umgerechnet 45 Millionen Hühnchen, vier Millionen Schweine und 200.000 Rinder. Der Tod dieser Tiere wäre vermeidbar gewesen!!

Zudem belastet die industrielle Tierproduktion die Böden und das Trinkwasser. Für Futtermittel werden riesige Agrarflächen in den Ländern des globalen Südens in Anspruch genommen und dort fehlen sie für die heimische Nahrungsmittelproduktion.

Wer weiß, dass 2013 in Deutschland Tiere mit einem Lebendgewicht von rund 11,2 Millionen Tonnen produziert, aber nur die Hälfte bis ein Drittel davon verspeist wurden, der fragt sich, was mit dem Rest passiert ist. Hier liegt nämlich die maßlose Verschwendung von Lebensmitteln. Der 'Rest' an Fleisch ist ein industrieller Rohstoff, der für Düngemittel, Gesichtscreme, Weichspüler, Haustierfutter oder als Biokraftstoff in der Energiewirtschaft verbraucht wird.

So etwas nenne ich eine moralische Katastrophe, denn während bin den Industrieländern laut WFP zwischen 20 und 30 Prozent der Lebensmittel weggeworfen werden, könnten sich die meisten Hungernden der Welt (Kleinbauern, Landarbeiter und Viehzüchter in den Entwicklungsländern) selbst helfen, wenn nicht rund ein Drittel ihrer Ernten zwischen Feld und Teller verloren gehen würde.

Tiere werden heute wie ein Rohstoff behandelt. Massentierhaltung ist normal und man ist es gewöhnt, in den riesigen Ställen schreckliche Bedingungen vorzufinden. Artgerechte Haltung ist aber nicht von der Bestandsgröße abhängig. Tierhaltung geht mit einer hohen Verantwortung einher! Auch wenn ich das Wort nicht mag - Nutztiere sind Lebewesen und keine Güter!

Welche Auswirkungen unsere Massentierhaltung auf andere Länder hat, kann man hier gut sehen: Deutschland importierte 2016 beispielsweise 660.812 Tonnen Geflügelfleisch aus EU- und Dritt-Ländern. 1993 wurden noch zu 70 Prozent ganze Hühner im Supermarkt verkauft. Zehn Jahre später gehen etwa 80 Prozent aller Geflügelfleischverkäufe als Brustteile oder Schenkel über die Ladentheke – als Frischfleisch oder Fast Food. Das bedeutet, damit weniger Tiere gemästet und weniger Tiere exportiert werden, müssten wir wieder das ganze Huhn verwerten und nicht nur Brust und Schenkel. Tatsächlich ist seit 1994 die Erzeugung von Hühnern aber um drei Viertel gestiegen. Sie findet vor allem in großen Anlagen statt: Von den ursprünglich 70.000 Betrieben existieren heute in Deutschland nur noch 4.500. Es sind meist Groß-Mastbetriebe für mindestens 40.000 Tiere. Da wir zusätzlich Brust- und Schlegelfleisch importieren, fragt man sich bei diesen Mengen an Hühnern, was mit den restlichen Teilen des Huhns passiert, eben die Teile, die bei uns nicht im Ladenregal angeboten werden. Die Überschüsse werden ins Ausland, gerne nach Afrika verkauft.  2016 wurden 670.000 Tonnen Hähnchenreste aus Europa in afrikanische Länder exportiert.

Sogar in Kamerun sind die TK-Fleischreste angekommen. Auf Anweisung der Weltbank hatte Kamerun im Zuge der Entschuldungsverhandlungen seine Einfuhrzölle für Nahrungsimporte niedrig gehalten. (5 - 20% Zolltarif). Seit seinem Beitritt zur WTO 1995 steht dem Land allerdings das Recht zu, seine Zölle auf bis zu 90 Prozent anzuheben. Just zur gleichen Zeit sah sich die Fleischindustrie (Benelux-Staaten und Frankreich) zunehmend mit dem Reste-Problem der Masthähnchenproduktion konfrontiert. Die Verbraucher verlangten nur noch nach Brustfilet. Legal und illegal wurden darum gefrorene Hähnchenteile aus verschiedenen europäischen Ländern nach Kamerun eingeführt. Der Gedanke, die Zölle anzuheben, wurde schnell wieder verworfen, die Hühnerreste mussten ja entsorgt werden und so waren selbst Zölle von 90 % keine Hinderungsgrund - die Hühnerteile konnten extrem billig angeboten werden und waren selbst mit hohen Zöllen noch wettbewerbsfähig. Zuerst hofften die lokalen Hähnchenmäster, es handle sich um ein vorübergehendes Phänomen, leider weit gefehlt! Innerhalb kurzer Zeit machte die Einfuhrmenge mit 15.000 Tonnen Hähnchenfleisch fast die Hälfte des inländischen Markts in 2002 aus. Die wirtschaftlichen Folgen waren dramatisch, denn dem Staat gingen jährlich Millionen an Steuern verloren. Tausende kleine Mäster verloren ihre Existenz, dazu natürlich auch Kleinbauern, die bisher Futter für die einheimische Mast lieferten. Tierärzte, Korbmacher und Kükenerzeuger hatten kein Einkommen mehr. Mit jeder Tonne importierten Billigfleischs verschwanden in Kamerun fünf Arbeitsplätze. Die für wenige Cent eingekauften Reste machten die Importeure reich. Frauen, die mit der Mast von Hühnern ihre Familien ernährten, verloren ihre Existenz, die Kinder konnten nicht mehr zur Schule gehen.... und so dreht sich die Spirale der Armut und des Hungers immer weiter.

Das alles sind Dinge, über die Frau Klöckner nicht spricht, es ist ja auch so einfach, uns den schwarzen Peter zuzuschieben. Dass die Politik ursächlich Schuld an dem Leid der Tiere ist, das verschweigt sie. Jetzt werden die Bauern in den Himmel gelobt - sie würden ja, wenn sie nur könnten - und der Verbraucher ist der Schuldige. Ändern wird das alles nichts. Solange der Verbraucher nach Fleisch verlangt, wird damit Geld verdient. Das Tier ist ein Handelsgut und das wird sich erst ändern, wenn es nicht mehr aufgegessen wird.

 

30.01.2020

Jeder, der einen Hund von uns anvertraut bekommen hat, weiß genau, dass man uns jederzeit erreichen kann und wir für Fragen immer offen sind. Man kann nicht immer alles wissen und deshalb sind Zweitmeinungen, Anregungen und Tipps eigentlich immer eine gute Sache. Wie wichtig es sein kann, einfach nochmal nachzufragen, haben wir gestern erlebt. Einer unserer Ehemaligen war in einer Klinik und bekam dort ein beidseitiges primäres Glaukom diagnostiziert. Das Frauchen war am Boden zerstört, denn so, wie ihr gesagt wurde, war der Hund blind und sollte die Augen entfernt bekommen. Der Augeninnendruck war sehr hoch und so stand die Diagnose schnell fest. Ich will gar nicht näher auf die Diagnose eingehen oder an der fachlichen Kompetenz des Arztes kratzen, aber es gibt auch andere Gründe warum der Innendruck des Auges so hoch sein kann und nicht immer sind solche drastischen Maßnahmen wie das umgehende Entfernen beider Augen notwendig.

Wir haben also vorgeschlagen, sofort eine Zweitmeinung in der Tierklinik Hofheim einzuholen. Ich hatte im Vorfeld mit der dortigen Augenärztin gesprochen und Frauchen und Hund bekamen direkt einen Termin. Was soll ich euch sagen, das Hundchen ist nicht blind und es wird auch seine Augen behalten.... Wie es zu einer solchen Fehldiagnose kommen konnte, will ich hier gar nicht näher beleuchten, alleine, dass es passiert ist, ist unfassbar. Passt auf euch und eure Liebsten immer gut auf und einmal mehr nachzufragen, hat noch nie geschadet! Es gibt keine dummen Fragen - nur dumme Antworten!

 

29.01.2020

Auch wenn ich im Augenblick nicht fit genug bin, um jeden Tag ein Tagebuch zu schreiben, so verfolge ich doch die täglichen Nachrichten. Manche machen mich traurig, andere wütend, aber die Nachrichten aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium schockieren mich. Es fällt mir schwer mitanzusehen, wie das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg die Nutztierverordnung, nach der z. B. ein Schwein "ungehindert aufstehen, sich hinlegen sowie den Kopf und die Gliedmaßen ausstrecken können muss" als rechtskonform bestätigt, das Bundesverwaltungsgericht das sogar noch bestätigt und dann eine Ministerin offensichtlich versucht, genau diesen Passus zu umgehen/zu ändern. Der sogenannte Kastenstand, in dem die Muttersauen Monate zur Bewegungslosigkeit verdammt werden, muss umgehend abgeschafft werden. Übergangsfristen von bis zu 15 Jahren sind lächerlich. Den Bauern die Zeit zu lassen, um die Ställe umzubauen, ist indiskutabel, denn das grauenhafte Elend der Muttersauen muss umgehend beendet werden. Man kann sich das Tierschutzgesetz nicht so zurechtschieben, wie man es gerne hätte. Auch wenn dies leider schon bei dem Prozess gegen das Kükenschreddern passiert ist, darf es nicht zur Regel werden. Wenn das Tierschutzgesetz nur noch eine ausgehöhlte Farce ist, dann muss man sich nicht wundern, dass es immer mehr Menschen gibt, die militant auf Tierquälerei reagieren. Frau Klöckner hat das wohl schon vorhergesehen und auch hier härtere Strafen für Aktivisten gefordert. Ihr Kampf ist auf der ganzen Linie der für "ihre Bauern", Tierschutz scheint ein Fremdwort. Es gehe um wirtschaftliche Herausforderungen, um kleine Betriebe, die vor unlösbaren Problemen stehen sollen, man befinde sich im Wettbewerb mit anderen Mitgliedstaaten, die noch schlechtere Haltungsbedingungen haben...

Ich frage mich wirklich, wie Schweden es schaffen konnte, schon 1988 den Kastenstand zu verbieten, Großbritannien hat das 1991 und die Schweiz 1997 geschafft. Auch in Österreich, Norwegen und den Niederlanden gelten mittlerweile Verbote. Für die armen deutschen Schweine gibt es wohl keine Hoffnung, solange Frau Klöckner die Lobby "ihrer Bauern" vertritt.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Frau Klöckner weiß, wie das Leben einer Muttersau tatsächlich aussieht. Die intelligenten und sehr reinlichen Tiere werden in beengten, reizarmen und unwürdigen Umständen gehalten. Ihre einzige Aufgabe ist es, so viel Nachwuchs wie möglich zu produzieren, sie werden künstlich besamt und in einen Kastenstand gesperrt. Dort können sie sich nicht einmal umdrehen, sie stehen immer auf der gleichen Stelle, dort futtern, koten und urinieren sie auf hartem Spaltenboden. Kurz vor der Geburt kommt sie dann in die Abferkelbucht, diese soll verhindern, dass die Mutter ihre Ferkel erdrückt. Tatsächlich passiert so etwas auch in freier Wildbahn höchst selten und scheint mir eine Ausrede zu sein und nur der Arbeitserleichertung des Landwirtes zu dienen. Das arme Tier verbringt hier drei Wochen, sie kann in diesem engen Käfig keine Bindung zu ihren Ferkelchen aufbauen und ist einfach nur eine lebende Milchflasche. In freier Wildbahn säugt der Nachwuchs etwa drei Monate und die Mutter-Kind-Bindung löst sich etwa nach einem Jahr. Das elende Leben einer im Kastenstand eingepferchten Sau endet nach 3 - 4 Jahren im Schlachthof. In dieser Zeit hat sie nie Gras unter den Klauen gehabt oder den Himmel gesehen. Da der Gesetzgeber durchaus erkannt hat, dass es sich bei Schweinen um intelligente Lebewesen handelt, muss wenigstens Spielzeug zur Verfügung gestellt werden. Etwas Stroh oder eine Metallkette sind ausreichend. Kaum vorstellbar, dass man zwar erkannt hat, dass Schweine intelligenter sind als Hunde und auch Kleinkinder, man ihnen aber trotzdem nicht mal ein Mindestmaß an Respekt erweist. Nach 6 Monaten endet das Leben der Tierkinder dann im Schlachthof. Ob mit Tierschutzsiegel oder einem anderen sinnlosen Label - diese Tiere werden ausgebeutet und grausam getötet. Ich bin sicher, dass jeder empfindsame Mensch, der auch nur einmal die Abläufe eines Schlachthofs gesehen hat, nie wieder ein Stück Fleisch anrührt und tränenüberströmt aus einer solchen Umgebung flieht. Für alle die, denen dieses Fleisch trotzdem schmeckt, sei angemerkt, dass es niemandem gut tut.

Dass es auch anders geht, habe ich mit eigenen Augen gesehen. Ich habe lange mit einem schottischen Landwirt gesprochen und er konnte es kaum fassen, dass wir Deutschen bereit, sind Tiere aus solchen Qualzuchten zu verspeisen. Antibiotika verbraucht er keine, seine Muttersauen drücken keine Ferkel platt und gestunken hat es dort auch nicht. Er hat nur immer wieder den Kopf geschüttelt und konnte nicht fassen, dass die Tiere nicht an der frischen Luft aufgezogen werden und die Mütter in Kastenständen leben. Solches Fleisch wollte er nicht essen und über unsere Gesetze wunderte er sich auch...

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25.01.2020

Ich hatte schon mehrfach über Saria berichtet und nun ist die kleine "Motti" (wie sie von der Pflegestelle liebevoll gerufen wird) soweit, dass man langsam an eine Vermittlung denken kann.

Saria ist am 01.08.2017 geboren, sie wiegt 7 kg und ist 40 cm hoch. Die kleine ist eine etwas schüchterne und stellenweise noch zurückhaltende, aber aufgeweckte Junghündin. Mit Hunden super sozialisiert, bei Menschen anfänglich vorsichtig, macht sie auf der Pflegestelle täglich Fortschritte und erkundet die Welt. Als sie aus Spanien zu uns kam, zeigte sie sich allem Neuen gegenüber skeptisch und zog sich in ihre schützende Ecke zurück. Wir wissen nicht, was mit ihr geschehen ist, denken aber, dass sie, wie es bei vielen spanischen Hunden der Fall ist, kein Familienhund war, sondern eher im Hof oder auf der Finca gehalten wurde. Nun lebt sie in einer neuen Welt und muss Dinge lernen, die Welpchen hier schon mit wenigen Wochen wissen. Motti ist schlau und sie weiß die Vorteile eines Familienhundes durchaus zu schätzen, denn jeden Tag wird sie mutiger und zugänglicher. Das Alleinebleiben fällt ihr noch etwas schwer, wird aber schon mit viel Geduld und Liebe geübt.

Zur Zeit lebt Saria mit weiteren Hundekumpels bei ihrer Pflegestelle in Polch. Sie ist sehr verträglich mit anderen Hunden, orientiert sich an Ihnen und bleibt im Rudel auch schon für kurze Zeit alleine! So langsam fängt sie an, sich zu entwickeln, sie orientiert sich jetzt auch am Menschen, sucht Körperkontakt und lässt sich sogar gerne anfassen. Sie geht sehr gut an der Leine und reagiert an der Schleppleine und im Garten auf Rückruf. Sie ist stubenrein, fährt super im Auto in ihrer Hundebox mit und liebt besonders Spaziergänge im Feld, wo sie mit Eifer nach Mäusen sucht.

Wir hoffen, dass wir nette und geduldige Menschen für sie finden, am besten mit schon mindestens einem freundlichen Hundekumpel. Motti würde sich in einem ruhigen Umfeld wohlfühlen, ihre Menschen sollten sie fördern und ihr die Liebe und Sicherheit geben, die sie so vermisst hat und dringend braucht. Hundeerfahrung ist Voraussetzung für eine Vermittlung und dass Motti nicht in eine Stadtwohnung vermittelt wird, versteht sich von selbst.

Die Kleine ist geimpft, gechipt, kastriert, gesund und hat einen EU-Pass. Wer sich für sie interessiert, kann Sie sie gerne auf ihrer Pflegestelle in Polch/Mayen besuchen!

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24.01.2020

Nachdem wir euch nun Dabi vorgestellt haben (er ist übrigens eine Rüde, leider scheint das nicht ganz klar geworden zu sein, denn wir hatten einige Anfragen für eine Spitz-Hündin), möchten wir euch heute den kleinen Patxi (gesprochen: "Pakschi") vorstellen. Patxi ist schon einige Wochen bei uns, leider fand sich bisher nicht die richtige Familie für ihn. Er ist ein lustiger und sehr verspielter Hund, der keinesfalls den ganzen Tag alleine bleiben sollte. Er ist auch als Spielzeug für Kleinkinder völlig ungeeignet und ebenfalls kein Accessoire für Möchtegern-It-Girls.

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Patxi, geboren am 01.10.2016, Gewicht 5 kg

Patxi ist ein kleiner, zuckersüßer Pinscher-Mix. Er stammt aus einem spanischen Tierheim und sucht nun eine liebevolle Familie, die einem nur 5 kg schweren und sehr zarten Hündchen ein sicheres Zuhause geben kann. Er ist ein furchtbar lieber, anhänglicher und auf Menschen bezogener, verschmuster keiner Wicht. Dabei ist er allerdings nie nervig, er weiß, wo sein Körbchen steht und zieht sich tagsüber darin auch zum Schlafen zurück. Wie alle Kleinhunde braucht er aber viel Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Er liebt es, spazieren zu gehen und rennt gerne. Zum Glück hat er keinen Jagdtrieb und ist super abrufbar. Er kann aber auch perfekt an der Leine gehen. Andere Hunde findet er toll, man sollte aber tatsächlich darauf achten, dass ihn größere Hunde nicht umrennen oder überfordern.

Patxi will alles richtig machen und immer gefallen, er ist sehr gehorsam und darf bei der Pflegemutter nachts im Bett unter der Decke schlafen... er liebt es! Der kleine Junge fährt gut im Auto mit und zeigt keine Ängste. Auch wenn er aus einem Tierheim stammt, er hat wohl bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Wir wünschen uns für Patxi eine Familie, die ihn überall mit hin nimmt. Er ist wirklich absolut unproblematisch und passt sich gut an. Kinder findet er toll, allerdings sollten sie schon größer sein und wissen, dass Patxi kein Spielzeug ist. Das Bübchen ist natürlich kastriert, gechipt und geimpft. Wir testen alle unsere Hunde auf Mittelmeerkrankheiten, Patxi ist frei davon.

 

22.01.2020

Was wir vor einigen Monaten noch als Wetterkapriolen ungläubig beobachteten, hat sich in Spanien nun zur Normalität gewandelt. Unglaubliche Wassermassen legen alles lahm, eine Kanalisation, die für diese Unmengen an Wasser niemals gebaut wurde, produziert Überschwemmungen, die die Städte an Venedig erinnern lassen. Das öffentliche Leben funktioniert nicht mehr, Schulen und Behörden sind geschlossen und jeder ist damit beschäftigt, sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Jetzt kamen zu dem Regen noch Hagel und Schneemassen, von denen wir in Deutschland im Winter seit vielen Jahren nur träumen können. Was das für die Menschen bedeutet, kann man sich vorstellen, unvorstellbar aber bleibt das Leid der Tiere. Wir sind so froh, schon 2018 über 100 Hundemäntel in die Protectora geschickt zu haben. 2019 kamen nochmal fast 120 Jäckchen dazu, die mit den Futterspenden an andere Tierheime verteilt wurden. Außerdem haben wir noch große Mengen an Hundehäusern in die ganze Region geschickt und hoffen, dass diese Hilfe den Tieren jetzt das Leben erleichtern wird.

Maria hat uns Bilder aus der Region und ein Video vom Tierheim in Villena geschickt. Die Hunde sind natürlich wie wild im Neuschnee herumgetollt, wer allerdings ohne Bewegung im Zwinger ausharren muss, der ist dankbar für ein warmes Mäntelchen - die Galgos haben, auch wenn es in dem Video nicht so aussieht, natürlich ebenfalls alle ein warmes Jäckchen!

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21.01.2020

Nachdem Dabi nun schon über die Weihnachts- und Neujahrszeit bei uns war - in dieser Zeit vermitteln wir keine Hunde - wird es nun höchste Zeit für ihn, ein neues Zuhause zu finden. Er ist ein Traumhund!

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Dabi, 4 - 5 Jahre, 7,5 kg, 35 cm

Dabi ist ein kleiner, absolut liebenswerter und menschenbezogener reinrassiger Spitz. Bisher hat er alle Menschen im Handumdrehen für sich begeistert. Er liebt es, gekrault und gebürstet zu werden. Er überschlägt sich fast vor Freude, wenn es zum Spazieren losgeht. An der Leine läuft er prima! Er hat keine Probleme mit anderen Hunden, er lässt sich beschnuppern und schnüffelt ganz friedlich zurück.

Als Dabi ankam, hatte er Zahnschmerzen, er konnte nicht problemlos essen und deshalb mussten wir beim Tierarzt eine Zahnsanierung machen lassen, danach ist er sichtlich aufgeblüht. Dabi kann als Einzelhund vermittelt werden. Er scheint auch früher alleine gelebt zu haben, denn nicht einmal der Hund der Pflegefamilie konnte ihn bisher zum Spielen animieren. Ganz offensichtlich hat er, was das anbelangt, noch Nachholbedarf. Natürlich ist er stubenrein, geimpft, gechipt und auch kastriert.

Dabi stammt aus Spanien und wurde deshalb auf Mittelmeerkrankheiten getestet, er ist frei davon. Er ist ein wirklich wunderhübscher und verschmuster Hund, der wunderbar in eine nette Familie passen würde.

 

15.01.2020

Jetzt hat auch Daky mit seinem Frauchen Carolin die Prüfungen bestanden und nun sind die beiden ebenfalls ein geprüftes Besuchs- und Therapiehund-Team. Wir sind wahnsinnig stolz auf die Leistung der beiden neuen Teams, immerhin handelt es sich bei Daky und Django um Hunde aus dem Tierschutz. Dass gerade diese Tiere nun Menschen helfen, ist mehr als großartig!

Daky kam Mitte 2017 aus Murcia zu uns. Er verbrachte fast 6 Monate auf seiner Pflegestelle, bevor sich Carolin für ihn entschied. Carolin hat Daky zu einem wunderbaren Hund erzogen und aus dem kleinen Racker wurde ein vorbildlicher Besuchs- und Therapiehund. Tatsächlich haben wir mittlerweile einige Hunde, die als Therapie- oder sogar als Rettungshunde arbeiten. Einer unserer Ehemaligen ist sogar bei der Bergwacht ausgebildet worden. Ich hoffe, dass noch viele unserer Hunde so tolle Arbeit leisten können, es macht die Hunde glücklich und die Menschen auch!

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13.01.2020

Christine hat uns einen ganz lieben Brief geschrieben und darin mitgeteilt, dass ihr kleiner Chihuahua-Mix Django jetzt ein geprüfter Besuchs- und Therapiehund ist! Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung von Frauchen und Hund und gratulieren ganz herzlich zur bestandenen Prüfung! Django kam 2018 von den Azoren als Pflegehund zu Christines Familie und durfte letztendlich für immer bleiben.

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Der kleine Wicht ist ausgesprochen lebhaft und es war klar, dass er eine sinnvolle Beschäftigung brauchte. Christine hat viel mit ihm gearbeitet, er ist ganz begeistert von Agility, hat aber natürlich auch noch eine Ausbildung gemacht. Christine schreibt dazu:

"Zuerst musste sein Frauchen (also ich) eine theoretische Prüfung ablegen mit Fragen quer durch die in dem letzten Jahr behandelten Themen. Dann kam der praktische Teil im Altenheim in Bad Kreuznach. Das Los entschied, ob wir zu einer Einzelperson, einer bettlägerigen Einzelperson gehen oder sogar eine Gruppenstunde abhalten mussten. Wir haben die Gruppe gezogen.

Nachdem wir uns ordnungsgemäß an der Anmeldung angemeldet hatten, ging es zum Gruppenraum. Dort musste Django zuerst auf seiner Decke vor der Tür warten, bis ich alle begrüßt hatte und alle zugestimmt hatten, dass der Hund willkommen ist. Nun durfte Django jeden einzeln begrüßen. Bei einer halbseitig gelähmten Dame habe ich ihn auf einen Stuhl gesetzt, damit er gestreichelt werden konnte. Jetzt kam für ihn das angenehme: ich habe jeden ein paar Leckerchen aus einem Beutel nehmen und im Schnüffelteppich verstecken lassen. Er hat auch ganz brav auf seiner Decke gewartet und dann in Windeseile alle Bröckchen aus dem Teppich "gesaugt". Er ist eben doch ein echter "Staubsauger". Dann war die Viertelstunde auch schon vorbei und wir mussten uns verabschieden (normal ist eine Gruppenstunde 30 - 45 Minuten, aber für die Prüfung wurde natürlich verkürzt).

Der kleine Kerl hat alles mit Bravour gemeistert und wir haben alle Punkte eingesammelt! Ich bin mega stolz auf den Wicht!"

Wir wissen, dass eine solche Ausbildung viel Arbeit, Zeit und Disziplin erfordert. Natürlich ist auch nicht jeder Hund geeignet. Dass das kleine, ehemals hilflose und verlassene Hundekind in Christines Familie ein Hund geworden ist, der nun sogar Menschen hilft, ist schon fast unglaublich. Wir alles sind wirklich stolz auf diese Leistung und drücken Carolin mit Daky, die heute oder morgen ihre Prüfung haben, ganz feste die Daumen! Sobald wir Fotos haben, werden wir sie veröffentlichen!

 

08.01.2020

Es hat sich nicht nur in Spanien herumgesprochen, dass wir anderen Tierheimen mit Futter und auch Aufbauhilfen zur Seite stehen, sondern auch in Ungarn. Viele von euch werden sich noch daran erinnern, dass wir schon vor längerer Zeit einige Paletten Futter nach Ungarn geschickt hatten und den Tieren damit über den Winter helfen konnten. Da unsere Freundin Sabine samt ihrem Ehemann Karlheinz schon vor einiger Zeit mit Hund, Katz, Schwein usw. nach Ungarn ausgewandert ist, kann sie die Anfragen überprüfen und nachsehen, ob die geschilderte Situation tatsächlich so wie beschrieben ist. Die uns vorliegende Anfrage wurde schon überprüft und wir sind der Meinung, dass wir dort mithelfen sollten. Die Quarantänestation ist für die vielen kranken Tiere einfach nicht ausreichend dimensioniert und der immer wieder eindringende Schlamm macht allen das Leben schwer. Hier würden einige kleine bauliche Veränderungen die größte Not lindern und den Tieren das Leben erleichtern. Schön ist es, dass die Leiterin des Tierheims deutschsprachig ist, das macht die Kommunikation einfacher! Wir werden in den nächsten Tagen 750 € für notwendige Renovierungsarbeiten an das ungarische Tierheim spenden und hoffen, Biggi und Kathii damit die Arbeit etwas zu erleichtern. Auch sie kämpfen an vorderster Front und können jede Unterstützung gebrauchen. Wer sich mit einer Spende beteiligen möchte, hier die Paypal-Spendenadresse von SOS Welpen Ungarn e.V.:

Hier spenden für SOS Welpen Ungarn e.V.!

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07.01.2010

Nachdem wir die süße kleine Fundhündin, die an Silvester ausgebüchst war, wieder zurückgegeben hatten, entzündete sich noch einmal die Diskussion über das Eintragen des vom Tierarzt gesetzten Microchips. Nur um es nochmal ganz deutlich zu sagen, der Tierarzt setzt den Chip und er trägt ihn auch in den Impfpass ein, viele Tierärzte geben sogar Info-Material von TASSO oder anderen Registrierungsplattformen mit, aber das Tier dort zu registrieren ist nicht deren Aufgabe. Auch wegen der Datenschutzgesetze ist das gar nicht erlaubt und deshalb weisen die Tierarztpraxen oft nur daraufhin, dass die Anmeldung vom Halter des Tieres selbst gemacht werden MUSS.

Tatsächlich gibt es das Haustierregister TASSO mittlerweile schon so viele Jahre, dass es auch wirklich mal jeder gehört haben sollte und bei genauerem Nachdenken sollte man merken, dass mit einem gesetzten Chip keine Daten zu einer Registrierungsplatform versendet werden können! :) Hier immer auf die Tierarztpraxen zu schimpfen oder ihnen Versäumnisse vorzuwerfen ist absurd. So lange ich noch arbeitete, habe ich den Patientenbesitzern die Formulare mitgegeben und auch manchmal eines auszufüllen geholfen, heute wird so etwas fast immer daheim am Computer gemacht und deshalb findet man die Formulare immer seltener in der Auslage der Praxen. Trotzdem, für diejenigen die ihre Hunde nur gechipt und nicht registriert haben: Man kann die Registrierung jederzeit nachholen! Sinnvoll ist es auch, die für den Notfall angegebenen Telefonnummern und Adressen ab und zu zu überprüfen. Wir hatten es schon oft, dass Telefonnummern nicht mehr aktuell und die Besitzer umgezogen waren. Manchmal gab es auch Halterwechsel, die müssen natürlich ebenfalls aktualisiert werden. Unsere Hunde müssen laut unseres Abgabevertrags registriert sein. Ich hoffe, dass jeder, der die Verantwortung für so ein kleines Leben übernimmt, auch wirklich alles tut, dass es im Notfall wieder schnell zu ihm zurückgebracht werden kann!

Hier einige Plattformen, die Tiere kostenlos registrieren. Natürlich kann man sein Tier auch bei mehreren Plattformen eintragen lassen!

TASSO

PETMAXX

FINDEFIX

 

05.01.2020

Silvester liegt ja nun schon lange hinter uns. Tatsächlich hatten wir nicht mehr damit gerechnet, von der Polizei ein durch die Knallerei verloren gegangenes Hündchen gebracht zu bekommen. Die kleine war völlig durch den Wind, verfilzt, verdreckt und abgemagert. Dankbar ruhte sie sich in Edith's Armen aus. Die Kleine hatte einen Chip und sogar eine Hundemarke, aber der Chip war, wie so oft, nicht registriert und das Ordnungsamt schon geschlossen. Zum Glück konnten wir die Besitzer ausfindig machen und so ist die kleine Maus mittlerweile wieder daheim.

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In jedem Jahr wird schon Tage vor der großen Böllerei davor gewarnt, die Hunde frei laufen zu lassen. An Silvester lässt kein Tierfreund seine Schätzchen alleine. Selbst noch einige Tage nach Silvester gibt es noch Trottel, die Böller aufgehoben haben und in der Gegend herumschmeißen. Tierhalter sollten das ja wissen und es ist mir schleierhaft, wieso man immer wieder völlig verstörte Tiere auffindet, die, wie auch immer, aus der Obhut ihrer Herrchen und Frauchen entwischen konnten und draußen schwer traumatisiert wurden.

 

03.01.2020

Während der Adventszeit und dem Beginn des neuen Jahres haben wir unglaublich viele liebe Wünsche geschickt bekommen. Es waren tolle Fotos dabei, ganz persönliche Briefe, aber auch ganz besondere Spenden, über die wir uns als Verein sehr gefreut haben. Viele haben auf das Silvester-Feuerwerk verzichtet und das so eingesparte Geld an die Tierhilfe Phönix e.V. gespendet! Von Martina H. und Angelika J. bekamen wir 50 % der Einnahmen, die die beiden Damen bei einen Adventsmarkt im Altersheim von Nierstein erzielten. Für die und viele andere gelungene Aktionen zu Gunsten der Tiere möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei allen Spendern bedanken. Ebenso waren wir sehr berührt über die viele Post, die uns als Verein, aber auch privat erreichte. Wir bedanken uns bei allen, die so lieb an uns gedacht haben!

Für uns startet das neue Jahr leider schon wieder mit einem kranken Pferd. Unser altes Mädchen ist wieder einmal lahm und braucht besondere Pflege. Uwe macht den Stall jeden Tag schön kuschelig weich und streut große Mengen von Stroh ein, der Hufverband wird ständig gewechselt und natürlich gibt es auch regelmäßige Tierarztbesuche und Medikamente. Es geht der armen Maus mittlerweile auch schon wieder besser und wir hoffen, dass die Sache in 1 - 2 Wochen ausgestanden ist, trotzdem sind das Dinge, die keiner braucht.

Unsere Hunde sind soweit fit, leider hat die alte Arca seit einiger Zeit ab und zu Inkontinenzprobleme. Wir haben versucht, es mit Tabletten in den Griff zu bekommen, manchmal klappt es besser und manchmal auch nicht. Ihr scheint das nicht unangenehm zu sein und so liegt sie jetzt auf einer Gummi-Unterlage und wird ständig daran erinnert, dass sie nochmal in den Garten gehen soll. Wir haben den Eindruck, dass Arca zudem auch noch etwas senil geworden ist. Da es sie aber nicht stört, stört es uns auch nicht. Das ist wohl der Zahn der Zeit und der nagt irgendwann ja bekanntlich an jedem von uns!

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02.01.2020

Nachdem nun feststeht, wie es zu dem schrecklichen Brand des Primatenhauses in Krefeld gekommen ist, kann man nur hoffen, dass man daraus lernen wird. In einem Zoo keine Sprinkleranlage zu haben ist unglaublich. Für mich ist es auch nicht nachvollziehbar, dass in der Nähe von Zoos, Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen überhaupt geböllert werden darf. Die drei Frauen, die sich bei der Polizei gestellt haben, werden wohl den finanziellen Schaden bezahlen müssen. Wie man damit zurechtkommt, 30 Primaten auf dem Gewissen zu haben, kann ich mir nicht vorstellen. Der Krefelder Zoo bittet wohl jetzt schon wieder um Gelder für ein neues Affenhaus. Auch hier muss ich sagen, ich würde mich da sehr zurückhalten. Tiere, speziell Menschenaffen, zur Schau zu stellen, ist nicht mehr zeitgemäß und sollte nicht unterstützt werden. Ich denke, dass solche Spenden lieber den freilebenden Tieren zu Gute kommen sollten. Es dürfte einige Organisationen geben, die dankbar solche Gelder annehmen würden und bestimmt sinnvollere Dinge damit machen, als Affen im Zoo vorzuführen. Außerdem gibt es Tierschutzorganisationen, die sich den misshandelten und gequälten Affen widmen, die aus menschlicher 'Obhut' befreit werden konnten. Diese Projekte sind unterstützungswert und verhindern weiteres Leid, das gesunden Tieren durch ein Leben in Gefangenschaft aufgezwungen wird.

Für unseren Verein beginnt nun wieder die aktive Zeit. In den nächsten Tagen werden wir das Datum unseres Frühlingsfestes festlegen und auch wenn es jetzt noch knackig kalt ist, die Zeit vergeht schnell und in fünf Monaten schwitzen wir garantiert schon wieder unter unseren Sonnenschirmen. Bis dahin gibt es noch viel Arbeit und natürlich suchen wir auch jetzt schon wieder nach Ausstellern, die unser Fest, so wie in den Jahren davor, bereichern werden.

Nach der vielen Arbeit, die wir 2019 in Spanien geleistet haben, erreichen uns nun ganz viele Dankesbriefe und natürlich auch Fotos und Videos. Vom Tierschutzverein José María Párraga haben wir dazu noch einen Brief bekommen, den ich für euch übersetzt habe und hier veröffentlichen möchte.

"Hallo Edith,

entschuldige, dass es so lange gedauert hat, dir unsere Fotos zu schicken, aber das Futter kam erst am Wochenende im Tierheim an.

Wir haben so viel Arbeit und so wenig Freiwillige, es ist eine Schande.

Wir vom Tierschutzverein José María Párraga sind sehr dankbar, dass wir diese Spende bekommen haben.

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Wir hatten, nachdem der Sturm vorbeigezogen war, sehr harte Momente mit vielen verlassenen Tieren und dringenden Notfällen, es gab schwere Schäden in den Räumen, auf den Terrassen und in den Innenhöfen. Eure Spenden waren für uns sehr wichtig, denn sie werden uns für eine Weile eine Pause geben.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns und unsere Hunde besuchen würdet, derzeit sind es mehr als 150, und natürlich bei dieser Gelegenheit unsere Einrichtungen usw. kennenlernen könntet.

Hier in Murcia habt ihr ein Haus und eine Familie für alles, was ihr braucht!!

Ich würde mich herzlich freuen, euch begrüßen zu dürfen und danke allen nochmals im Namen von Párraga."

Das Video zeigt die schlimmen Verwüstungen im Tierheim, aber auch, dass man den Mut nicht verloren hat. Mir gefällt es sehr gut!

 

01.01.2020

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Dackel

Heute ist der erste Tag des Jahres 2020 und ich melde mich wieder zurück! Wir wünschen euch und euren Vierbeinern ein wunderschönes und gesundes neues Jahr!

Nachdem es heute in der Nacht anständig geböllert hat - es gibt die ewig Unbelehrbaren immer noch - haben sich unsere Hunde wieder beruhigt. So ganz trauen sie dem Frieden noch nicht, allerdings hört man auch noch ab und zu einen Knaller. In drei Tagen ist der Spuk vorbei, dann hat die Normalität uns wieder zurück und wir sind ganz selbstverständlich in zweiten Jahrzehnt dieses Jahrtausends angekommen. Viele haben gute Vorsätze mit im Gepäck und wir wünschen ihnen, dass sie all das erreichen, was sie sich vorgenommen haben. Unsere Erde kann mehr als ein paar gute Wünsche vertragen und so hoffe ich, dass die Menschheit vielleicht dieses Jahrzehnt sinnvoll nutzt und dafür sorgt, dass die uns nachfolgenden Generationen noch etwas haben, was es zu schützen lohnt.

Die Silvesternacht war nicht nur wegen der Knallerei für ungezählte Tiere ein Grauen, in Krefeld ist ganz offensichtlich durch die Unachtsamkeit und Dummheit einiger Menschen das Primatenhaus bis auf die Grundmauern abgebrannt. Ich finde es schon unerträglich, Tiere ihrer Freiheit und ihres Lebensraums zu berauben, sie dann auch noch für die Öffentlichkeit zur Schau zu stellen, ist meines Erachtens erniedrigend. Nun hat man den armen Tieren auch noch einen schrecklichen Feuertod bereitet und auch wenn kein böser Wille dahintersteckte, so sind diese armen, unschuldigen und uns so ähnlichen Geschöpfe nun tot. Des Lebensraums beraubt, zur Schau gestellt und dann auch noch durch die Dummheit einiger Menschen grausam umgebracht - das ist die Realität für viele Tiere auf unserer Erde. Es brennt an allen Ecken und Enden, was durchaus auch wörtlich zu verstehen ist.

Nach dem schrecklichen Vorfall in Krefeld beginnt für uns das neue Jahrzehnt mit einem mehr als deutlichen Fingerzeig. Hoffen wir mal, dass der Tod dieser Tiere viele Menschen aufrütteln wird, dass sie vielleicht auch mal grundsätzlich über die Lebensbedingungen unserer Mitgeschöpfe nachdenken und bereit, sind tatsächlich etwas zu ändern. Mit großen Reden und erschrockenen Blicken wurde allerdings noch nie etwas Neues auf den Weg gebracht und so wünsche ich mir für 2020 mehr Akzeptanz für unsere Mitmenschen und Tiere, mehr Empathie und natürlich auch eine ganze Menge weniger Egoismus. Jedem muss einfach langsam klar werden, dass wir unseren Lebensstil so nicht weiter fortführen können. Wir leben seit Jahrzehnten auf Kosten anderer, wir beuten unsere Mitmenschen, die Tiere, die Natur und unsere Resourcen gnadenlos aus. Wer immer noch glaubt, dass das ewig so weitergeht und nur die anderen sich einzuschränken haben, der verspielt wissentlich die Zukunft kommender Generationen.

 

20.12.2019

Für über Weihnachten schließe ich nun mein Tagebuch. Ich wünsche euch allen ein friedliches, gesundes und besinnliches Weihnachtsfest. Kümmert euch um eure Lieben, vergesst mir die Tiere nicht und vielleicht bleibt ja auch noch etwas Zeit für all die, die vom Glück nicht so besonders verwöhnt wurden. Glück zu teilen heißt, es zu verdoppeln! In diesem Sinne wünschen wir euch eine wunderschöne Weihnachtszeit!

Edith und Uwe/Tierhilfe Phönix e.V. mit dem gesamten Team!

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19.12.2019

Es hat funktioniert und die Paletten wurden noch rechtzeitig abgeholt. Das war es jetzt für 2019, mehr haben wir nicht zu verschicken. Wir bedanken uns nochmal bei allen Spendern, die das ganze Jahr über fleißig gesammelt und alle möglichen nützlichen Dinge bei uns abgegeben haben. Alles, was ihr uns gebracht habt, ist zu 100 % zu den Tieren nach Spanien verfrachtet worden und hat dort den Ärmsten der Armen geholfen, die Flut- und die daraus resultierende Hungerkatastrophe zu überleben. Ihr habt dafür gesorgt, dass ungezählte Tiere es geschafft und dass auch unsere spanischen Kollegen nicht aufgegeben haben.

Im nächsten Jahr liegt nun eine weitere gewaltige Aufgabe vor uns. Vieles muss neu aufgebaut werden, manches ist nicht mehr zu retten. Der Wiederaufbau der zerstörten Tierheime wird in 2020 unser größtes Projekt sein, nachdem wir allerdings gesehen haben, wie viel Hilfe wir bei der Rettung der obdachlosen Tiere bekommen haben, sind wir hoffnungsfroh, dass auch das zu schaffen sein wird.

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18.12.2019

Mit etwas Glück werden die beiden Paletten noch vor Weihnachten abgeholt, das wäre natürlich wirklich super. Wir haben nochmal Hundefutter bekommen, aber hauptsächlich sind es Körbchen, Decken und Spielzeug. Es ist sogar eine Kaffeemaschine mit dabei, die bestimmt auch heiß begehrt sein wird. Zusätzlich durften wir uns beim Medizinbedarf wieder mehrere große Kisten mit Verbandsstoffen abholen, auch dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

Eine liebe Tierschutzfreundin bastelt herrliche kleine Verpackungen, die wir für unsere Tombola wirklich gut gebrauchen können. Sie sind wirklich wunderschön, absolut einmalig und gefallen allen, die sie bisher gesehen haben, sehr gut. Wir werden unsere kleineren Preise darin verpacken - es sind richtige Schmuckstücke! Ein ganz liebes Dankeschön geht an Karin!

Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an Martina H. und Angelika J., die uns die Hälfte ihrer Einnahmen aus ihrem Adventsmarkt im Niersteiner Altersheim gespendet haben!

 

17.12.2019

Wir hatten angekündigt, dass wir vor Weihnachten nochmal 1 - 2 Paletten mit Spenden zur Protectora Villena verschicken würden. Mittlerweile sind alle Sachen bei uns angekommen und Uwe hat schon vieles auf die Paletten gepackt. Es werden wohl 2 Paletten werden und so wie es aussieht, würden sie hoch voll werden. Wir freuen uns sehr darüber! Gleichzeitig freuen wir uns auch, dass nochmal Geldspenden für Spanien eingegangen sind, auch dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern! Die Spendenquittungen gehen euch in den nächsten Tagen zu.

 

16.12.2019

Jeden Tag bekommen wir jetzt Fotos und Dankesschreiben von unseren spanischen Kollegen. Der riesige LKW, gefüllt mit Unmengen an Futtersäcken, ist bis auf den letzten Krümel leergeräumt worden. Alle haben ihre Transporter vollgepackt und sind mit glücklichen Gesichtern nach Hause gefahren. Viele Organisationen haben weite Wege auf sich genommen und sind viele Stunden gefahren, um an das lebensrettende Futter zu gelangen. Jetzt ist alles verteilt und wir hoffen, dass alle ihre Schützlinge über den Winter bringen werden. Ich werde versuchen, euch nach und nach die Briefe der Organisationen zu übersetzen und die Fotos zu veröffentlichen.

Von Las Torres haben wir bisher nur Bilder bekommen:

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El Hocico:

"Wir möchten euch diese Nachricht senden:

Guten Morgen aus Spanien, hier ein paar Fotos von dem tollen Geschenk, das ihr unseren Hunden gemacht habt. Vielen Dank, dass ihr uns bei unserer schwierigen Arbeit, die wir für die Tiere machen, geholfen habt.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr ohne ausgesetzte Tiere.

Danke, danke, danke."

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Hier noch ein Dankeschön von Violet Lusher:

"Vielen Dank an die Tierhilfe Phönix e.V. für die fantastische Spende von Hundefutter für unsere Organisation. Was für ein wunderbares Geschenk zu Weihnachten, das hilft so viel. Vielen Dank auch an Katjeck Neumann und Angie Mccready. Segne euch alle. Wir wünschen Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest. Gott segne Euch alle."

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Ihr seht, dass eure Spenden genau dort ankommen, wo sie hin sollten. Leider sind jetzt fast alle Spenden abgegeben. Wir werden für ganz dringende Notfälle eine kleine Menge zurückhalten, sodass noch Spezialfutter für Welpen/Kitten, für Junghunde und Oldies vorhanden ist. Ansonsten ist jetzt erstmal alles unter die spanischen Organisationen verteilt worden.

Nochmals ganz herzlichen Dank an euch alle!

 

15.12.2019

Die Vorweihnachtszeit ist für viele ganz besonders stressig. So scheint es nicht nur dem Normalbürger zu gehen, sondern auch ganzen Behörden. Am Nikolaustag hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit den Herstellern von Glyphosat-Pestiziden die Zulassungen für ein weiteres Jahr gewährt. Sie gelten nun bis zum 15. Dezember 2020! "Die Zulassungen, die verlängert wurden, bestehen inhaltlich unverändert weiter", bestätigt das Bundesamt. Es gibt weder neue Auflagen noch wurde, wie vielfach gefordert, der Verkauf an Privatkunden reglementiert. Die Behörde nennt als Grund für die Verlängerung, und das muss man sich mal in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen, dass man es aus verschiedenen Gründen nicht geschafft habe, die Zulassungsanträge der Hersteller fristgemäß zu überprüfen. Nun müsse ungeprüft verlängert werden, denn den Unternehmen dürfe kein Schaden entstehe, so will es das Gesetz.

In Frankreich scheint man entweder fleißiger zu sein oder vielleicht einfach mehr Wert auf die Umwelt und die Gesundheit der Bürger zu legen. Blitzschnell wurden hier kürzlich 36 glyphosathaltige Produkte benannt, deren Gebrauch nach 2020 verboten sein wird. Das Verbot der Franzosen entspricht etwa drei Vierteln des 2018 verkauften Volumens, außerdem sollen vier weiteren Produkten die Zulassungen wegen unzureichender Daten zu Gesundheitsrisiken nicht erteilt werden.

Mir gefällt das Geschenk, das mir Frau Klöckner in mein Nikolausstiefelchen gepackt hat, überhaupt nicht. Tatsächlich komme ich mir mittlerweile veräppelt vor. Wir alle erinnern uns doch noch an den Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt, der trotz anders lautender Vorgabe in der entscheidenden Abstimmung plötzlich und gegen den Willen des Bundesumweltministeriums mit Ja stimmte. Wie Frau Klöckner mit dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Glyphosat-Ausstieg umgeht, haben wir jetzt gesehen.

Wer weiß, dass die aus neun Unternehmen bestehende "Glyphosate Renewal Group", dazu zählt auch der deutsche Konzern Bayer und die ChemChina-Tochter Syngenta, in dieser Woche in Brüssel einen Antrag auf Zulassungserneuerung des Wirkstoffs ab 2022 stellen, der kann sich denken, wie unsere Landwirtschaft in den nächsten Jahren aussehen wird. Wer dann noch glaubt, dass wir unsere Bienen, Vögel, Igel, Frösche, Falter usw. retten können, der muss blind auf beiden Augen sein. Mittlerweile gehen weltweit Menschen auf die Straße und demonstrieren, denn wir haben nur eine Erde - gibt es einen Grund, wieso gerade Politiker Probleme haben, das zu verstehen?

 

14.12.2019

Katja hat uns wieder einen Brief geschrieben den ich euch nicht vorenthalten will:

"Gestern konnte ich Dank der vielen lieben Spender und des unermüdlichen Einsatzes von Edith und Uwe wieder ganz viele Säcke Hundefutter aus Villena abholen. Wenn ich sage ich, ist das natürlich nicht richtig, denn an meiner Seite waren 5 starke Männer, die die Autos be- u. entladen und natürlich auch alles transportiert haben. Das ging so schnell, das ich kaum dazu gekommen bin Fotos zu machen. Vielen Dank deswegen auch an die starken Männer... Gleich nach dem Beladen hat Martin sich auf den Weg in das knapp 200 km entfernte Lorca (Murcia) gemacht und ca. 600 kg Futter zur Protectora Kanaan gebracht, die so dringend darauf angewiesen waren und die Freude war riesig.

Auch das Animal Sanctuary Rescue Center Barkinside in La Romana erhielt einen Teil der Futterspende. In diesem Center haben ca. 50 Hunde ein vorübergehendes, manchmal aber auch ihr Für-immer-Zuhause gefunden, denn sehr viele der dort lebenden Hunde sind Senioren bzw. krank. Dadurch sind natürlich die Kosten gerade für den Tierarzt, Medikamente und Spezialfutter extrem hoch. Die Freude und Erleichterung war unbeschreiblich, denn dieses Jahr ist das erste seit 4 Jahren, das sie sich gerade im Dezember und Januar keine Sorgen darüber machen müssen, wie sie alle Hunde satt bekommen. Sie freuen sich so, die Weihnachtszeit gemeinsam mit den Hunden ohne diese quälende Sorge zu geniessen.

Auf den Fotos sind einige Hunde, die in Barkinside leben und viele von ihnen haben erst dort wieder den Weg ins Leben gefunden, wie zum Beispiel Ronald, ein 3-jähriger Mastin, der zum Sterben auf einem Müllberg entsorgt wurde. Zum Glück wurde er noch rechtzeitig gefunden. Krank, dehydriert und auf 30 kg abgemagert kam er nach Barkinside. Mittlerweile ist Ronald ein gesunder, stattlicher Mastin mit einem Idealgewicht von 70 kg und seiner eigenen Familie. Auch Spartan und Arnie ging es kaum anders, beide wurden mit gelähmten Hinterbeinen gefunden und hätten alleine nicht überleben können. Die Prognosen waren schlecht, doch mit viel Liebe, Fürsorge, medizinischer Hilfe und Therapien haben es beide geschafft und können wieder laufen.

Genau wie Pudding, ein 12-jähriger, blinder und tauber Winzling, abgemagert und total verloren. Im Center wurde sie wieder aufgepäppelt und durch eine Operation kann sie zumindest auf einem Auge wieder sehen und die Kleine geniesst ihr Leben in vollen Zügen.

Vielen, vielen Dank an alle Spender, Edith und Uwe, das ihr das möglich gemacht habt.

LG Katja"

Barkinside 1

Barkinside 2

Barkinside

 

13.12.2019

Der riesige Truck, der die 32 Paletten Futter nach Villena gebracht hat, war schnell abgeladen. Das Futter wurde erstmal untergestellt und dann sofort an die bedürftigen Protectoras und natürlich auch an die kleinen Organisationen verteilt. Katja hat sich direkt versorgt und wird ab morgen schon wieder unterwegs sein und Futter verteilen. Von den ersten Organisationen haben wir schon ganz liebe Dankesschreiben und Fotos bekommen.

Die fleissigen Helfer beim beladen  Marisanti_79097986_441882880046853_5142789077111668736_n

Ich denke, dass spätestens morgen kein Krümel Futter mehr da sein wird. Leider haben wir nicht mehr zu verteilen, das war nun der absolut letzte Truck für 2019. Allerdings werden wir in den nächsten Tagen nochmal private Spenden bei uns daheim verpacken und dann vielleicht sogar noch vor Weihnachten 1 - 2 Paletten mit Hilfsgütern per Spedition in die Protectora Villena senden.

Wir können uns gar nicht genug bei all unseren Spendern bedanken - wie ihr seht, kommt alles zu 100 % bei den Tieren an! Wir wünschen euch einen tollen dritten Advent!

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12.12.2019

Uwe konnte die Spülmaschine davon überzeugen, ihren Dienst bei uns weiter zu übernehmen. Es ist zwischen den beiden unklar geblieben, wie lange sie noch einsichtig ist, aber so wie wir es sehen, wird sie noch minderstens über Weihnachten bleiben. Nun denn, dann wissen wir, was im neuen Jahr auf uns zukommen wird.

Ich möchte euch allen nochmal unsere Wunschliste beim Tierschutz-Shop ans Herz legen. Seit Anfang Dezember sind dort leider erst drei Spenden eingegangen. Wir nutzen diese Plattform seit längerer Zeit, um unser Partner-Tierheim in Villena sowie viele kleine Organisationen, die Katzen und Hunde betreuen, zu unterstützen.

In den letzten Monaten konnten wir enorm viele Futter- und Sachspenden nach Spanien schicken. Viele Tiere, die durch die schreckliche Flutkatastrophe ihr Dach über dem Kopf verloren hatten, konnten gerettet werden. Wir haben die Wiederaufbauarbeiten finanziell unterstützt und natürlich dafür gesorgt, dass großflächig Futter verteilt wurde. Wir denken, dass alle betroffenen Protectoras gute Chancen haben, ihre Tiere nun heil und gesund über den Winter zu bringen. Spätestens im Frühjahr 2020 werden wir wieder Futter für Welpchen/Kitten, für alte und schwache Tiere, für Mütter und kranke Hunde und Katzen benötigen. Deshalb sammeln wir schon jetzt über unsere Wunschliste beim Tierschutz-Shop. Es wäre toll, wenn ihr euch wieder daran beteiligen würdet.

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Wie unsere Pflegemutter Kerstin T. uns mitgeteilt hat, hat ihr Dauerpflegi Carlo (vorm. 'Toots') Schmerzen in seinem Kniegelenk. Er wurde jetzt erstmal mit Schmerzmitteln abgedeckt, aber natürlich müssen wir wissen, woher der Wicht die Probleme hat. Wir haben deshalb eine Spezialistin in Höhr-Grenzhausen gebeten, sich Carlo mal genauer anzusehen und eine Diagnose sowie einen Behandlungsplan zu erstellen. Drücken wir dem kleinen Mann mal ganz feste die Daumen, dass ihm keine OP ins Haus steht.

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11.12.2019

So wie erwartet, kam heute der erstmal letzte Futter-Truck für 2019 in der Protectora Villena an. 32 Paletten Futter für bedürftige Tiere, das ist schon eine riesige Menge!

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In den letzten Tage haben wir den größten Teil dieser Lieferung schon verteilt. Diesesmal bekommt die Protectora Ibi nochmal 4 Paletten mit Hundefutter, Marisanti hat uns mitgeteilt, dass die Protectora de animales Almohadillas Felices ca. 65 Hunde und 30 Katzen betreut und ebenfalls Hilfe braucht, auch hier werden wir mit einigen Paletten Futter aushelfen. Die Protectora de animales El Ocico hat ca. 80 Hunde zu versorgen, auch dort werden wir Futter spenden. Ca. 40 Hunde sind bei der Protectora de animales Puc Pec zu versorgen und auch die Protectora Equipo Bastet mit ca. 50 Katzen werden wir unterstützen. 50 Hunde leben auf der Protectora Las Torres, diese Hunde werden von uns ebenfalls sicher über den Winter gebracht.

Bestimmt erinnert ihr euch noch an unsere Tierschutzfreundin Bärbel Ahlers aus der Nähe von Elche. Sie hat uns immer geholfen, die Spenden, die in ihr Gebiet gingen, gerecht zu verteilen. Auch jetzt hat sie wieder 10 Paletten Futter von uns bekommen und sich bereit erklärt, die Verteilung zu übernehmen. Sie hat sich schon ganz herzlich für das tolle Weihnachtsgeschenk für die bedürftigen Tiere bedankt! Wir bedanken uns bei ihr für ihre unermüdliche Hilfe! Sobald wir Bilder von der Verteilung des Futters haben, veröffentlichen wir sie natürlich.

 

10.12.2019

Wer behauptet, dass der Blitz nicht zweimal an der gleichen Stelle einschlägt, liegt falsch. Jetzt hat es unsere Spülmaschine erwischt... ganz offensichtlich handelt es sich um eine ansteckende Krankheit! Noch habe ich die Hoffnung nicht ganz aufgegeben und solange Uwe noch mit seinem Werkzeugkoffer in der Küche residiert, besteht die Möglichkeit, dass die Spülmaschine wieder auf den rechten Weg findet und auch zukünftig ihren Job macht. Sobald Uwe flucht und das Werkzeug einpackt, dürfte sich zu dem kaputten Herd noch eine weitere Küchenmaschine gesellen.

In den letzten Tagen haben wir immer mal wieder Päckchen und Pakete mit Halsbändern, Decken, Leinen, Näpfen usw. bekommen. Für all diese Sachen bedanken wir uns ganz herzlich! Sie gehen mit der nächsten Palette nach Villena ins Tierheim. Heute kam zusätzlich noch ein Paketchen von Frau Bochtler an. Sie hat eine ganz besondere Begabung fürs Nadeln und so waren ganz tolle handgestrickte Socken dabei.

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Sie hatte eine Karte dazu gelegt und daraufhingewiesen, dass für Hundehalter dicke Socken ein MUSS seien. Recht hat sie und so bieten wir die Socken auf unseren Märkten und im Shop an. Wer also noch ein tolles Weihnachtsgeschenk für einen Hundehalter sucht, der kann sich jederzeit bei uns melden. Der Erlös der Socken geht natürlich zu 100 % an die Tiere!

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09.12.2019

Uwe hat einen neuen Herd gekauft. Auch wenn wir uns nie etwas zu Weihnachten geschenkt haben, jetzt haben wir ein ganz unverhofftes Paket bekommen. Leider recht teuer und auch nicht geschenkt!

Das Eine zieht das Andere nach sich und jetzt müssen wir uns auch noch von einem Teil unserer Töpfe und Pfannen verabschieden, wir haben jetzt einen Induktionsherd und da funktionieren die alten, nicht-magnetischen Teile nicht mehr. Früher waren Anschaffungen wie Herde eher ein langlebiges Vergnügen. Wir haben unser altes Modell nicht einmal 10 Jahre gehabt und auch, wenn man bedenkt, wieviele Hunde-Kekse wir schon gebacken haben, ich kann kaum fassen, dass ich in meinem Leben schon 5 Marken-Herde verschlissen habe. Ehrlich gesagt kommen dazu noch 5 Spülmaschinen, ungezählte Staubsauger, Mixer, etliche Fernseher, Receiver, Handys, einige Kühltruhen und Kühlschränke usw. Irgendwie erschreckend. Ich habe weder eine Idee, wo die Teile letztendlich abgeblieben sind - wir haben die jüngeren Geräte beim Wertstoffhof abgegeben - ob sie recycelt oder einfach nur auf einer Deponie zusammengeschoben wurden, wissen wir nicht. Kein gutes Gefühl! Ich wünsche mir Elektrogeräte, die länger als die Garantiezeit halten und ich wünsche mir, dass es sich rentiert, sie zu reparieren!

Je älter ich werde, desto mehr habe ich das Gefühl, dass die Menschheit in den letzten Jahrzehnten einiges falsch gemacht hat. Trotzdem scheint es unsere Politiker nicht besonders zu interessieren, mittlerweile gehen viele Menschen auf die Straßen, um zu protestieren. Überall wird darüber berichtet, geändert wird sehr wenig. Allerdings habe ich in den letzten Tagen immer mal wieder gelesen, dass manche Städte das Geböllere an Silvester verboten haben, außerdem haben einige Geschäfte sich bereiterklärt, keine Böller mehr zu verkaufen. Uns freut es, wir hoffen, dass sich dieser Trend durchsetzt und die Menschen lernen wieder Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen! Genau das ist es, was ich mir für 2020 wünsche!

 

08.12.2019

Wir hatten in den letzten Tagen schon anklingen lassen, dass wir nochmal eine Palette mit Hilfsgütern für Spanien packen möchten. Heute nun kamen einige tierliebe Spender bei uns daheim vorbei und haben jede Menge gut gefüllte Kartons abgegeben. Wir haben uns sehr darüber gefreut und werden, sobald es das Wetter erlaubt und wir eine Frachtmöglichkeit finden, die letzte Spenden-Palette für 2019 versenden. Ganz herzlichen Dank für eure tollen Futter- und Sachspenden, wir sorgen dafür, dass sie zu 100 % bei den Tieren ankommen!

Da wir vor Weihnachten keine Hundchen mehr vermitteln werden, ruht nun unsere Vermittlungsseite. So wie auch schon in den letzten Jahren werden wir keine 'Weihnachtsgeschenke' vermitteln. Ab Januar veröffentlichen wir dann unsere Schätzchen wieder und werden die Vermittlung unserer Hunde an liebevolle Familien wieder aufnehmen. Ich bitte dafür um Verständnis! Tatsächlich hatten wir bisher in jedem Jahr Anrufe und mussten Interessenten davon überzeugen, dass Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum gehören. Wir möchten hier ein ganz deutliches Zeichen setzen! Unsere Hunde sind alle bei privaten Pflegestellen untergebracht und wunderbar aufgehoben!

 

07.12.2019

An manchen Tagen läuft es nicht so, wie man sich das wünscht. Bei uns ist der Herd kaputt gegangen. Wie essentiell vier Herdplatten und ein Backofen sind, merkt man erst, wenn sie nicht mehr funktionieren. Gulli bekommt sein Futterchen gekocht, er mag seit Jahren nur Hühnerherzen oder -mägen, roh können wir sie ihm nicht verfüttern. Da der kleine Wicht keinerlei Änderungen in seinem Speiseplan akzeptiert, muss nun blitzschnell ein neuer Herd gekauft werden. Das ist etwas, was ich mir im Augenblick nicht unbedingt gewünscht habe, aber ändern kann ich es nicht. Es kommt immer anders als man denkt!

Überall ist alles weihnachtlich geschmückt und alle sind im Einkaufsfieber. Im Fernsehen werden Last-Minute-Geschenke angepriesen und ein großer Versandhändler garantiert, dass selbst am 23. Dezember bestellte Waren noch rechtzeitig zum Fest ankommen werden. Irgendwie ist mir diese wahnsinnige Geschäftigkeit in den letzten Jahren zu viel geworden. Jeder scheint nur noch mit sich zu tun zu haben, der Weihnachtsbaum muss noch geschmückt und das Essen muss besorgt werden. Alles soll wie aus dem Ei gepellt sein und davon zeugen, dass es uns gut geht. Natürlich muss für jeden das passende Geschenk besorgt werden, denn es sollen ja alle an der Bescherung glücklich und zufrieden sein.

Uwe und ich haben noch nie Weihnachten gefeiert, wir sind nicht religiös und haben die ruhigere Zeit zwischen den Feiertagen oft zum Renovieren genutzt. In diesem Jahr allerdings werden wir mit unseren Tieren die Ruhe genießen. Wir beobachten das ganze Treiben von außen und wünschen allen, dass die Weihnachtsfeiertage so ablaufen, wie man sich das vorgestellt hat. Ich hoffe, dass in diesem Jahr weniger Tiere geschlachtet werden, dass wir nicht weiterhin die Ressourcen von anderen verbrauchen, dass auch die Menschen, die niemanden mehr haben, nicht alleine sind. Ich wünsche mir Herzlichkeit, Liebe, Verständnis, Zufriedenheit für alle Erdbewohner und natürlich, dass ich in diesem Jahr niemandem das Gefühl gegeben habe, ihn vergessen zu haben. Wenn mir das in diesem Jahr etwas besser gelungen ist als 2018, dann ist einer meiner Wünsche in Erfüllung gegangen. Uwe und ich wünschen euch allen einen friedlichen 2. Advent.

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06.12.2019

Wir hoffen, dass euch der Nikolaus die Stiefelchen gefüllt und dabei natürlich auch die Vierbeiner nicht vergessen hat. Unsere Nasen haben heute ein Extra-Leckerli bekommen und dazu noch Unmengen an Karotten geschreddert. Die Pferde hatten heute ihren Impftermin und natürlich waren danach auch Karotten in ihren Trögen. Uwe und ich versuchen uns schon seit Monaten, alles Süße zu verkneifen und so haben wir uns auch heute beim Einkaufen kasteit. Tatsächlich fällt es mir wirklich schwer, an den ganzen Leckereien vorbeizugehen, aber solbald die Weihnachtszeit rum ist, muss ich mir wenigstens keinen Speck abtrainieren. Positiv denken ist angesagt!

Bei uns ist im Augenblick recht viel zu tun, der Jahresabschluss des Vereins steht an, die Spendenquittungen müssen verschickt werden und natürlich sind schon die ersten Planungen für 2020 in Arbeit. Wir möchten im Frühjahr, so wie wir es in den letzten Jahren auch immer gemacht haben, ein tolles Fest für alle Hundefreunde ausrichten. Wie immer werden wir eine Tombola haben und so schreiben wir die großen Firmen schon jetzt an und bitten darum, uns mit Tombolapreisen zu unterstützen. Ob es im nächsten Jahr wieder 1000 Preise sein werden, steht allerdings noch in den Sternen. Die Firmen haben ein immer knapperes Budget und wir bekommen immer mehr Absagen. Vielleicht kennt ja ihr noch nette Menschen, die unsere Tombola mit unterstützen wollen. Der Erlös geht wie immer zu 100 % an die notleidenden Tiere.

In den letzten 3 Wochen haben sich noch einige Futter- und Sachspenden für Spanien angekündigt. Wir werden versuchen, nochmal eine Palette mit Hilfsgütern in die Protectora zu verschicken. Wer also noch etwas mitschicken möchte, der muss es in den nächsten Tagen vorbeibringen.

Bestimmt erinnert ihr euch noch an das arme Rottweiler-Mädchen aus Alzey. Wir haben für die alte und krebskranke Hundedame gekämpft, die trotz schlimmer Minustemperaturen in einer ungeheizten Garage lebte. Das alte Mädchen wurde von der Besitzerin eingeschläfert und wir wurden verklagt. Es gab mehrere Gerichtstermine, das Veterinäramt wurden geladen und Zeugen mussten ihre Aussagen machen. Nun ist der ganze Spuk vorüber und wir können euch berichten, dass wir den Prozess gewonnen haben. So etwas ist immer nervenaufreibend und der Ausgang solcher Prozesse ist auch nicht immer absehbar. Wir sind allerdings froh, dass die Sache nun ausgestanden ist und wir in unserem Wissen, dass wir wir richtig gehandelt haben, bestätigt wurden. Trotzdem hoffen wir schon alleine wegen der armen Tiere, dass solche Prozesse die Ausnahme bleiben werden. Ganz klar muss allerdings sein, dass wir uns grundsätzlich nicht scheuen, für Tiere in die Bresche zu springen. Wenn es dazu einer gerichtlichen Klärung bedarf, so werden wir auch davor nicht zurückschrecken. Unsere Mitglieder haben uns während des Prozesses auf einer Welle des Verständnisses und des Wissens um die Notwendigkeit der Klärung getragen, alle waren auf unserer Seite und haben uns moralisch unterstützt. Dafür bedanken wir uns nochmal ganz herzlich!

 

05.12.2019

Manchmal geht es ganz schnell. Die Protectora Parraga, das Tierheim aus Murcia, das von einem anderen Verein abgewiesen und, obwohl 150 Hunde dringend Futter benötigten, nicht unterstützt wurde, hat sich bei uns gemeldet und heute schon drei ganz volle Paletten mit Futter abgeholt. Wir freuen uns sehr, dass Marisanti den Weg zu uns gefunden hat. Jetzt sind ihre Tiere erstmal versorgt und müssen keinen Hunger mehr leiden.

Wie ich heute erfahren habe, wird sich unser nächster, leider aber auch letzter Futter-Truck in der nächsten Woche auf die Reise nach Spanien machen. Wir denken, dass er noch vor dem 3. Advent ankommen wird. Dieses Weihnachtsgeschenk wird vielen Tieren das Leben retten. Wir hoffen aber auch, dass über unsere Wunschliste beim Tierschutz-Shop noch ganz viel gespendet wird und wir vielleicht im neuen Jahr nochmal einige Paletten Futter verschicken können.

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Ansonsten wäre unsere Spendenaktion für 2019 mit dem nächsten Truck erstmal beendet. In diesem Jahr haben wir über 140 Tonnen Futter und Hilfsgüter nach Spanien gefahren! Das ist einen unglaublich große Menge und ich kenne keinen Verein in Deutschland, der auch nur annähernd so viele Spenden verteilen konnte. Dafür können wir uns nur immer wieder bei euch bedanken. Ohne eure Hilfe wären nach der schrecklichen Flut-Katastrophe unglaublich viele Tiere gestorben, doch ihr habt so fleißig gespendet und es uns ermöglicht, das Futter in die Krisenregion zu fahren und dort gezielt zu helfen. Wie man an dem heutigen Beispiel des Tierheims in Murcia sieht, gibt es aber leider noch einiges zu tun. Wir sind überglücklich, dass wir so viel Hilfe anbieten konnten und auch, dass noch ein LKW unterwegs ist. Wir hoffen, dass wir die Tiere alle irgendwie über den Winter bringen können und beten, dass auch weiterhin Spenden eingehen werden. In diesem Sinne wünschen wir euch noch eine besinnliche und natürlich friedliche erste Rest-Adventswoche!

 

04.12.2019

Wie wir heute erfahren haben, sind in Spanien heute schon wieder Tierheime überschwemmt worden. Das Wetter hat sich verändert und so wie es aussieht, werden Italien, Griechenland, Frankreich und Spanien in Zukunft mit solchen Wetter-Katastrophen leben müssen. Was das für den Tierschutz bedeutet, ist noch für niemanden abzusehen, im Augenblick befürchten wir allerdings, dass wir nun doch nicht alle hungrigen Mäulchen stopfen können. Wir haben heute schon wieder eine neue Anfrage für eine Futter-Nothilfe aus Murcia auf den Tisch bekommen, natürlich werden wir auch dort helfen. Allerdings wird auch bei uns das Futter langsam knapp und mehr als das, was wir haben, können wir nicht verteilen.

Leider haben wir heute auch erfahren, dass es wohl in Spanien zu sehr unschönen Aktionen bei der Verteilung von Spenden kam. Natürlich betrifft das nicht die Tierhilfe Phönix oder unser Verteilungssystem, aber es erschreckt mich trotzdem, wenn ich höre, dass Tierheime, die dringend Futter gebraucht haben, abgewiesen wurden und man die 'eigenen Reihen' begünstigt hat, Futter gebunkert und die Not anderer einfach nicht gesehen wurde. Ich denke, dass das nicht im Sinne der Spender ist, deshalb haben wir uns nun entschlossen, unsere Fühler nochmal auszustrecken und den letzten Truck mit Futter, der in den nächsten Wochen nach Spanien rollen dürfte, den Tierheimen zur Verfügung zu stellen, die resigniert haben und sich wohl auch nicht mehr getraut haben um Futter zu bitten. Dass es selbst bei solchen Katastrophen immer wieder Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, mit anderen zu kooperieren, dass Spenden auf die Seite geschafft werden und Vetternwirtschaft, Begünstigung und Sichwichtigmachen die Oberhand gewinnt, sollte einfach nicht passieren.

Wir werden weiterhin alles, was uns gespendet wurde, an notleidende Tiere sowie zum Aufbau von zerstörten Tierheimen verwenden. Bedürftige werden niemals abgelehnt und wir verteilen so lange Futter und Hilfsgüter, bis alle Spenden aufgebraucht sind. Bei uns laufen alle Anfragen über meinen Tisch, die Verteilung geht über die Protectora und Katja versorgt in Eigenregie die kleineren Vereine, die oft nur Katzen und wenige Hunde betreuen. Wir haben noch nie Spenden verweigert oder Kollegen abgewiesen. Seid gewiss, dass das, solange wir Futter und Hilfsgüter haben, nicht passieren wird!

 

02.12.2019

Mittlerweile sind fast alle LKW, die Spenden in die Krisenregion bringen sollten, angekommen. Die Hilfsbereitschaft unserer Spender hat uns unglaublich stolz gemacht, hat sie doch gezeigt, dass wir unser Anliegen verständlich machen konnten und man uns wahnsinnig viel Vertrauen entgegenbringt. Dafür sind wir sehr dankbar und möchten deshalb natürlich auch regelmäßig darüber berichten, wohin die Spenden gegangen sind und wer sich alles dafür bedankt hat. Alle Bilder und Videos, die wir bekommen, leiten wir sofort an euch weiter. Wir möchten, dass jeder Spender weiß, dass alles zu 100 % bei den Tieren angekommen ist.

Die Protectora Villena hat uns nun ein wirklich herzergreifendes Video geschickt. Wir haben uns so sehr darüber gefreut und denken, dass es auch euch die Tränen in die Augen treiben wird. Ich bin sicher, dass auch manch einer 'seine' Spenden in dem Video wiedererkennen wird. Viel Spaß beim Ansehen!

 

01.12.2019

Man kann sich schönere Ort vorstellen als ein Krankenhaus, allerdings muss ich sagen, dass ich im KKM bisher wirklich gut aufgehoben bin. Alle sind nett und ich werde mit Erfolg wieder aufgepäppelt. Mein Venen sind leider winzig und so bin ich schon ganz blau verstochen, aber dafür kann ja keiner was. Das Essen ist relativ geschmacksfrei, da darf man nicht wählerisch sein. Alle, die vegetarisch leben, werden wissen, dass das die Auswahl nicht gerade vergrößert. Nach der ersten Cremesuppe habe ich mich gefragt, wie man es schafft, etwas zu kochen, das komplett geschmacksfrei ist. Trotzdem, alle Bemühungen um mich waren erfolgreich und so lebe ich in der Hoffnung, bald wieder nach Hause entlassen zu werden.

Ganz lieben Dank an alle, die mich angerufen, angeschrieben und mir nette Posts geschickt haben. Es ist schön zu wissen, dass man nicht alleine ist und viele in Gedanken bei einem sind. So wie Uwe schon angemerkt hat, muss ich jetzt etwas kürzer treten. Mein Lunge hat sich zwar wieder einigermaßen erholt, aber Husten und Schnupfen habe ich immer noch. Bis alles wieder ausgeheilt ist, werden noch einige Tage ins Land gehen. Uwe und ich werden versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten. Ob das tatsächlich klappt, werden wir sehen.

Die Tierhelfer Ingelheim (Melanie + Thomas) haben sich bereiterklärt, unsere schon seit längerem bestehende Kooperation weiter fortzuführen. Sollten also irgendwelche wichtigen Tierschutzfälle zu klären sein, könnt ihr euch gerne an sie wenden. Wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeitsweise von Melanie und Thomas und wissen, dass beide mit der gleichen Motivation und Einstellung arbeiten wie wir. Natürlich sind wir, so oft es geht, auch erreichbar! Danke für euer Verständnis!

 

30.11.2019

Nun bin ich doch im Krankenhaus gelandet, vielleicht ist es wirklich besser. Daheim kann sich Uwe nun in Ruhe um unsere Tiere kümmern und mit dem Haushalt und dem Garten hat er gerade genug zu tun, während ich in der Klinik in den besten Händen bin. Es ist immer ein komisches Gefühl, aus den eigenen vier Wänden geholt zu werden, aber meine Blutwerte waren plötzlich so schlecht, dass ich mich nicht mehr auf den Füßen halten konnte. Ein Grippe verschlimmerte die Situation noch zusätzlich. Nun liege ich seit 3 Tagen ganz brav im Bett, bekomme tolle Infusionen, öden Tee und sehr gewöhnungsbedürftiges Essen. Die Schwestern sind sehr nett und die Ärzte sorgen dafür, dass ich bestimmt bald wieder nach Hause darf. Also alles im grünen Bereich!

Da ich es gewohnt bin, täglich etwas zu schreiben, habe ich mir heute Papier und Stift besorgt und mal wieder mit der Hand geschrieben - tatsächlich mittlerweile sehr ungewohnt! Auch bei mir ist der Computer nicht mehr wegzudenken.

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Seit 2017 habe ich die Diskussion über Ferkelkastration verfolgt und es wundert mich sehr, dass die eigentlich schon für 2018 vorgesehene und jetzt auf 2021 verschobene Abschaffung der elenden Kastration kleiner, wehrloser Ferkelchen noch immer alle Merkmale eines miesen Kompromisses trägt. Denn die Kastration bleibt zukünftig ja erlaubt, es ändern sich nur die Rahmenbedingungen, und zwar - man kann es sich schon denken - nicht gerade zum Vorteil der kleinen Schweinchen. Ab 2021 dürfen dann die Bauern, denen es einfach zu teuer ist, einen Tierarzt zur Ferkelkastration zu rufen (immerhin für 3 € pro Ferkel), selbst zur Narkose und zum Skalpell greifen. Da wird der Schweinebauer zum Anästhesisten und Chirurg! Und mit einem schnell vom Ministerium entworfenen Regelwerk namens 'Ferkelbetäubungssachkundeverordnung' hat das dann auch seine Richtigkeit! In 12 Stunden mit anschließendem Praxisteil erlernt Bauer dann das, was laut Tierschutzgesetz ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraussetzt. Da fagt man sich, ob das Schwein als Nutztier so wenig wert hat, dass man bei ihm Dinge ermöglicht, die nicht einmal im Tierversuch erlaubt sind!

Soll demnächst Narkosegas in den Ställen gelagert werden? Isofluran gehört niemals in die Hände von Laien. In der Schweiz empfielt die 'Gesellschaft schweizer Tierärztinnen und Tierärzte' (GST) ihren Mitgliedern das Narkosemittel Isofluran, das bei der Ferkelkastration verwendet wird, weder zu verschreiben noch abzugeben. Es geht hier ganz klar um das Tierwohl. Die chirurgische Kastration gilt als überholt und die Impfung als sicherer Weg, um Fleisch ohne Ebergeruch zu produzieren. Bei der chirurgischen Kastration unter Inhalationsnarkose wird das Ferkelchen erstmal geringer belastet, allerdings müssen Schmerzmittel verabreicht werden. Isofluran belastet außerdem die Umwelt und das Klima. Es sei ein Treibhausgas und um ein mehrfaches klimawirksamer als CO2.

Nun denn, ganz offensichtlich sind uns nicht nur die Schweizer um ein ganzes Stück voraus, etliche Länder, darunter Schweden, Belgien und Brasilien, haben die Impfung von Ebern schon millionenfach erprobt. Sie gilt als unbedenklich. Hierzulande ist sie beim Verbraucher unbekannt. Da fragt man sich doch tatsächlich, wie so das so ist.

Der Impfstoff schafft es, das Immunsystem so auszutricksen, dass es die eigenen Geschlechtshormone unterdrückt. Der Eber ist mit zwei kleinen, völlig ungefährlichen Pieksern zum Kastraten geworden. Dass diese Methode die weitaus billigere ist und dazu noch schmerzfrei für das Tier, ist unstrittig. Wieso sie bei uns nicht zum Einsatz kommt, kann ich nicht nachvollziehen. Hier wurde einiges verpasst. Statt merkwürdige 'Tierwohl-Labels' zu erfinden, wäre es sinnvoll gewesen, dem Verbraucher zu erklären, wie eine solche Impfung funktioniert. Denn tatsächlich ist es einfach zu verstehen und Angst vor 'Hormon-Schweinen' braucht sowieso niemand zu haben! Beim Eber wird im Hypothalamus das Gonatropin-Releasing-Hormon (GnRH). Es stimuliert die Bildung von Testosteron in den Hoden. Steigt der Testosteronspiegel, entsteht als Abbauprodukt Androstenon. Dies ist der Stoff, der für den typischen Ebergeruch mitverantwortlich ist. Bei der Impfung wird ein dem GnRH ähnlicher Stoff injiziert, der Körper reagiert mit der Bildung von Antikörpern, diese blockieren die Testosteronbildung und schon ist der Ebergeruch unterbunden. Also weder eine gefährliche, noch teure oder gar für das Tier schmerzhafte Methode. Dazu millionenfach erprobt! Kann mir bitte mal jemand erklären, wieso sich das bei uns noch nicht herumgesprochen hat!?

Wenn ich mir nur vorstelle, dass unsere Bauern, die, trotz Massensterbens von Insekten und Kleintieren in Feld und Flur, alleine wegen ihres unter Umständen entgangenen Gewinns nicht bereit sind, auf Herbizide, Pestizide und dem massiven Einsatz von Glyphosat zu verzichten, zukünftig auch noch mit Isofluran hantieren dürfen und sie statt Tierärzten als Anlernkräfte Tiere kastrieren, dann frage ich mich wirklich, wie dass passieren konnte, liebe Frau Ministerin Klöckner!?

 

29.11.2019

Ein weiterer Futtertransport vom Tierschutz-Shop ist in Villena angekommen! Die Spanier können ihr Glück kaum fassen... kaum wurde das 'alte' Futter verteilt, schon ist das Lager wieder prall gefüllt!

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28.11.2019

Solange es meiner Frau nicht so gut geht, werde ich versuchen, euch auf dem Laufenden zu halten. Wir hoffen, dass sie sich in ein bis zwei Wochen wieder besser fühlt. Ganz herzlichen Dank für die vielen lieben Genesungswünsche, ich habe sie ihr ausgerichtet und sie hat sich sehr darüber gefreut!

Es hat sich die Protectora in Cieza für unsere Spenden bedankt. Sie konnten einen ganzen LKW voll Futter und natürlich auch Sachspenden mitnehmen. Hier die Übersetzung ihres Schreibens für euch:

"Wir möchten uns bei der Tierhilfe Phonix bedanken, die zwei Paletten Futter für unsere Hunde, Pastetenfutter für die Katzen, Hundehäuser und Liegeflächen gespendet hat.

Sie wissen nicht, was diese Hilfe für uns bedeutet, dank Ihren Spenden, kommen wir wieder voran, DANKE!"

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Weiterhin hat uns die Protectora einen Dank von Vicen weitergeleitet. Man bedankt sich erstmal bei der Protectora, die das Futter freigegeben hat und dann natürlich bei allen Spendern.

"Hallo Mädels.

Ich möchte mich bei euch für die große Menge Futter für Hunde und Katzen bedanken, die ihr mir gegeben habt.

Ich möchte mich auch bei der Tierhilfe Phonix bedanken, der Vereinigung, die diese große Menge an Futtermitteln von sehr guter Qualität gespendet hat.

Im Folgenden beschreibe ich, was ich erhalten habe. Wie Sie sehen, ist der Van voll.

24 Premium Plus Futtersäcke a 15 kg
14 Premium Säcke ohne Getreide a 12,5 kg
4 Packungen a 12 Dosen von 1.230 g
11 Packungen a 6 Dosen von 400 g

17 Packungen Katzenfutter mit 6 x 200 gr.
5 Kisten mit Katzenfutter

Nochmals vielen Dank. Ich freue mich, dass ich mich immer auf Ihre materielle und moralische Hilfe verlassen kann.

Eine Umarmung"

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Dieser Dank geht natürlich an euch! Ihr habt über den Tierschutz-Shop jede Menge Futter gespendet und bei uns immer wieder Sachspenden abgeliefert. Jetzt kommt es den Tieren und Tierheimen, die alles verloren haben, zugute!

Gleichzeitig haben wir gesagt bekommen, dass nun auch die letzten drei Paletten mit Futter und Sachspenden, die wir vor einiger Zeit schon in die Protectora verschickt haben, endlich angekommen sind.

Für morgen hat sich ein weiterer Futter-Truck vom Tierschutz-Shop angekündigt, so dass wieder 32 Paletten Futter das Lager der Protectora Villena auffüllen werden.

LG Uwe

 

27.11.2019

Heute fällt das Tagebuch schon wieder aus. Es hat mich voll erwischt, ich bin krank und kümmere mich jetzt erstmal um mich selbst. Sorry...

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25.11.2019

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Nachdem ich euch von Dabi und Saria berichtet habe, ist es jetzt an der Zeit, unseren süßen kleinen Patxi vorzustellen. Das Bübchen ist ein ganz zarter und sehr hochbeiniger, kleiner Pinscher-Mix. Patxi bezaubert jeden sofort, er ist absolut verträglich und super lieb, leider haben sich bisher fast immer nur die falschen Interessenten für ihn gemeldet. Ich finde es schon sehr merkwürdig, wenn ich namenlose Zuschriften bekomme, in denen ich gefragt werde, ob wir Vorkontrollen machen würden - denn in diesem Fall sei man nicht mehr interessiert. Andere sind den ganzen Tag nicht daheim und wollen Patxi 10 Stunden in der Wohnung alleine lassen. Ein Katzenklo soll verhindern, dass er die Wohnung verdreckt...

Unser Hundchen ist zwar klein, aber Patxi ist ein Hund. Der Wicht hat die gleichen Bedürfnisse, die ein großer Hund auch hat und natürlich möchte er spazierengehen und mit anderen Hunden toben. Wir vermitteln keine Spielzeuge für Möchtegern It-Girls oder Hündchen als Spielkameraden für Kleinkinder. Solche Zuschriften und Anrufe mit ähnlichen Inhalten bekommen wir fast täglich. Mittlerweile reagiere ich darauf recht deutlich, vielleicht werden es die betreffenden Damen und Herren irgendwann verstehen, wenn sie die geistige Reife erreicht haben, ab der man in der Lage ist, die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen. Ein Kind zu haben ist, so wie ich leider festgestellt habe, kein Kriterium, auch einen Hund von uns zu bekommen.

So schlimm sich das anhört, es ist leider die Realität. Manchmal habe ich das Gefühl, unsere Hunde vor manch einem Interessenten regelrecht schützen zu müssen. Ich denke allerdings, dass es vielen Tierschutzvereinen so geht und deshalb ist es mir unverständlich, dass es bei manchen Kollegen wohl Schule macht, dass Hunde mittlerweile 'zur Probe' abgegeben werden. Lebewesen auszuleihen und bei Nichtgefallen wieder zurückzunehmen ist mir absolut fremd und so etwas wird es bei uns niemals geben. Bei uns hat jeder Interessent alle Zeit der Welt, sich das betreffende Hundchen anzusehen, wir begrüßen es, wenn er mehrfach den Kontakt sucht und sich nicht ad hoc entscheidet. Wir werden aber niemals Hunde zum Ausprobieren mitgeben! Jeder, der sich für ein neues Familienmitglied entscheidet, muss wissen, dass es eine gewisse Zeit dauern kann, bis sich alles perfekt eingespielt hat. Wer diese Zeit nicht hat und sie auch seinem Tier nicht geben möchte, wer nichts mit ihm zusammen erarbeiten will und nicht bereit ist, einen neuen Familienmitglied den Raum zu geben, den es braucht, der ist bei uns komplett falsch.

Wir haben in den letzten Jahren viele Hunde in neue und wirklich tolle Familien vermittelt und wir wissen, dass auch für Patxi irgendwann die richtigen Menschen anrufen werden. Bis dahin ist der süße Knopf bei seiner Pflegefamilie bestens aufgehoben.

Wer also denkt, dass bei Patxi irgendetwas nicht in Ordnung sein müsste, weil er noch nicht vermittelt ist, der ist auf dem Holzweg. Bisher hatte er einfach noch nicht die richtigen Interessenten - wobei ich natürlich erwähnen muss, dass einige auch einfach zu weit weg wohnten und wir unsere Vorkontrollen nur im Umkreis von max. 100 km machen!

 

 

24.11.2019

Heute ist wieder ein großer und mit 32 Futterpaletten beladener Truck auf die Reise nach Spanien gegangen. Wir denken, dass er noch in dieser Woche sein Ziel erreichen und das Lager der Protectora wieder auffüllen wird. Über 22 Tonnen Trockenfutter werden dafür sorgen, dass ganz viele hungrige Mäulchen wieder regelmäßig gefüttert werden können und sich die kleinen Bäuchlein füllen! Man muss sich diese Menge an Futter einfach nur mal vorstellen. Das sind tatsächlich fast 1500 Futtersäcke mit 15 kg Inhalt! Eine großartige Leistung und eine riesige Hilfe, die tatsächlich über die Futternothilfe des Tierschutz-Shops für die Flutopfer gesammelt wurde! Ein ganz großes Dankeschön an alle Spender und natürlich an den Tierschutz-Shop, der diese Nothilfe für die Hunde und Katzen des Krisengebiets initiiert hat! herz2

 

23.11.2019

Uwe hatte heute ein ganz besonderes Erlebnis, das er zum Glück sogar noch mit dem Handy filmen konnte. Auf unserer Pferdeweide tummeln sich viele Vögel, schon oft haben wir Krähen, Eichelhäher und Tauben beobachtet, die sich an den Futterresten unserer Pferde verpflegen. Noch nie war ein Vogel allerdings so zutraulich wie die junge Elster, die Uwe das Futter sogar aus der Hand pickte. Hier das Video.

Wir wissen nicht, ob sie von jemandem aufgezogen wurde und deshalb so mutig ist, wir hoffen jedenfalls, dass sie niemand einfängt und ihr, gerade weil sie so zutraulich ist, die Freiheit nimmt. Es ist ein wunderschönes Gefühl von einem freien, wilden Tier besucht zu werden und natürlich werden wir sie genauso wie alle anderen Vögel auch gerne mitfüttern. Unsere Pferde lassen sowieso immer etwas übrig und ganz sicher werden wir jetzt auch immer noch ein Extra-Leckerchen für die hübsche Elster mitnehmen.

 

22.11.2019

Wir haben in den letzten Tagen ganz viele liebe Briefe von den unterschiedlichsten Refugios bekommen. Mit euren Spenden konnten wir an so vielen Stellen helfen und nun trudeln von überall her die Dankesbriefe ein. Der erste ist vom Refugio Perros Villamalea gekommen, aber ich werde euch alle Briefe so gut ich das kann übersetzen!

Dieses Dankeschön geht an alle Tierfreunde, die Futter und Hilfsgüter für die Opfer der Flut an Spaniens Ostküste gespendet haben!

"Liebe Mitstreiter:

Vielen Dank, dass Sie für uns gespendet haben, für uns ist es eine große Hilfe, da wir nur über sehr begrenzte Mittel und Ressourcen verfügen. Obwohl es sich um kleine Dörfer handelt, ist die Anzahl der verlassenen Tiere, die wir sammeln, sehr hoch. Oft ist es schwierig, alle Ausgaben, die wir vor uns haben, in den Griff zu bekommen. Ich denke, wir schaffen es durchschnittlich 50 Hunde zu füttern.

Wir bedanken uns bei der Organisation Tierhilfe Phönix. Hoffentlich helfen mehr Menschen wie sie.

Vielen Dank von all unseren Freiwilligen, ich sende Ihnen einige Bilder von den Freiwilligen, die Sack für Sack alles heruntergeladen haben. Auf den Fotos können Sie Sacha sehen. Er hat sich ins Lagerhaus geschlichen.

Eine riesige Umarmung von Villamalea

Refugio Perros Villamalea."

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Gleichzeitig erreichte uns ein Schreiben von Rescate Amigos Perludos:

"Guten Morgen,

im Namen des gesamten Teams Rescate Amigos peludos möchten wir uns bei allen bedanken, die mit diesem Beitrag finanziell geholfen haben. Und an Tierhilfe Phönix für die Spende von Futtermitteln. Wir bedanken uns sehr für Ihre Hilfe, um das Tierheim so schnell wie möglich für die Hunde vorzubereiten.

Sobald alles fertig ist, senden wir Ihnen Fotos, damit Sie sehen können, wie es aussieht.

Ich hoffe, weiterhin zusammenarbeiten zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Rescate Amigos Perludo"

Auch von den Cuatro Patas Jumilla ist mittlerweile ein Schreiben für alle unsere Spender eingegangen! Ich habe es euch so gut es ging übersetzt!

"Hallo! Wir möchten der Tierhilfe Phönix für die Spende von Futtermitteln danken, die wir diesen November erhalten haben. Im Namen unserer über 100 Hunde und 30 Katzen, vielen Dank für diese Spende. Gegenwärtig haben wir viele Tiere in unserer Obhut, und wir schätzen, dass sie mit dieser Futtermenge bis zum Frühjahr des nächsten Jahres 2020 fressen können. Und zusätzlich denke ich, dass wir mit diesem Geld, das wir für den Kauf sparen werden, Veterinärrechnungen, die schon lange liegen, bezahlen können. Da alle Veterinärkosten der ausgesetzten Tiere in unserer Stadt mit 25.000 Einwohnern von uns gedeckt werden, sind wir auf die Hilfe der Menschen angewiesen. Das Futter hilft also nicht nur, die Tiere für mehrere Monate zu füttern, sondern es ermöglicht uns auch, Geld für Operationen, Spezialmedikamente und Spezialfutter für kranke Tiere bereitzustellen. Wir haben Tiere mit allen Arten von Krankheiten, auch kleine Welpen und sehr alte Hunde, die seit vielen Jahren im Tierheim sind.

Die Arbeiter im Tierheim sagen, dass die Hunde das Futter wirklich gemocht haben und dass es anders und besser ist als das, was sie bisher gefressen haben. Sie scheinen glücklicher zu sein. Wir wissen nicht, wie wir uns bei Ihnen für diese großartige Spende bedanken sollen, die uns und den Tieren so sehr helfen wird. Es war ein Weihnachtsgeschenk im Voraus. Auf Facebook, Instagram von Cuatro Patas Jumilla, können Sie mehr über die Tiere sehen, die wir pflegen.

Danke schön!

Cuatro Patas Jumilla!"

Und hier noch ein Brief von der Asociation Protectora de Animales SALVANOS:

"Das gesamte Essen und die Ausrüstung der in Villena gesammelten Spende wurden bereits verteilt. Jetzt versuchen wir, die Arbeit wieder aufzunehmen und die Notunterkünften zu reparieren. Über diese Links können Sie auf unserer Website die Veröffentlichung der Sammlung und Lieferung von Lebensmitteln und Ausrüstungsgegenständen für die von den Überschwemmungen vom 13.09.19 betroffenen Tiere einsehen:

http://salvanos.es/articulo-192-donativo-de-la-asociacion-tierhilfe-Phönix-y-reparto
http://salvanos.es/noticia-193

Ich habe auch einige Bilder der beiden mit Spenden beladenen Transporter und der Besatzung beigefügt. Mehr als 200 Tiere im Tierheim können nun garantiert eine Zeitlang gefüttert werden. Zudem 18 Hunde und Katzen, deren Familien alles verloren haben und die sie nicht füttern konnten, außerdem werden fast 70 umgesiedelte Katzen in Katzenkolonien gefüttert... alles das war Dank dieser Spende möglich, und alles ist von unschätzbarem Wert.

Bitte übermitteln Sie den Spendern die tiefe Dankbarkeit aller freiwilligen Helfer, sowohl derer, die sich um die Unterkünfte kümmern, als auch derer, die für die Katzen-Kolonien verantwortlich sind. Vielen Dank für die Hilfe, die uns neben der Fütterung und dem Schutz der Tiere die Kraft gegeben hat, diese Katastrophe zu überwinden.

Dankeschön und Grüße

SALVANOS"

Und hier noch ein Dankeschön von Asociación protectora Por Un Amigo Fiel!

"Vom Verein Por un amigo fiel de Abarán möchten wir uns bei Tierhilfe Phönix für die Spenden bedanken, die wir von Ihnen erhalten haben. Jedes Tier und jeder Freiwillige umarmt dich! Ihr wisst nicht, was ihr uns Gutes getan habt und wie gut es uns deshalb ergangen ist.

Wir haben nicht genug Worte, um Ihnen für Ihre Hilfe und Unterstützung zu danken.

Für alles stehen wir zu Ihrer Verfügung.

Grüße und nochmals DANKE!"

Ich habe die Briefe so gut es ging übersetzt. Wer mit dem Herzen liest, versteht ganz sicher, was uns alle unsere spanischen Kollegen sagen wollten. Wir freuen uns sehr, dass unsere Hilfe so schnell ankam und tausende Tiere diese schreckliche Katastrophe überlebt haben. Ohne die vielen Tierfreunde, die unermüdlich gespendet haben und dafür sorgten, dass ein LKW nach dem anderen, voll beladen mit Hilfsgütern und Futter, ins Krisengebiet fahren konnte, hätten unendlich viele Tiere ihr Leben verloren. Mit euerer Solidarität habt ihr den vielen spanischen Helfern wieder Mut gemacht und ihnen gezeigt, dass sie nicht alleine sind. Keiner hat aufgegeben, alle arbeiten weiter und werden auch zukünftig den armen und verlassenen Tieren in Spanien zur Seite stehen. Dass wir zusammen unglaublich viel erreichen können, das haben wir während dieser Aktion gesehen. Ihr seit einfach toll und es bleibt uns nur ein Wort für all eure großartige Hilfe! Von Herzen DANKE und fühlt euch alle ganz lieb gedrückt!

 

21.11.2019

Außer der süßen Saria, von der ich euch gestern berichtet habe, ist noch unser kleiner Spitz Dabi in der Vermittlung. Dabi hat sich mittlerweile toll akklimatisiert und wartet auf sein neues Zuhause. Er ist ein lieber kleiner Hund, der offensichtlich früher als Einzelhund gelebt hat. Es macht ihm nichts aus, auch jetzt wieder als Prinzchen vermittelt zu werden, er kann aber auch gerne ein Zweithund werden. Wir haben nach Dabis Zahnsanierung sein Alter auf ca. 4 - 5 Jahre geschätzt, laut seinem Pass ist er erheblich jünger. Wir denken, dass Dabi kein allzugutes Futter bekommen hat und da niemand auf seine Beißerchen geachtet hat, hat er nun 5 weniger.

Die Zuschriften, die wir daraufhin bekommen haben, waren wirklich lieb. Jeder sorgte sich darum, dass Dabi jetzt ja wohl nicht mehr richtig essen könnte. Das ist natürlich nicht so. Ein Hund hat 42 Beißerchen  (Oberkiefer: 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 12 Backenzähne. Unterkiefer: 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 14 Backenzähne) , das sind 10 Zähne mehr als der Mensch hat und wenn 5 davon fehlen, dann stört das überhaupt nicht. Schlechte Zähne im Gebiss zu lassen, ist hingegen nicht ungefährlich, denn manche Bakterien sind herzgängig und können so ein armes Tierchen richtig krank machen. Deshalb ist es immer wichtig, auf die Zahngesundheit unserer Lieblinge zu achten.

Bei Dabi bewirkte die Zahnsanierung eine absolute Wesensveränderung. Der arme Kerl hatte wohl böse Schmerzen und wurde nach dem Sanieren des Gebisses erst richtig munter. Er ist ein wirklich nettes und fröhliches Kerlchen, dass einer Familie bestimmt viel Spaß bereiten kann. Für Dabi wünschen wir uns eine familiäre Umgebung, ein Garten wäre toll und natürlich Menschen, die Spaß daran haben, den kleinen Wicht richtig zu verwöhnen. Sein Fellchen sollte regelmäßig gekämmt werden, auch wenn es recht unempfindlich scheint. Es war arg verfilzt, als er zu uns kam. Dabi genießt diese Fellpflege sehr, denn er mag es, wenn man ihn betüttelt und sich Menschen um ihn kümmern. Der kleine Kerl dankt jede Zuwendung mit all seiner Zuneigung - er ist ein richtiges Engelchen! Hoffen wir mal, dass sich seine neuen Menschen bald bei uns melden werden!

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20.11.2019

Nachdem Saria nun schon einige Zeit bei uns ist, wird es Zeit, über ihre Entwicklung zu berichten. Die kleine Maus wurde als Pinscher-Mix von der Protectora zu uns geschickt. Sie hatte massive Probleme in der Zwingeranlage und absolut keine Chance auf eine Vermittlung. Wir hatten uns deshalb entschlossen, der kleinen Maus eine Chance zu geben und sie zu uns nach Deutschland zu holen. Hier sollte sie bei einer unserer erfahrenen Pflegestellen untergebracht werden, um überhaupt erstmal herauszufinden, was mit dem Seelchen los ist. Zu Renate und Gabi kam ein Hundchen, das sich draußen ganz schnell zurecht fand und auch an der Schleppleine völlig entspannt und mit viel Spaß mit den anderen Hunden mitlief, im Haus allerdings viele Ängste hatte. Saria schienen alle Abläufe im Haus fremd zu sein und ganz schnell merkten wir, dass sie wohl noch nie in geschlossenen Räumen leben durfte. Für Saria war das, was für unsere Hunde ein sicherer Rückzugsort ist, eine große Belastung. Alles war ihr fremd und so verkroch sie sich erstmal und sah sich alles aus sicherer Entfernung an. Dass man hier nichts erzwingen kann, ist klar und dass alles seine Zeit braucht, das wissen alle, die sich mit Hunden, die eine Vorgeschichte haben, auskennen.

Renate und Gabi merkten dann bei genauerem Betrachten der hübschen kleinen Nase auch ganz schnell, dass unsere süße Saria zwar bestimmt etwas Pinscherblut in sich trägt, der Rest allerdings wohl ein Jagdterrier sein könnte. Sie ist ca. 2 Jahre alt, ob sie jemals zur Jagd eingesetzt wurde, wissen wir nicht, allerdings ist sie jagdlich interessiert und auch an der Schleppleine findet sie problemlos eine Spur, die sie ohne Leine wahrscheinlich gerne verfolgen würde. Sie ist eine ganz liebe und absolut verträgliche Hunde-Dame, die auf der Pflegestelle schon viel gelernt hat und natürlich auch von der Anwesenheit der anderen Hunde profitiert. Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis sie ganz locker geworden ist, aber der Anfang ist gemacht und sie befindet sich auf dem richtigen Weg. Renate und Gabi gehen ganz liebevoll, aber auch konsequent mit ihr um, sie wird an alles Neue herangeführt und lernt es zu bewältigen. Nur Trösten und Bemitleiden bringt hier nichts, denn Saria muss vieles lernen, was andere Hunde schon im Welpenalter mitbekommen haben. Das ist für sie anstrengend und auch eine große verantwortungsvolle Aufgabe für die Pflegemütter.

Wir wissen ganz genau, wieviel Liebe, Arbeit, Zeit und auch Nerven es kostet, einen jungen Hund so aufzubauen, dass er ruhigen Gewissens vermittelt werden kann. Noch ist Saria nicht ganz so weit und natürlich lassen wir ihr alle Zeit, die sie braucht, um ein souveräner und angstfreier kleiner Familienhund zu werden.

Bis jetzt können Renate und Gabi allerdings schon einige Erfolge verkünden. Saria hat schon längst gemerkt, dass ihr im Haus nichts passiert und dass es wunderschön ist, gestreichelt und verwöhnt zu werden. Auch die Stubenreinheit ist kein Fremdwort mehr und so begleiten wir die kleine Hündin nun noch so lange, bis wir jemanden gefunden haben, der den weiteren Weg mit ihr zusammen gehen will. Die Pflegemütter nennen sie übrigens Motte - sie schwirrt wie eine kleine Motte im Haus herum... ist das nicht süß?

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19.11.2019

Wir bewegen uns mit großen Schritten auf Weihnachten zu. In einem Monat ist es schon so weit, dann steht bei vielen Familien der Weihnachtsbaum in der Stube und alles ist festlich geschmückt. Der Weihnachtsbraten, der dann serviert wird, weiß heute noch nichts von seiner Bestimmung und die Kinder, die heute noch die süßen Lämmchen streicheln, wissen wohl kaum, dass sie schon bald für uns geschlachtet werden.

Ich bin bestimmt niemand, der einem anderen etwas missgönnt und noch viel weniger bin ich ein Aktivist, der jedem seine vegane Überzeugung aufs Auge drücken will. Trotzdem würde ich mir gerade an Weihnachten etwas mehr Nachdenklichkeit und Empathie wünschen, statt sinnlosen Konsumierens und hemmungsloser Völlerei. Die Zeiten, in denen es toll geklungen hat davon zu erzählen, dass man sich so überfressen hat, dass man über die Weihnachtsfeiertage 3 Kilo mehr auf die Waage brachte, sind vorbei. Wir leben in einem Zeitenwandel. Es ist wichtig, mit Verstand zu konsumieren, es geht nicht um Masse, sondern um Qualität.

Wer Fleisch isst, sollte sich über die Herkunft und die Lebensbedingungen des Tieres im Klaren sein, gerade an Weihnachten, dem Fest der Liebe, macht es keinen Sinn, alles, woran man sich das ganze Jahr über gestört hat, nun plötzlich über Bord zu werfen. Wer auch nur einmal einen Kommentar zu schrecklichen Schlachtszenen abgegeben hat oder sich über Käfighaltung oder Ähnliches äußerte, der kann jetzt nicht genau dieses Fleisch in Mengen kaufen und seiner Familie oder seinen Freunden als Weihnachtsbraten auf den Teller packen. Gleiches gilt natürlich auch für die Geschenke. Bitte denkt daran, dass eine Daunenjacke oft mit furchtbarem Leid von Tieren bezahlt wird, das gilt genauso auch für Fellkragen, Fell-Bommeln als Schlüsselanhänger oder auf Wollmützen. Bitte achtet darauf, dass die Geschenke, die ihr für eure Lieben aussucht, nicht mit Kinderarbeit bezahlt wurden oder anderen schon in der Produktion geschadet haben.

Solche Geschenke sind nicht nachhaltig und machen nur kurzzeitig Freude - eben nur so lange, bis dem Träger bewusst wird, dass das Geschenk Leid in sich trägt. Bitte denkt bei allem, was ihr kauft, auch an die, die es hergestellt haben und/oder an die, die ihr Leben dafür geben mussten. Ihr habt es in der Hand, viele würden sich eher über ein paar schöne Stunden mit euch freuen als über ein Geschenk, das ohne nachzudenken im Vorbeigehen noch mitgenommen wurde.

Wir alle wissen nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt - nutzt sie so, dass ihr stolz darauf sein könnt. Es geht nicht darum, den dicksten Braten und die meisten Geschenke zu haben, es geht darum, Liebe, Zuneigung und Verantwortung zu zeigen, eben die positiven Eigenschaften einer Menschengesellschaft, inklusive ihrer Tiere, in den Vordergrund zu stellen. Vielleicht gelingt es uns in diesem Jahr ein wenig besser - arbeiten wir daran!

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18.11.2019

Hier der zweite Teil von Katja's Bericht über das Verteilen eurer Spenden:

"Die nächsten Spenden gingen nach Muro de Alcoy zur Rescue Finca Rosa. Schon vor dem schweren Unwetter, welches das Center schwer getroffen und fast alles zerstört hat, war der Umzug des Centers an einen neuen Standort ohne Nachbarn und mit mehr Platz für die Tiere in Vorbereitung. Durch das Unwetter musste der Umzug schneller als vorgesehen realisiert werden, auch wenn noch nicht alle Gehege u.v.a.m. fertiggestellt waren, was das ganze noch schwieriger machte. Mittlerweile sind alle Tiere auf dem neuen Gelände und jeden Tag wird daran gearbeitet, dass alle Tiere schnellstmöglich eine geeignete, sichere und ausreichend grosse Unterkunft bekommen.

In diesem Center leben ca. 100 Tiere - Katzen, Hunde, Bella das Schaf und einige andere Tiere. Die meisten der Tiere, die dort betreut werden, sind alte, kranke, nicht sozialisierte und auch einige Hunde, die für Hundekämpfe missbraucht wurden.

Zum Beispiel ist erst vor wenigen Tagen die kleine Fresa (Erdbeere) eingezogen. Fresa lebte bis vor 2 Wochen als Strassenkatze, doch durch einen Unfall o.ä. erlitt sie eine Rückenmarksverletzung und kann 2 ihrer Beine nicht mehr bewegen. Jetzt wird sie auf der Finca gepflegt, umsorgt, geliebt und kann trotz ihrer Behinderung glücklich Leben. In einigen Tagen zieht auch Vampi auf die Finca, auch Vampi lebte bisher als Strassenkatze, aber diesen Winter würde er wahrscheinlich dort nicht überleben, da er an einer Autoimmunerkrankung leidet. Dank der Futterspenden, Decken u.v.a.m. ist das überhaupt möglich. VIELEN DANK!"

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17.11.2019

Im Augenblick warten wir auf die letzten beiden Futter-Trucks, die eigentlich schon auf dem Weg nach Spanien sein sollten. Nicht immer klappt alles so, wie man sich das wünscht und diesesmal konnte der LKW nicht auf die Reise gehen, da ein Futterhersteller Lieferprobleme hat. So etwas kommt vor und lässt sich nicht ändern. Wir müssen uns also noch etwas gedulden. Wir selbst haben mit unserem Insektenproteinfutter ähnliche Probleme. Es ist einfach nicht lieferbar und so kaufen wir im Augenblick die Restbestände der unterschiedlichsten Geschäfte leer. Zwei unserer Hunde vertragen nur dieses Futter und mittlerweile gestaltet sich die Futtersuche immer problematischer. Ich kann nur hoffen, dass es bald wieder Nachschub gibt, denn Mickey und Bert sind damit super eingestellt. Sobald sie anderes Futter bekommen, haben wir wieder mit Durchfällen und Juckreiz zu kämpfen.

Aufgrund unseres Posts wegen Mickeys juckenden Füßen bekamen wir viele Zuschriften. Ganz offensichtlich ist Mickey nicht der einzige Hund mit diesen Symptomen. So wie wir jetzt lesen konnten, wird der Juckreiz ganz unterschiedlich bekämpft. Leider konnte niemand sagen, welche Pflanze das Jucken auslöst, trotzdem sind einige sehr interessante Übereinstimmungen zu Tage getreten. Wir gehen jetzt davon aus, dass es eine Pflanze ist, die zwar auf dem Feld und auf Wiesenflächen vorkommt, im heimischen Garten jedoch nicht. Unser Rasen ist nicht besonders gepflegt, allerdings wachsen dort nicht alle Gräser und Kräuter, die wir auf unserer Pferdeweide haben. Wir werden also jetzt versuchen, das Kraut herauszufiltern, das den Juckreiz tatsächlich verursacht. Wieso das Jucken allerdings nur im Herbst und Winter auftritt und nicht in den Sommermonaten, wissen wir noch immer nicht. Wir bleiben natürlich am Ball und hoffen auch weiterhin auf Ideen und Hinweise von betroffenen Hundehaltern. Danke für eure Mithilfe!

 

16.11.2019

Wie regelmäßige Leser unseres Tagebuchs wissen, gehören Katja und ihre Mutter Moni zu unseren fleißigen Helfern in Spanien. Wie immer übernehmen die beiden die Verteilung unserer Sach- und Futterspenden an die kleineren Vereine und privaten Organisationen. Hier ein Bericht von Katja:

"Letzte Woche hatte ich Dank der Tierhilfe Phönix und den vielen Spendern wieder die Möglichkeit, das für die Tiere hier in Spanien so lebenswichtige Futter und viele andere Spenden in Villena abzuholen. Mit 2 bis unters Dach vollbeladenen Autos machten wir uns auf den Rückweg, um all die vielen Spenden für die TH vorzusortieren. Fünf grosse Kartons mit Decken, Bettwäsche, Handtüchern, Verbandsmaterial, verschiedenen Mitteln gegen Ungeziefer, Halsbänder, Geschirre, Leinen, Lachsöl, Näpfen, zwei grossen Hundebetten, eine Transportbox und Leckerlies befanden sich in den Paketen. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, wenn man das alles sieht und weiss, das es bald vielen Tieren helfen wird keinen Hunger mehr zu haben, die Plagegeister wie Zecken oder Flöhe loszuwerden, dazu noch eine kuschlige Decke gegen die Kälte und hinzu kommt die Freude der Helfer darüber, dass sie ihre Schützlinge in der nächsten Zeit gut versorgen können.

Als erstes ging es, beladen mit Nass-und Trockenfutter für Hunde und Katzen sowie einem grossen Paket, zur Protectora nach Dolores.

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Das schwere Unwetter im September hat in dieser Protectora sehr viel zerstört und auch 2 Wochen nach dem Unwetter sah es schrecklich aus, weil immer noch fast alles unter Wasser und Schlamm begraben war.

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Erst Ende September war das Wasser verschwunden und die Aufräumarbeiten konnten beginnen.

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In den letzten Wochen haben die freiwilligen Helfer einen grossen Teil der Protectora gereinigt und mit dem Wiederaufbau begonnen. Die Spenden sind eine grossartige Unterstützung und wichtige Hilfe beim Wiederaufbau."

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15.11.2019

Jetzt ist es wieder so weit, seit letzter Woche darf Mickey nicht mehr auf die Wiese. Was es auch immer ist, es juckt ihn wie verrückt und so wie in den letzten beiden Jahren versucht er sich die Ballen aufzubeißen. Wir haben es mit Cremen, Waschen usw. versucht und jetzt aufgegeben. Was ihm diese Probleme macht, wissen wir nicht, wir wissen nur, dass er völlig verzweifelt ist und einfach nicht mehr zur Ruhe kommt. Im letzten Jahr um diese Zeit waren wir mehrfach mit ihm im Notdienst, zum Schluss mussten wir ihn einmal stundenlang in einen Dämmerzustand versetzen, damit er wenigstens irgendwie wieder runter kam und sich nicht selbst verletzte. Wir haben keine Ahnung, welches Kraut diesen schrecklichen Juckreiz bei ihm auslöst, wissen aber, dass es meist im November oder Dezember anfängt und im Frühling endet. Wir haben keinen Dünger auf unserer Wiese ausgebracht und da unsere Pferdeweiden drumherum liegen und diese auch nicht gespritzt oder gedüngt werden, ist es uns schleierhaft, was da mit dem armen Kerl passiert. Für Mickey bedeutet das, dass er nur noch an der Leine auf dem Bürgersteig laufen kann, Hundeschuhe akzeptiert er leider nicht. In unserem Garten hat er zum Glück auch Ruhe, so dass er wenigstens dort nach Herzenslust herumflitzt. Trotzdem ist es eine schlimme Situation für unseren armen Unglückswurm. Er scheint wirklich bei allem, was es zu verteilen gab, HIER gebrüllt zu haben. Wir sind froh, dass wir ihn bei uns behalten haben. Egal, was mit ihm ist, er ist und bleibt unser Schätzchen. Sollte jemand ähnliche Probleme mit seinem Hundchen haben, wären wir an einen Gedankenaustausch sehr interessiert.

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14.11.2019

In den letzten Wochen habe ich die Diskussionen über Tierwohl, zu geringe Milchpreise, geschredderte Küken, Bauern, die mit grünen Kreuzen demonstrieren usw. ganz aufmerksam verfolgt. Es scheint immer so zu sein, dass unsere Landwirte übervorteilt werden und dann aus dem Staatsäckel Geld bekommen müssen. Als 'Agrarsubvention' wird eine Subvention zugunsten der Landwirtschaft bezeichnet. Agrarsubventionen sind durchaus ein Politikinstrument im Agrar- und Ernährungssektor, sie werden teilweise mit Marktversagen gerechtfertigt, zum anderen dienen sie gezielt den Interessen von bestimmten Landwirten, Unternehmen oder Verbrauchern. Es sind staatliche Eingriffe, welche landwirtschaftliche Preise, Unternehmensgewinne oder Haushaltseinkommen zugunsten bestimmter Gruppen verändern. Im Rahmen der europäischen Transparenz-Initiative sind die EU-Mitgliedstaaten gemeinschaftsrechtlich verpflichtet, Informationen über die Empfänger der Gemeinschaftsmittel aus den EU-Agrarfonds spätestens zum 31. Mai jeden Jahres nachträglich für das vergangene EU-Haushaltsjahr im Internet zu veröffentlichen. Die Zahlen bleiben 2 Jahre veröffentlicht. Im Jahr 2018 wurden die Agrarzahlungen von 6,6 Mrd. Euro an 326.000 Begünstigte vergeben. Wen das interessiert, der kann den 'Bauern seines Vertrauens' ja mal hier nachschlagen.

Ich war jedenfalls sehr erstaunt darüber, dass Basisprämien, Umverteilungsprämien, Greening-Prämien, Erstattung nicht genutzter Mittel der Krisenreserve, Stützungsmaßnahmen im Weinsektor usw. sich bei einem 'normalen' Bauernhof leicht auf 50.000 € pro Jahr läppern können.

Gleichzeitig sehen wir überall in den Ackerflächen die grünen Kreuze stehen, sie stehen für den Aufruf einer Gruppe unabhängiger Landwirte. Die Gruppe möchte mit dem Aufstellen der grünen Kreuze auf das "jetzt massiv einsetzende Höfe-Sterben" aufmerksam machen. Die Bauern sind über das für sie geschnürte Agrarpaket von BMEL und BMU erbost. So recht scheint sich mir die ganze Sache nicht zu erschließen, denn einerseits sind Landwirte selbständige Unternehmer, so wie ein Maurer, ein Dachdecker oder ein Installateur. Dass diese Berufsgruppen so massiv gefördert werden, wäre mir neu. Da ist jeder seines Glückes Schmied, bei den Landwirten scheint das von altersher anders zu sein. Sie sicherten die Grundversorgung der Bevölkerung und wurden deshalb subventioniert. Heute hat sich dieses Bild komplett gewandelt. Heute bestimmt nicht mehr der Bauer selbst, was er vermarktet, nein, er orientiert sich an den Vorgaben und Verträgen, die innerhalb der EU für ihn abgeschlossen werden. Was letztendlich bedeutet, dass sich die Bauern, die eigentlich ihre Marktlücke im Bio-Handel und in der Direktvermarktung gesunder Lebensmittel sehen müssten, nun tatsächlich dagegen wehren, z.B. Glyphosat von den Feldern zu verbannen. Sie wollen Geld dafür, dass sie Ernteausfälle haben werden, wenn sie naturschonend arbeiten, wenn sie Nützlinge schützen und nicht massenweise Glyphosat über ihnen auskippen. Hier scheint einiges falsch gelaufen zu sein. Als Ergebnis dieses völlig entgleisten Selbstverständnisses der Bauern sollen wir als Verbraucher nun auch noch dafür bezahlen, nicht weiter vergiftet zu werden!? Sollen wir dafür zahlen, dass Transportbeschränkungen - etwa nach Spanien - auch in Zukunft die Preise für das Überangebot an weiblichen Kälbchen in den Keller treiben? Im Oktober war der Preis eines schwarzbunten Milchkalbes bei 8,49 € angelangt!! Diese Tiere werden nicht mehr als Mitgeschöpfe wahrgenommen, sondern als beträchtlicher Schaden im Kuhstall! Sie kosten weniger als ein Hamster im Zoobedarf.

Hier wird mit lebenden Tieren geschachert, das Tierwohl-Label war dann der traurige Höhepunkt dieser Farce. Wie weit unsere Tierwirtschaft schon von moralischen Grundsätzen entfernt ist, das bekommen wir täglich in scheußlichen Videos aus Mastbetrieben und Schlachthöfen vorgeführt. Die Gier nach billigen Lebensmitteln hat uns auf den falschen Weg geführt. Wir nehmen unsere Mitgeschöpfe, die oft genug hinter dreckigen Stallwänden dahinvegetieren und nicht einmal in ihrem Leben den blauen Himmel gesehen haben, gar nicht mehr wahr. Wir haben den Bezug zwischen abgepacktem Fleisch im Kühlregal und dem Tier verloren. Irgendwie erschrecken mich die grünen Kreuze in den Ackerflächen. Sie zeigen mir, dass so ziemlich alles schief gelaufen ist, was nur schief laufen kann. Die Böden sind vergiftet, unsere Insekten sind schon zu fast 50 % verschwunden, die Igel sind selten geworden, Vögel sterben in Massen, die landwirtschaftlichen 'Nutztiere' werden unter grauenhaften Bedingungen gehalten und geschlachtet, ihre Würde wird mit Füßen getreten und wir kaufen im Supermarkt nach dem Prinzip 'Geiz ist geil'. Letztendlich verschwinden selbst noch gut verzehrbare Lebensmittel in der Tonne, aus der sie dann nicht einmal mehr herausgefischt werden dürfen. Sonst setzt es Sozialstunden wegen illegalen Containerns!

Ich gehöre zu einer Generation, die es eindeutig verbockt hat, ich kann nur hoffen, dass andere es besser machen werden. Meine Stimme haben sie zu 100 %.

Es geht auch anders:

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13.11.2019

Der nächste Truck mit vollbeladenem Motorwagen und Hänger kam heute in Spanien an. Das so dringend benötigte Futter wurde sofort verteilt und von den Mitarbeitern der Protectora abgeholt. Maria sagte uns, dass die Tierschutz-Kollegen von ihren Emotionen überrollt wurden und viele haben wohl vor Glück geweint. Auch für uns sind es emotionale Bilder, die uns tief berühren. Ihr habt diese Spenden möglich gemacht und ihr habt ungezählten Hunden und Katzen das Leben gerettet, da kann man auch vor Glück auch mal ein Tränchen verdrücken! :)

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12.11.2019

Heute wurden die erstmal letzten 3 Paletten mit Spenden (Trockenfutter-Sackware, Waschmaschine, Microwelle, Kaffeemaschinen, Hundemäntelchen, Wolldecken, Transportboxen usw.) bei uns abgeholt. Sie werden wohl Anfang der nöchsten Woche in der Protectora Villena ankommen und von dort aus zu den bedürftigen Tierheimen weitergehen.

Wir hatten versprochen, dass das an uns zum Wiederaufbau der komplett zerstörten Tierheime gespendete Geld an die bedürftigen Tierheime weitergeleitet würde. Nun ist es so weit und wir beginnen die Gelder zu überweisen.

1500 € gehen an das "Refugiados 4 patas" in El Mirador, es liegt im Süden Spaniens (San Javier-Murcia) und wurde durch die Flut im September 2019 bis auf die Grundmauern zerstört. Bis jetzt bekam die Leitung des Tierheims kaum Hilfe, weder beim Aufbau der Protectora noch bei der Versorgung der zum Teil alten und kranken Tiere. Das wird sich nun ändern, denn das 'Refugiado 4 Patas' bekommt nun nicht nur unsere finanzielle Hilfe, sondern kann sich aus dem Lager der Protectora Villena mit Futter, Decken, Hundehäusern usw. versorgen.

Wir veröffentlichen hier die Bankdaten des Refugio. Vielleicht möchte jemand noch eine Spende direkt dorthin überweisen.

Refugiado 4 Patas
IBAN: ES04 2038 3100 6460 0032 8390
BIC: CAHMESMMXXX (Bankia los Alcázares)

Von uns sind heute jedenfalls erstmal 1500 € angewiesen worden. Futter, Welpenmilch, Decken, Hundehäuser usw. stellen wir im Gegenwert von etwa 2000 € ebenfalls zur Verfügung!

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Das zweite Tierheim, das von uns Unterstützung bekommen hat, ist die 'Albergue de Balsicas'. Hier hinterließ die schreckliche Flut ebenfalls so große Schäden, dass in mehreren Räumen eine komplette sanitäre und elektrische Neuinstallation nötig sein wird. Für das Material wurde nun ein Kostenvoranschlag erstellt, repariert wird durch freiwillige Helfer, so dass dafür keine weiteren Kosten anfallen werden. Wir stellen der Albergue de Balsicas 1000 € zur Verfügung und natürlich können sich unsere Tierschutz-Kollegen ebenfalls Futter, Decken, Hundehütten usw. im Gegenwert von ca. 2000 € aus dem Lager der Protectora holen.

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Albergue de Balsicas
IBAN: ES60 0073 0100 5505 0556 0711
BIC: OPENESMMXXX (Open Bank)

Jeder Euro hilft hier weiter, vielleicht kommen auf diesem Weg ja noch mehr Spenden zusammen!

Nachdem nun am 11. November wieder ein Truck mit 32 Paletten Futter und Hilfsgütern in der Protectora angekommen ist, werden wir die Tierheime in Almansa, Villamalea und Yecla damit unterstützen!

Danke herz2 an alle Tierfreunde, die diese großartige Hilfe erst möglich gemacht haben!

 

11.11.2019

Nachdem unsere Trucks an der Grenze festhingen, da durch einen riesigen Unfall eine Autobahn komplett gesperrt war und dazu auch noch die Wahlen eine Auslieferung des von euch gespendeten Futters verhinderten, ist es jetzt endlich angekommen!!! Wir sind überglücklich und geben bekannt.... der 1. LKW ist bereits ausgeladen und vestaut. Ab morgen wird das Futter an die bedürftigen Tierheime und all die vielen hungrigen Nasen verteilt! Und ab übermorgen sollte dann eigentlich schon der nächste Truck angekommen sein...:)

Wir alle sind ganz aufgeregt und freuen uns wie verrückt! Danke, Danke, Danke an alle, die mitgeholfen haben und das wirklich lebenswichtige Futter gespendet, gesammelt und geliefert haben! Wir sind überglücklich!!!

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10.11.2019

Die letzten Pflanzen wurden jetzt von draußen ins Haus geräumt und plötzlich stellt sich die Frage, ob die Blümchen, die jetzt auf der Fensterbank überwintern sollen, denn für unsere Hunde und Katzen giftig sind. Nicht jeder kennt sich mit dem hübschen Grünzeug so gut aus, dass er sofort weiß, was unbedenklich ist und was nicht. Oft hapert es alleine schon daran, die Pflanzen überhaupt zu benennen. Deshalb gilt grundsätzlich: Sollte von einem unserer Lieblinge an einer Pflanze geknabbert worden sein, so muss der Tierarzt erstens wissen, welche Pflanzenteile aufgenommen wurden (Blüten, Blätter, Samen, Wurzeln) - zweitens, wann und in welchem Mengen und drittens sollte außerdem ein Foto der Pflanze gemacht werden, um sie so wenigstens nachträglich noch zu bestimmen. Es darauf ankommen zu lassen und zu denken, dass schon nichts passieren wird, ist der schlimmste Fehler, den man begehen kann. Manchen Pflanzen haben so giftige und gefährliche Inhaltsstoffe, dass dem Tier nur noch geholfen werden kann, wenn es umgehend versorgt wird.

Hier mal einige Beispiele von Pflanzen, die gerade in der Vorweihnachtszeit häufig angeboten werden und durchaus giftig sind!

1. Amaryllis: Die ganze Pflanze ist giftig! Symptome: Erbrechen, Durchfall, Koliken, Herzrhythmusstörungen, Krämpfe und starkes Zittern.

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2. Weihnachsstern: Auch der überall beliebte Weihnachtsstern ist nicht für Hundehalter geeignet. Der Milchsaft führt beim Hund zu Magen- und Darmreizungen.

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3. Dieffenbachie: Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem ihr Stamm, aber auch die Blattstiele und die Blätter selbst. Das Gift der Pflanze ist so stark, dass bereits 3 bis 4 Gramm der Pflanzenblätter bei erwachsenen Menschen eine tödliche Wirkung haben. Sie enthalten unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle und Oxalsäure, welche die Schleimhäute und Nieren reizen und schädigen können. Zudem sind zyanogene Glykoside, zum Beispiel Triglochinin, Alkaloide und Saponin in der Dieffenbachie enthalten. Starke Reizungen und Schwellungen der Schleimhäute von Maul und Magen-Darm-Trakt, Schluckbeschwerden, Erbrechen, blutiger Durchfall, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen sind mögliche Anzeichen einer Vergiftung!
Achtung: Nicht nur die Pflanzenteile selbst, auch abgeflossenes Gießwasser kann hier Giftstoffe enthalten!

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4. Gummibaum: Der Gummibaum (Ficus elastica) ist ein immergrüner Baum, der zur Gattung der Feigen (Ficus) gehört. Er hat große, dunkelgrüne dicke Blätter und ist hierzulande eine beliebte Zimmerpflanze. Die Pflanzen sondern einen weißen Milchsaft ab, der Harz, Kautschuk, Furocumarine und flavonoide Verbindungen enthält. Alle Ficus-Arten sind für Haustiere giftig (Der Feigenbaum, der Milchsaft und besonders die unreifen Früchte enthalten mehrere Substanzen, die für Hunde giftig sind. Eine reife Frucht der essbaren Feige ist nicht giftig)!

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5. Clivie: die Clivie zählt zu den Amaryllisgewächsen und ebenso wie bei der Amaryllis selbst ist die gesamte Pflanze, vorwiegend aber die Zwiebel giftig.

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6. Azaleen und Rhododrendron-Gewächse: Diese Blühwunder werden oft verschenkt - sind aber sehr giftig! Sie enthalten Acetylandromedol, das zum Herz-Kreislauf-Kollaps führen kann! Das Gift führt zu rauschartigen Zuständen mit vermehrtem Speichelfluss, Taumeln, Apathie und Erbrechen. Es kann sogar zu Krämpfen, Koma und Herzversagen kommen!

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7. Rizinus: Rizinusöl kennen viele Menschen als Brechmittel. Im Gegensatz zum ungiftigen Öl, das aus den Samen gewonnen wird, ist die Pflanze hochgiftig! Nach sofortiger Schleimhautreizung werden Magen, Darm, Leber und Nieren geschädigt, was mit Erbrechen und Krämpfen einhergeht. Da zusätzlich das Blut gerinnt, tritt schließlich nach etwa zwei qualvollen Tagen der Tod ein. Diese Pflanze hat weder in unserem Garten noch im Haus etwas verloren!

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8. Alpenveilchen: Sie ist der Zimmerpflanzen-Klassiker und kann Magenbeschwerden und Brechdurchfälle auslösen. Besonders hohe Dosen führen zu Herz-Kreislauf-Versagen und Atemstillstand.

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9. Mistel: Die Tradition, sich unter einem Mistelzweig zu küssen, bringt die Mistelzweige an Weihnachten in unsere Wohnzimmer. Vorsicht! Denn alle Planzenteile sind giftig und lösen Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen aus.

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10. Chili: Es gibt viele dekorative Variationen von Chili-Pflanzen, auch in den Wohnzimmern. Da die roten Früchte meist sehr scharf und obendrein ungiftig sind, geht von ihnen eigentlich keine Gefahr aus. Allerdings enthalten die grünen Pflanzenteilen Solanin, was Erbrechen auslöst und für kleine Tiere tödlich enden kann.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen sind Orchideen für den Hund nicht giftig. Wer also ganz sicher gehen will, der kann sich in seinem Zuhause an wunderschönen Orchideen erfreuen, ohne jemals Angst um seinen Vierbeiner haben zu müssen! Alle Orchideenarten sind ungiftig für Hunde!

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09.11.2019

Heute bin ich leider nicht so fit und kann mich auch ehrlich gesagt zu nichts aufraffen. Die Müdigkeit steht mir ins Gesicht geschrieben und bevor ich mich noch elender fühle, lege ich mich mich ins Bett und werde den Tag verschlafen. In den letzten Wochen war bei uns viel los und wir hatten kaum eine freie Minute für uns. Also seid mir bitte nicht böse, aber heute ist mein Murmeltiertag und den werde ich mit meinem Mann und unseren Hunden am Ofen und im Bett verbringen.

Ich habe mich allerdings noch um die Transporte gekümmert und leider erfahren müssen, dass trotz genauer Planung bisher nicht ein Transport angekommen ist. Ganz offensichtlich stauen sich an der Grenze die Trucks, es liegt wohl einerseits an den Wahlen und den damit verbundenen Straßensperrungen und andererseits an mehreren größeren Unfällen, die den Verkehr auf den Autobahnen zum Teil über Stunden lahmgelegt haben. Ich will nicht hoffen, dass nun alle 5 LKW gleichzeitig im Tierheim ankommen... Am Montag wissen wir mehr!

 

08.11.2019

Die drei hochaufgestapelten Paletten machen sich nun mit Spenden von Armsheim auf die Reise nach Spanien. Leider können wir ab jetzt nicht mehr so viele Spenden annehmen, weil unsere Garagen jetzt hauptsächlich mit unseren Pflanzen und Gartengeräten belegt sind. Wir wären froh, wenn wir in der Nähe ein kleines, kostenloses, mausfreies Lager finden könnten, um wenigstens ab und zu mal eine Spendenpalette packen zu können, leider haben wir bis heute noch kein Angebot bekommen und so werden wir wohl mit dem Verschicken von Paletten wieder bis zum zeitigen Frühling warten müssen. Zur Not haben wir noch einen Hänger, in dem wir alles bis auf Futter kurzzeitig einlagern können, aber eine Dauerlösung ist das natürlich nicht. Spenden, deren Volumen eine Palette allerdings schon halb anfüllen würden, können wir wahrscheinlich annehmen und kurzfristig mit dem Inhalt des Anhängers kombinieren und auf die Reise schicken. Das muss dann allerdings vorher abgesprochen und eingeplant werden, denn schon ein heftiger Schauer kann sonst all unsere Planungen kaputt machen und die Spenden beschädigen. Ihr seht, wir möchten gerne, aber haben einfach zu wenig Möglichkeiten.

Wir möchten euch deshalb bitten, über die Wintermonate Futter über den Tierschutz-Shop zu spenden. Diese Futterspenden werden kostenlos für uns in die Protectora geschickt. Wir müssen uns weder um den Transport noch die Bezahlung kümmern. Jeder, der so Futter für die Tiere spendet, zahlt 2 € für den Transport dazu, das tut keinem weh und wir müssen nicht immer wieder um Geldspenden für die doch sehr teuren LKW-Transporte nach Spanien betteln.

In den letzten Tagen sind nochmal zwei Futterspenden von Tanja B. und einem anonymen Spender eingegangen. Wir bedanken uns ganz lieb dafür!

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Ab morgen erwarten wir dann das Einlaufen der LKW in der Protectora Villena. Seit heute ist auch der letzte gut gefüllte Truck unterwegs und so dürften alle 5 der 20 Tonnen-Trucks bis Mitte nächster Woche angekommen sein. Katja hat gestern schon wieder damit begonnen, die Autos im Lager vollzupacken und die wertvolle Fracht bei bedürftigen Tierheimen (die kein Fahrzeug zur Verfügung haben) im Umland abzuliefern. So wird morgen auf jeden Fall wieder genug Platz sein, das neue Futter einzulagern. Lange wird es sowieso nicht im Lager stehen und meistens wird es auch schon direkt vom LKW herunter an die Tierschutz-Kollegen verteilt, denn ständig erreichen uns Anfragen nach Futter und den heißbegehrten Liegeschalen und Hundehütten, die auch bei diesem Transport wieder mit dabei sein werden.

Wir wissen, dass eure Spenden ungezählten Tieren das Leben gerettet haben und natürlich auch noch retten werden. Trotzdem wird es für die Winterversorgung der Krisenregion nicht ausreichen. Wir versuchen natürlich alles Menschenmögliche zu machen, um genug Futter beizuschaffen, aber auch wir haben nur begrenzte Möglichkeiten und sind deshalb auf die Hilfe tierlieber Spender angewiesen. Diese letzten 5 Trucks müssen die Tiere der Region nun über den Winter bringen. Vielleicht können wir noch einzelne Paletten nachschicken, aber das wird dann nur noch Hilfe für die Protectora Villena sein, die ihre Tiere ja auch irgendwie über die kalte Jahreszeit bringen muss.

Deshalb können wir nur immer wieder darum bitten, über den Tierschutz-Shop zu spenden. Nur so sind wir in der Lage, auch ein größeres Einzugsgebiet mit dem lebenswichtigen Futter für die hungerneden Tiere zu versorgen. Ohne die Hilfe von tierlieben Menschen wird es nach der schrecklichen Flutkatastrophe einfach nicht gehen!

 

07.11.2019

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den Reha-Bedarf in Erbes-Büdesheim! Dort hat Uwe heute die Einmalhandschuhe für die Protectoras in Spanien abgeholt. Toll, dass Tanja W. da an uns gedacht hat, die Handschuhe sind tägliches Verbrauchsmaterial im Tierheim und werden dringend gebraucht. Dankeschön dafür!

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Auch Karin vom Tierheim Wörrstadt kam heute mit ihrem Transporter zu uns. Sie hatte unglaublich viele Säcke Trockenfutter für die spanischen Hunde an Bord. Ganz herzlichen Dank für diese großartige Spende! Uwe hat alles ausgeladen, ordentlich auf eine Palette gestapelt und nun warten wir nur noch auf die Abholung der drei Paletten. So wie ich vorhin erfahren habe, ist diese für Montag oder Dienstag avisiert. Alles, was bis dahin noch bei uns abgegeben wird, kann noch mitverschickt werden.

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06.11.2019

Wir haben heute eine wirklich große Spende von Einmalhandschuhen versprochen bekommen. Die werden in einem Tierheim natürlich ständig gebraucht und sind deshalb heiß begehrt. Schon morgen können wir sie abholen.

Außerdem hat das Tierheim Wörrstadt sein Versprechen wahr gemacht und uns nochmal jede Menge Trockenfutter für Hunde angekündigt. Das ist nun das zweite Mal, dass Karin und Christian sich an unserer Spendenaktion für die überlebenden Tiere der Flutkatastrophe an der Ostküste Spaniens beteiligen. Die beiden vermitteln selbst seit vielen Jahren Hunde aus dem Ausland und wissen um die Not der Tiere und die Sorgen der dortigen Tierschützer. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kollegen für diese tolle Futterspende, die wir dann morgen schon auf die vorbereitete Palette packen und mit den gespendeten Einmalhandschuhen ins Krisengebiet schicken werden.

Gleichzeitig bedanken wir uns für die in den letzten Tagen über den Tierschutz-Shop eingegangenen Futterspenden von Katja B., Thomas U., Diana Z.-D. sowie einem Spender der nicht genannt werden will. Unsere liebe Elli N. hat uns über PayPal bedacht und natürlich werden wir ihre Spende wie gewünscht in Futter umsetzen.

Wir bedanken uns nochmal bei allen Tierfreunden, die uns bei unserer Tierschutzarbeit so lieb und tatkräftig unterstützen.

 

05.11.2019

Ein anstrengender Tag liegt hinter uns. Wir haben jetzt alle Spenden koordiniert und die LKW werden nun nacheinander in Villena eintreffen. Es sind - haltet euch fest - 4 Trucks mit etwa 80 Tonnen Futter, die alleine in dieser Woche die Protectora erreichen sollen! Danach wird in der nächsten Woche nochmal ein LKW 144 Hundehütten anliefern.

All diese Trucks haben Dinge geladen, die ihr gespendet habt. Es ist die großartigste Spende, von der ich je gehört habe und ich weiß keinen anderen Verein, der jemals so viel Trucks mit Hilfsgütern nach Spanien schicken konnte. Wir sind enorm stolz auf diese Leistung und sagen TAUSENDMAL DANKE an alle Spender!

Unsere Wunschliste bleibt natürlich auch weiterhin geöffnet - wir wissen, dass die spanischen Tierschützer schon sehnsüchtig auf das Futter warten und es in der Krisenregion schnell aufgeteilt sein wird. Wer sich also noch an der Versorgung der Tiere in den kommenden kalten Wintermonaten beteiligen möchte, der ist herzlich eingeladen, über den Tierschutz-Shop zu spenden. Alles, was auf unserer Wunschliste aufgelistet ist, wird dringend gebraucht!

DANKE, DANKE, DANKE!

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04.11.2019

Draußen wird es immer kälter und meine Jacke hat die besten Zeiten schon hinter sich gelassen. Also dachte ich mir, es wird Zeit für eine neue. Wie ich schnell feststellen musste, ist es gar nicht so einfach, etwas passendes zu finden. Wer mich kennt, weiß, dass mir fast immer die Ärmel zu kurz sind und ich sowieso mit den winzigen, wohl oft nur Asiaten passenden Größen zu kämpfen habe. Dazu kommt, dass viele Winterjacken mit Pelz ausgestattet sind, für uns ein absolutes No-Go. Selbst die Pelze, die als Webpelze deklariert sind, stellen sich oft als echt heraus - also lassen wir grundsätzlich die Finger davon. Wir dachten, dass man eigentlich darüber gar nicht mehr zu reden braucht. Mittlerweile sollte jeder wissen, welche Qualen die Tiere, auf deren Pelz es der Mensch abgesehen hat, erleiden müssen und es sollte selbstverständlich sein, einen großen Bogen um Fell und oft genug auch falsch deklarierte 'Kunstpelze' zu machen. Dass sie immer noch in solchen Mengen angeboten werden, schockiert mich zutiefst.

Trotz intensiver Suche (noch immer ist keine neue Jacke in Sicht) betrete ich den nächsten Laden, mein Wunsch nach einem schön warmen und kuscheligen Teil wird umgehend bedient und ich bekomme eine Daunenjacke in die Hand gedrückt - nein, Daunen auf gar keinen Fall!!! So etwas ist ja schrecklich und alleine der Gedanke daran, wie die Daunen gewonnen werden, lässt mich schlagartig das Geschäft verlassen. Ich lasse erstaunte und offensichtlich uninformierte Verkäuferinnen zurück. Erschreckenderweise werden immer noch Daunen-Jacken aus Ländern angeboten, bei denen der sogenannte 'Lebendrupf' gang und gäbe ist und die Verkäufer nicht einmal ansatzweise wissen, was das für die Tiere bedeutet. Über 80 % der weltweit gehandelten Daunen stammen aus Asien, in Europa kommt ein Großteil der Federn aus Ungarn, Rumänien und Polen. In all diesen Ländern werden noch Federn 'geerntet', die den verängstigten Tieren bis zu viermal im Jahr aus der empfindlichen Haut gerissen werden, zeitgleich werden die armen Tiere gemästet, um einen doppelten Nutzen aus der Gans ziehen zu können.

Auch die Daunen von Tieren aus der überaus qualvollen Stopfleberproduktion landen oft unerkannt in vielen Jacken und Betten. Für Stopfleber wir den Enten und Gänse ein Rohr tief in den Hals geschoben, über das täglich bis zu ein Kilogramm eines salzigen, fettigen Maisbreis in ihren Magen gepumpt wird. Die Tiere werden völlig verfettet und die Lebern haben sich auf das Zehnfache der Normalgröße aufgebläht. Getötet werden sie für die Herstellung von Leberpastete, die Federn werden naürlich an Händler weiterverkauft.

Da ich weder die Zeit noch die Kraft habe, den ganzen Tag in der Stadt herumzulaufen, habe ich mich entschlossen, meine Suche nun im Internet fortzuführen. Hier kann ich die Sachen nicht anfassen und weiß auch schon aus Erfahrung, dass alles immer ganz anders aussieht als auf den Hochglanzbildern. Trotzdem habe ich am Computer mehr Möglichkeiten zu recherchieren. Nach zweistündiger Suche im Internet ist mir die Lust vergangen und ich überlege, ob die alte Jacke nicht vielleicht doch noch ein Jahr durchhält... gleichzeitig weiß ich aber, dass ich endlich mal abgenommen habe und vielleicht auch eine neue Hose bräuchte. Offensichtlich braut sich gerade ein großes Problem zusammen und ich merke, dass es wahrscheinlich einfacher wäre wieder zuzunehmen, als das Jacken-Drama auf eine Hose auszuweiten! So wie es aussieht, werde ich wieder Arbeitsklamotten kaufen. Das, was ich schon seit Jahren trage, eigentlich war ich damit doch zufrieden... Es bleibt also alles wie es war, Tarnhosen, jetzt eine Nummer kleiner und eine neue Jacke, die mit der Pfote drauf? Ganz so sicher bin ich mir allerdings noch nicht. Mittlerweile ist die anzuschaffende Jacke/Hose Ausdruck meiner Lebenseinstellung geworden und ich möchte alles richtig machen und keinen Aspekt unbeachtet lassen. Das bedeutet, ich darf natürlich auch keine Bekleidung aus Ländern kaufen, in denen die Menschen mit Billiglöhnen ausgebeutet werden. Zudem müssen die Arbeitsbedingungen gut sein, ich möchte keine Kleidung am Leib haben, für die Kinder in Fabriken schuften mussten oder Menschen in Flammen starben, weil die Arbeitsschutzbedingungen und/oder Sicherheitsvorschriften aus Profitgier nicht beachtet wurden.

Jetzt wird die Luft dünn... ich habe mich also für eine Jacke aus deutscher Produktion entschieden. Sie ist teurer, aber ich muss mich wenigstens nicht schämen, wenn ich sie trage? Um ganz sicher zu gehen, suche ich im Internet nochmal nach Tierversuchen.. man weiß ja nie und natürlich beachte ich die Nachhaltigkeit der Produkte und ob Giftstoffe in Produkten der von mir ausgesuchten Marken zu finden sind/waren...

Mittlerweile ist es dunkel geworden und mir fällt ein, dass ich eine Freundin habe, die eine Nähmaschine hat, sie kann mir die Hosen bestimmt nochmal flicken und einen Gürtel kann man sich überall besorgen. Wie ich jetzt weiß, sollte ich schon alleine wegen des ökologischen Fußabdrucks die Hose weiter tragen. Wegen der Erderwärmung gehe ich mal davon aus, dass ich in unseren Breitengraden vielleicht gar keine Winterjacke mehr brauche....

Ich bin müde und arg frustriert. Mir ist unklar, wie manchen Menschen 'Shoppen' Spaß machen kann und plötzlich erinnere ich mich daran, dass wir mit Bekannten auf einem Whisky-Tasting waren und mein Gegenüber ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Ich bin zu alt für diese Scheiße" trug. Ich werde ihn fragen, wo er das gekauft hat. Es scheint mir universal verwendbar zu sein!

 

03.11.2019

Nun wissen wir etwas mehr von Saria. Sie wollte zuerst nichts essen und für einen Hund, der zu mager ist, ist so etwas nicht so gut. Die beiden Pflegemütter haben alles versucht, aber Saria verschmähte alles. Kurz darauf hatte sie dann den Mülleiner entdeckt und diesen in Straßenköter-Manier :) auseinandergenommen. Nach dieser Vorspeise schmeckte dann auch der im Schälchen servierte Hauptgang! Tja, da nun alle Unklarheiten diesbezüglich beseitigt sind, werden Renate und Gabi ihren Müll zukünftig bewachen.

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Ansonsten scheint das arme Mädchen durchaus schon einiges erlebt zu haben. Sie erstarrt zur Salzsäule, wenn man sie anfasst und kann sich nur schwer entspannen. Renate und Gabi können mit solchen Hunden umgehen und ich bin ganz sicher, dass Saria bald schon viel lockerer sein wird. Trotzdem ist es schlimm mitanzusehen, wie überfordert die kleine Maus ist und noch schlimmer ist es sich vorzustellen, was sie wohl alles erlebt haben muss. Trotzdem hat es natürlich keinen Sinn, Saria nun zu schonen oder zu bedauern. Sie wird genauso behandelt wie alle anderen, aber natürlich haben ein paar extra Streicheleinheiten noch keinem Hundchen geschadet :) Wir hatten schon oft Nasen, deren Vertrauen in die Menschheit schwer erschüttert war und bisher haben sie sich alle davon überzeugen lassen, dass es auch nette Zweibeiner gibt!

Leider haben über den Tierschutz-Shop in der gesamten letzten Woche nur 3 Tierfreunde Futter gespendet. Das ist zwar sehr schade, aber leider nicht zu ändern. Wir hatten schon vermutet, dass die Spendenbereitschaft über den Winter nachlassen würde. Nun ist es so gekommen, wie wir befürchtet hatten. Wir können nur hoffen, dass das bisher gespendete Futter die Tiere über den Winter bringen wird. Wenn nicht, müssen wir uns etwas einfallen lassen...

 

02.11.2019

Saria ist nun in Deutschland, sie hatte eine komfortable und angenehme Reise und war sogar schon etwas früher als eingeplant bei uns. Sie scheint bei Menschen erstmal sehr vorsichtig zu sein, lässt sich allerdings problemlos anfassen und auch hochheben. Beim Kontakt mit Hunden blüht sie auf, die beiden Pflegemütter Renate und Gabi hatten ihren Leo mit dabei und haben Saria damit eine große Freude gemacht. Die beiden Hunde hatten sichtlich Spaß miteinander und tobten zur Freude aller über unser eingezäuntes Gelände. Saria ist eine ganz bezaubernde Hundedame, wir werden ihr jetzt erstmal einige Tage Zeit lassen, um ihre Pflegefamilie kennenzulernen und in Ruhe anzukommen, dann wissen wir mehr.

Für Dabi haben sich mittlerweile schon einige Interessenten gemeldet, leider hat es noch nicht gepasst. Eine Dame wohnte einfach zu weit entfernt, ein offensichtlich sehr hundeerfahrenes Ehepaar war hellauf begeistert und sperrte dann plötzlich unsere Telefonnummer - wir wollen gar nicht wissen, welche Verrücktheit dahinter steckt - und bei zwei anderen Interessenten mag die Katze den geplanten 'Hausgenossen' nicht... Es ist manchmal gar nicht so einfach, die passende neue Familie für einen absolut problemlosen Hund zu finden...:)

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Ende der nächsten Woche möchten wir wieder 2 Paletten mit Hilfsgütern nach Spanien versenden. Wer noch etwas mitgeben möchte, kann das jetzt noch gerne tun. Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr die Spenden vielleicht schon in Kartons verpacken könntet, dann muss Uwe es nur noch auf die Palette stapeln und folieren. Hundefutter in Säcken läßt sich natürlich ohne Kartonage stapeln!

 

01.11.2019

Morgen erwarten wir die kleine Saria aus Villena. Sie ist ein nettes Pinscher-Mix-Mädchen, das in der Protectora keine Chance mehr auf eine Vermittlung hat. Saria ist schüchtern und zieht sich eher zurück als sich in den Vordergrund zu drängen. Also haben wir uns dazu entschlossen, sie zu einem unserer Glückspilze zu machen. Heute war schon die Abholung in der Protectora und natürlich haben wir die ersten Bilder bekommen

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Wir hoffen, dass die kleine Nase eine gute und ruhige Fahrt haben wird und Uwe sie morgen schon ganz früh abholen kann. Saria geht dann zu Renate und Gabi nach Polch. Dort soll sie erstmal zur Ruhe kommen.

Wir möchten euch nochmal auf unsere Wunschliste beim Tierschutz-Shop aufmerksam machen. Wir sind leider nicht in der Lage sie so zu bewerben, wie der Tierschutz-Shop das macht, hoffen aber, dass ihr unsere Wunschliste teilt. Vielleicht findet sich ja noch eine Bürogemeinschaft, Schule, Firma oder ähnliches, die sich an einem Tierschutz-Projekt zu Weihnachten beteiligen möchte. Ich fände es eine tolle Idee, dafür unsere Wunschliste zu nutzen!

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aktualisiert am 14.02.2020

 

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